Bundesfamilien berichten       -       12.01.2012

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8.Bundeskapitel    -    Kapitulare kapitulieren nicht!

(Siehe auch den Bericht vom 16.01.2012 in Schönstatt aktuell)

Vom 1. bis 8. Januar 2012 fand im Josef-Kentenich-Hof das 8. Bundeskapitel des Schönstatt-Familienbundes in Deutschland statt. Angesichts des vorgesehenen Programms und der in der Vorbereitungszeit den Kapitularen zugegangenen Menge Kapitelspapiere befürchteten manche Kapitulare, diese Fülle von Arbeit sei in einer Woche nicht zu bewältigen. Der erste Tag war für eine intensive Schulung der Kapitulare eingeplant, so dass die eigentliche Kapitelsarbeit erst am 3.Januar begann. Aber Bundes-Kapitulare kapitulieren nicht! Dank einer straffen Moderation und disziplierter Diskussionsrunden gelang es, in der zur Verfügung stehenden Zeit nahezu 30 Berichte aus der Arbeit des Familienbundes in den vergangenen 6 Jahren zur Kenntnis zu nehmen und etwa doppelt so viele Anträge zu bearbeiten; beides ein Indiz für das vielfältige Leben im Familienbund und für das konstruktive Mitdenken der Bundesfamilien. Dabei ist zu bedenken, dass Beschlüsse nicht in parlamentarischer Weise per Mehrheitsentscheidung verabschiedet werden, sondern möglichst einstimmig, allenfalls mit wenigen Gegenstimmen, die eine verzichtbare Meinung signalisieren. Eine solche Einstimmigkeit lässt sich oft erst nach ausgiebiger, aber familienhafter Diskussion erreichen.
Danach musste die neue Bundesleitung (für 6 Jahre) gewählt werden und schließlich die "Leitplanken" für die Arbeit des Familienbundes auf dem Weg zum Jahr 2014 und darüber hinaus aufgestellt werden. Der Heilige Geist hatte also viel zu tun! Und weil er offensichtlich immer anwesend war, brauchte das Kapitel nicht kapitulieren, sondern konnte am 8.Januar zur Mittagszeit mit einem jubelnden Deo Gratias im Bundesheiligtum das 8. Bundeskapitel schließen.
Wer die Denkweise Pater Kentenichs kennt wird verstehen, dass in diesem Kapitelsbericht von den Inhalten überhaupt nichts ausgesagt wird. Bundesfamilien können in den nächsten Tagen auf der internen Seite einige Veröffentlichungen abrufen.
So bleibt der Redaktion nur die angenehme Aufgabe, einige Rosinen aus dem Kapitel heraus zu picken und sie mit Bildern und Stichworten dem Leser zum Genuss anbieten.

1.Januar abends: Das Kapitel wird von Rosa-Maria und Josef Wieland eröffnet. Der Gründer ist als "Vorsitzender" des Kapitels mitten unter uns und die Bundeskönigin bekommt das Zepter als Zeichen ihrer Macht und Güte, mit der sie das Kapitel leiten soll.
Die Bundesführerfamilie Wieland
Mitte des Kapitelssaales
Die Kapitulare
Immer pünktlich beginnen mit einem Lied

2.Januar: Schulungstag.    abends: Verabschiedung und Bedankung des Geistlichen Assistenten P.Chrysostomus Grill und der im Familienbund mitarbeitenden Schwester Gertud-Maria. Anschließend gemütlicher Abendhock, bei dem aber nicht nur über das Wetter gesprochen wird.
Verabschiedung von P.Grill
Dank an Schwester Gertrud-Maria
Abendhock. .
Es gibt immer einen Grund zum feiern

3. Januar: Abends informierten P.Breitinger und P.Garcia über verschiedene aktuelle Fragen.

Vor dem Frühstück - ein besonders schönes Tischgebet:

Der neue Tag braucht neue Kraft,
Das Aufsteh'n haben wir geschafft;
doch vieles gibt’s, was mich verwirrt,
drum bitt' ich dich, du Herr, mein Hirt,
gib nicht nur Kalorien zum Verzehren -
lass immer wieder deine Stimme hören!
Und wenn es nötig ist zu meinem Glück,
hol mich mit deinem Stock und Stab zurück!
Amen
Abends:   Begrüßung der Gäste
P.Breitinger und P.Garcia
Die Vaterbank in der Mitte .

