Bundesfamilien berichten       -       07. September 2010

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2.-6.September: "Katholisch in Koblenz - Mitten im Leben"

Unter diesem Motto stellten mehr als 30 Institutionen, Verbände und Dienststellen das vielfältige und bunte Angebot der katholischen Kirche im Dekanat Koblenz (Bistum Trier) vor. Vom 2. bis 6. September fanden im Löhr-Center Aktionen, Mitmach-Angebote, Diskussionsrunden, Konzerte und Präsentationen statt. Die einzelnen Tage standen unter den Themenschwerpunkten "Leben mit Krankheit und Behinderung", "Weltkirche, Ordensleben, Beratungsangebote", "Kinder, Jugend, Familie, Ehrenamt", "Schule und Fortbildung".
Die hauptverantwortlichen Organisatorinnen für Schönstatt waren Schwester Andra-Maria Lingscheid und Schwester Marié Munz (die Verantwortliche für die Pilgerheiligtümer in Deutschland). Ziel war, Schönstatt auch in der näheren Umgebung bekannt zu machen, vor allem auch im Blick auf 2014. Alle Gruppierungen Schönstatts waren aufgerufen, mitzuwirken. Täglich musste von 9:00 bis 20:00 Uhr die Präsenz auf der Aktionsfläche gewährleistet sein.
Für den Familienbund nahmen am Freitag und Samstag Pia Braun und am Samstagnachmittag Maria und Klaus Heizmann teil. Bühnenprogramm war täglich für zweimal 30 Minuten zu gestalten (Mini-Präsentation, Lieder, Tanz). Am Samstag hielt Ehepaar Brehm alle zwei Stunden einen Eheimpuls von fünf Minuten.
Liebevoll und Interesse weckend waren 4 Stationen gestaltet: Zu jeder Station gab es in Kurzform einen passenden schriftlichen Impuls, Gebet, Lebenszeugnis. Wie Lose gefaltete Zettel mit Aussagen von P. Kentenich bzw. Aussprüchen für Ehepaare, die mit hübschen Perlen verziert waren, wurden von fast allen Besuchern gerne angenommen. Zeitschriften (moment, Unser Weg, Begegnung) verschenkten wir, wenn wir es für angebracht hielten. Viel Einfühlungsvermögen, Fingerspitzengefühl ist für eine solche Aktion notwendig.

Da unsere Familie in der Nähe von Schönstatt und Koblenz wohnt, fühlte ich mich "verpflichtet", mitzumachen. Nach meiner Zusage bekam ich dann doch etwas "Bauchschmerzen". Als ich aber bei einem letzten Vorbereitungstreffen Näheres über die Aktion erfuhr und so viele Schönstätter aus fast allen Gliederungen bereit waren, sich einzusetzen, legte sich meine Skepsis. Nach den ersten Minuten im Einkaufscenter war ich erstaunt, wie gut es lief. Die jungen Schwestern "haben ein Händchen", Leute allen Alters anzusprechen. Es war schön, als gemischte Schönstatt-Truppe im Einsatz gewesen zu sein. Negative Äußerungen waren selten; viele gute Gespräche konnten von uns allen geführt werden, wofür alle sehr dankbar sind. Die Präsenz von Kirche/Schönstatt an diesem Ort, mitten im Leben, ist wichtig. Der Dienst für die Menschen ist unsere Aufgabe (dazu passt unser 22er Kursideal: Mit dir unterwegs - Leben in Fülle).
Über diese Premiere im Schönstatt-Angebot wird bereits nächsten Montag ein Erfahrungsaustausch stattfinden. Wir beginnen im Urheiligtum mit einer Gebetsstunde, vor allem für die vielen Anliegen, die die Menschen im Löhr-Center uns anvertraut haben. Dank an die Beter, die unsere Arbeit unterstützt haben.
Weitere Informationen: siehe www.schoenstatt.de,
Pia Braun

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3./4. September: Diözesankapitel und Diözesantag im Osten

Am Abend des 03. September trat das Diözesankapitel Ost zusammen um eine neue Leitung zu wählen.
Da im letzten Jahr Familie Jäger aus der Diözesanleitung ausschied um in die Bundesleitung "aufzurücken", machten sich, gemäß Satzung, Neuwahlen für unsere Diözesangemeinschaft notwendig. Familie Norbert und Maria Hesse führten derweil die Gemeinschaft kommissarisch. Familie Lesch rückte als Ersatzfamilie nach.
Dass sie diese Aufgabe mit Bravour erfüllten, zeigt der Ausgang der Wahl:
Die neue Diözesanleitung (ohne Chef)
Unsere neu gewählte Diözesanleitung:
  • Leitungsfamilie: Norbert und Maria Hesse
  • 1. Ratsfamilie: Andreas und Regina Lesch
  • 2. Ratsfamilie: Werner und Christina Grohmann
  • Ersatzfamilie: Kurt und Reingard Mühr
Wir wünschen für die kommenden Aufgaben Gottes und unserer Mutter reichsten Segen, und unsere Diözesanpatrone werden gewiss mit sorgen.    -    Ein ganz herzliches Danke an Familie Hilz für ihre Dienste in der "alten" Leitung.
Dank an Annemarie und Johann Hilz

Zum Diözesantag am Samstag, dem 04.09. gab es neben vielen schönen herzlichen Begegnungen und bestem Essen einen großen Höhepunkt. Wir haben als Gemeinschaft das Liebesbündnis mit Vinzenz Pallotti geschlossen. In einer feierlichen Andacht haben wir diesen Akt vollzogen. Als Erinnerung bekam jede Familie eine Kerze überreicht.

Zur Vorbereitung auf dieses Ereignis haben wir neben vielen Gesprächen in den Gruppen eine Novene zusammengestellt und gemeinsam gebetet. Ein Bild von Vinzenz Pallotti, ein Geschenk, unseres Ehren-Diözesanmitglieds Käthe Becker, wandert derzeit noch durch unsere Familien. Herr Pater Grill schenkte uns dazu noch eine Reliquie des Heiligen.
Pallottibild von Käthe Becker
Kerzen mit schönen Symbolen
P.Grill segnet die Kerzen
Überreichung der Kerzen
Beim Abschluss am Heiligtum erinnerte Herr Körner an unser 25jähriges Krönungsjubiläum und den Mauerfall vor 20 Jahren. Zwanzig Jahre Einheit in Freiheit - immer wieder neu ein Grund zum Danken!
Beate Seidl, i.A. der Diözesanleitung

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21./22. August: Studienkommission im Schatten der Mariensäule

Die MTA-Säule von Marienfried
Die Konstanzer Madonna
Nachdem im Juli und August nur Nachrichten aus Oberkirch/Marienfried gemeldet wurden, könnte man vermuten, der Familienbund habe seine Aktivitäten vom Josef-Kentenich-Hof im kalten Westerwald in den sonnigen Süden am Schwarzwaldrand verlagert. Doch das ist nur ausnahmsweise der Fall. Weil der JK-Hof während der Hochsommermonate voll belegt ist, musste sich die Studienkommission für ihr Arbeitswochenende ein Ausweichquartier suchen.

Die Studienkommission soll helfen, dass die Kenntnis der Schriften unseres Gründers und die Griffsicherheit in der schönstärttischen Spiritualität im Familienbund zunehmen. Sie soll dafür Mittel und Methoden zur Verfügung stellen. Der "Genius Loci" von Marienfried ist prädestiniert für diese Arbeit der Studienkommission, hat doch an diesem Ort unser Gründer Pater Kentenich bei seinem Besuch am 3./4. September 1967 Vorträge gehalten, die wegweisend sind für die schönstättische Spiritualität.
Mitglieder der Studienkommission sind selbstverständlich sehr interessiert an der Geschichte und der Sendung des Diözesanzentrums Marienfried. Zwischen den Arbeitssitzungen genossen sie deshalb gerne (unter anderem) eine kompetente Führung über Marienfried.
Die Studienkommission bei der Arbeit
Geschichte und Sendung der Mariensäule
Auch vom Englingstein gibt es interessante Dinge zu berichten
abg

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24./25. Juli: Farbe bekennen

Diözesantag Süd des Familienbundes in Oberkirch

Man bekennt schon dadurch Farbe, dass man in allen Enden Baden-Württembergs bis hinauf ins Allgäu Koffer und Kinder ins Auto packt, um in der badischen Schönstattmetropole Marienfried ein Wochenende mit der Diözesangemeinschaft Süd zu verbringen: So viel Aufwand ist den Familien die Bundesgemeinschaft wert! Und weil wohl alle so denken, war Marienfried an diesem Wochenende voll belegt. - Um das Ende vorweg zu nehmen: Der Aufwand hat sich gelohnt.

Während die Kinder am Samstag-Nachmittag in Oberkirch die Biene Maja im Theater besuchten, überlegten die Erwachsenen, ob und wie sie im Alltag Farbe bekennen. Drei Referate gaben davon Zeugnis: Die Ehepaare Frick und Leibold berichteten vom europäischen Ehe- und Familienkongress. Silvia und Andreas Matt gaben einen beeindruckenden Einblick in die Hintergründe ihrer Plakataktion, die unter dem Titel "Mensch Matt". im Fernsehen bekannt wurde, Uthild und Friedhelm Jäger, die für die Diözesangemeinschaften zuständige Bundesleitungsfamilie, war aus Thüringen angereist und erzählte von unserer kürzlich verstorbenen Katharina Becker, wie sie auf ihren gefährlichen "Missionsreisen" in die DDR vor der Wende oftmals von ihrem Schutzengel davor bewahrt wurde, an der Grenze allzuviel Farbe bekennen zu müssen.
D.u.S. Müller: Aktuelle Farben
Frick/Leibold: das Herz vom Europakongress
"Mensch Matt!"
U.u.F.Jäger: Farbe bekennen in der DDR

Der Vorteil eines zweitägigen Diözesantages ist: Man kann den Tag in einem farbigen Abend in froher Gemeinschaft ausklingen lassen mit ....
... klassischer Musik
und Eis von den Kindern für die Kinder
... und für die Alten.   -   
Der böhmische Taucher
strapazierte die Lachmuskeln.

Der Sonntag-Vormittag bescherte Marienfried
bei der Eucharistiefeier
eine gefüllte Hauskapelle ...

... und danach den Familien
einen engagierten Vortrag
über den Umgang mit Fehlern
von Rektor Dr.Birkenmaier.
Ein altes, zerrissenes Taschentuch
diente ihm als Anschauungsmaterial
für das mechanistische Denken.

Den Abschluss der Tagung bildete am frühen Nachmittag eine Statio vor dem Heiligtum - so wie die Tagung auch begonnen hatte. Danach ließen die Familien sich von der Säule aus in ihren Alltag aussenden zum "Farbe bekennen". -
Unsere Kinder konnten sich derweil auf dem Kapellenplatz interessanten Kiesbautätigkeiten widmen oder einfach auf den Treppenstufen sitzen und die Sonne genießen. Im Schatten des Heiligtums und in der Geborgenheit ihrer Familie bekommen sie auch ohne feierliche Zeremonien die Gnade, Farbe zu bekennen. Und die brauchen sie heute! Schon im Kindergarten!
abg

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