4.Januar : Zu unserer freudigen Überraschung bekamen wir heute die Gelegenheit, im Urheiligtum die hl. Messe zu feiern. Die Begeisterung darüber zeigte sich in dem spontan gesungenen "Halleluja" aus dem "Messias" von Händel mit Orgelbegleitung von Andresas Lesch am Ende des Gottesdienstes. Das ist besonders bemerkenswert, weil es seit einiger Zeit im Urheiligtum keine Orgel mehr gibt - es sei denn, man bringt selbst eine mit.
Abends war die Verabschiedung der alten Bundesleitung mit weiteren beachtlichen musikalischen Darbietungen. Leider existiert kein Bild von dem einen vierstimmigen Bach-Choral singenden Bundeschor, weil alle Fotografen als Sänger gebraucht wurden. Der Choral klang so gut, dass er im Laufe der Tagung noch mehrmals gesungen wurde, u.a. auch in der Gründerkapelle.   -  Diesem musikalischen Höhepunkt des Abends schlossen sich weitere Darbietungen an: Michael Schulte sang die Uhr (Löwe), außerdem erklangen einige Nationalhymnen, z.T. mit Verstärkung durch Ausländer.
Die "alte" Bundesleitung
Die Uhr von Carl Löwe
Bayernhymne
Schwabenhymne .
Badnerlied .
Dass beim Kapitel infolge sprachlicher Barrieren die Einmütigkeit zuweilen nicht problemlos zu erreichen ist, demonstrierten ein norddeutscher Theologieprofessor und ein promovierter Oberbayer bei der Klärung der Frage, was Anton (auch aus Oberbayern) wohl in seinem "Filserbrief" beantragt hat.
Filsers Antrag
Übersetzung in Lateinische
Der Text des Antrags.
"Wahlrede" in hochdeutsch

5.Januar : Wie an jedem Tag: Heilige Messe, heute mit Generalrektor Wolf, und in der Dämmerung der beginnenden Vormittagsberatungen Einstimmung mit Meditationen über das Gebet "Mein Wohnraum ist dein Heiligtum".
Heute kamen die Sternsinger von Hillscheid unter Führung einer unserer Küchenfrauen auf den JK-Hof. Den Abend beschlossen wir mit einer Audienz beim Vater und Gründer.
Hl. Messe im Saal
Mein Wohnraum ist dein Heiligtum
Sternsinger
Krippe, ganz nah beim Gründergrab

6.Januar : Heute war großer Wahltag. Für die neue Bundesleitung mussten 7 Ehepaare gewählt werden.   -    Ergebnis: Nach der Wahl wurden die Wahlzettel beim Englingstein verbrannt. In der anschließenden Gratulationsrunde schenkte die Internationale Leitung, vertreten durch Gertrud und Hans Zier, der neuen Bundesleitung von Deutschland eine Altarborte mit dem Motto für 2014 "Dein Bündnis - unsere Mission" in allen im internationalen Familienbund gesprochenen Sprachen.
Die neue Bundesleitung
Dank im Bundesheiligtum
Verbrennung der Wahlzettel
Geschenk der Internationalen Leitung

7.Januar : Die Heilige Messe war heute im Heiligtum der Familien. Das Zepter erinnerte uns an zwei große Ereignisse des Familienbundes: 1975 überreichte der Familienbund dieses Zepter der "Bundeskönigin", die sich darauf hin mit dem Angebot des Vallerauer Hofes (= Josef-Kentenich-Hof) "bedankte". 1992, beim 50-jährigen Gedenken der Gründung des Familienwerkes, schlossen die drei Familiengemeinschaften weltweit im Zeichen dieses Zepters das "Solidaritärsbündnis".
Der Tag, wie auch der Vormittag des 8.Januar, waren noch einmal angefüllt mit konzentrierter Arbeit. Das Sekretariat ließ wieder die Tasten glühen, und der Toningenieur aktivierte die jeweils richtigen Mikrofone für die zahlreichen Redebeiträge, denn es waren die "Rüsttage", an denen die Zukunft des Familienbundes geplant wurde und die Agenda für die neue Bundesleitung zu beachtlicher Größe anschwoll. In der Schlusssitzung bedankte sich die neue/alte Bundesführerfamilie Rosa-Maria und Josef Wieland bei allen, die zum Gelingen des Kapitels beigetragen hatten, insbesondere bei den Moderatoren Renate und Norbert Martin, die als "graue Eminenzen" nun zum vierten Mal das territoriale Bundeskapitel moderiert hatten.
Im Heiligtum der Familien
Das Zepter der Solidarität
Die Tasten glühen!
Die Bundesführerfamilie dankt den Moderatoren

abg, 12.01.12; Bilder: Wolff, Gerber
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"Die Mutter in mir" - Terminhinweis

Siehe die Einladung im Menupunkt Termine
abg, 11.01.12
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Leuchten und entzünden

In der Weihnachtswoche leuchten die Sterne ganz besonders fröhlich, und in der Sylvesternacht entzünden die Menschen Raketen, um das Neue Jahr zu begrüßen. Kein Wunder, dass sich der 28.Kurs gerade die Zeit vom Stefanstag bis Neujahr als Weihe-Tagung ausgesucht hat; denn "Leuchten" und "Entzünden" sind zwei Lieblingsworte des Kurses, sind seine Wegweiser.
Der 28. Kurs
Höhepunkt der Tagung war die Bundesweihe im Rahmen einer festlichen Eucharistiefeier am 30.12.2011. Die Bundesführerfamilie Wieland nahm im Auftrag des Gründers die Weihe entgegen und gliederte so den 28. Kurs als "Nazarethfamilie" in den Schönstatt-Familienbund ein. Pater Grill übte seine priesterliche Aufgabe als Geistlicher Assistent aus. Für beide war diese Feier ein würdiger Abschluss ihrer Amtszeit, die mit dem Beginn des Kapitels am 01.01.2012 endet.
.
Eucharistiefeier mit Bundesweihe

Schlussszene des Balletts
In der Neujahrsnacht durften die Kinder selbstverständlich aufbleiben. Beim fröhlichen Teil trugen sie mit einigen Darbietungen zum Programm bei und freuten sich mit den Erwachsenen am "Dinner for one".
Gegen Mitternacht gingen alle ins Bundesheiligtum zu einer kurzen Feier mit Dank für das verflossene Jahr und Bitte um den Segen Gottes im Neuen Jahr 2012.
... und einige Raketen gaben das Programm für 2012 vor: Entzünden und Leuchten!
Jojokünstler - olympiareif!
Fröhliche Sylvesterrunde
Test für Ehepaare
Konzentration
Dinner for one
abg, 09.01.12
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Unsere Heimgegangenen im Jahr 2011








Martina Stetter (Südost, 5.Kurs),   * 13.02.1925,   + 07.02.2011 in Vöhringen
25 Tage vor ihrem Tod konnte Martina Stetter mit ihrem Ehemann Alfons anlässlich der diamantenen Hochzeit dankbar auf eine reich gesegnete Ehe zurückblicken, die geprägt war von der Spiritualität Schönstatts und ihrer Liebe zum Schönstatt-Familienbund.
Von 1975 bis 1989 waren sie die Leitungsfamilie im "Gau der göttlichen Zuversicht", dem die Bundesfamilien der Diözesen Freiburg, Rottenburg, Augsburg und München angehörten und dessen Name und Originalität sie ganz wesentlich mitprägten.

In ihre Leitungszeit fällt der Erwerb des Vallerauer Hofes bei Hillscheid und dessen Ausbau zum Josef-Kentenich-Hof als Zentrale des Familienbundes in Deutschland. Dieser erforderte großen Einsatz auf vielen Gebieten. Frau Stetter und ihr Mann stellten oft eigene Bedürfnisse zurück, um der Gemeinschaft zu dienen.
Neben dem tätigen Einsatz war Frau Stetter die geistliche Verankerung und Vertiefung immer sehr wichtig. Man spürte, daß sie viel betete. Sie lebte mit einer Zuversicht, die nicht in menschlicher Absicherung, sondern in Gott ihren Grund hatte. Diese Tiefe prägte das Ehe- und Familienleben, und es war ihr immer ein Anliegen, dass diese Grundhaltungen auch in der Gemeinschaft des Familienbundes lebendig bleiben. So war ihr Leben ein Zeugnis des Glaubens für uns.

Wir haben an Frau Stetter auch ihre Treue geschätzt: die Treue zu Schönstatt und zum Gründer aber auch ihre Treue im Kleinen. Sie besuchte zum Beispiel die Gemeinschaftsveranstaltungen unserer Diözesangemeinschaft, solange es ihre Gesundheit irgendwie zuließ. Mit großer Aufmerksamkeit und Anteilnahme verfolgte sie die Entwicklung der Gemeinschaft und trug die Aktivitäten der Jüngeren im Gebet und Opfer mit. Und sie dankte dafür. Es gab keinen Kontakt mit ihr, an dem sie nicht für unseren Einsatz für die Gemeinschaft gedankt hätte. Und es gab keinen Brief, den sie erhielt, der nicht eine dankbare Antwort von ihr fand.
aus dem Nachruf der Diözesanleitung von Karl und Elisabet Rutzmoser   u.a.





Maria Boßmann (West, 4. Kurs),   *17.02.1914,   + 10.03.2011 in Moers
Nach längerer Pflegebedürftigkeit durfte Maria Boßmann heimwärts zum Vater gehen.
     Lass uns gleichen deinem Bild / ganz wie du durchs Leben schreiten /
     stark und würdig, schlicht und mild / Liebe, Fried´ und Freud´ verbreiten ...
.
Diese Strophe aus dem "Werkzeugslied" von P.Kentenich charakterisiert in ganz kurzen Worten das Wesentlichste aus Maria Boßmanns Leben.

Sie war bis ins hohe Alter eine optimistische und gütige "Wächterin des Heiligtums" (4.Kurs). Noch als 90-jährige empfing sie ihre Bundesgruppe zu regelmäßigen Gruppenstunden im Wohnzimmerchen ihrer Seniorenwohnung mit einem liebevoll gedeckten Kaffeetisch und war bei den anschließenden Gesprächen mit ganzer Seele dabei. Den jüngeren Gruppenmitgliedern war sie ein Vorbild für ihre "Wächtertreue" zu Schönstatt und zum Familienbund. Bezüglich der Sicherungen der Geistpflege meinte sie: "Man muss halt jeden Morgen neu anfangen und sich aufraffen" - und das tat sie auch! -

Zusammen mit ihrem Mann Wilhelm (+ 1989) engagierte sie sich in den Anfangsjahren aktiv beim Aufbau des Josef-Kentenich-Hofes in Aufgaben, die beide - schon in fortgeschrittenem Alter! - noch erfüllen konnten. Danach blieben ihr noch reichlich 20 Jahre Zeit, als stille Beterin den allgemeinen Anbetungskreis und den Anbetungskreis der Witwen mit zu tragen.
aus mündlichen Mitteilungen





Alois Siedler (Süd, 11.Kurs),   *16.08.1931,    + 30.06.2011 in Oberndorf (Neckar)
Alois hat sich in unserer Gemeinschaft nie nach vorne gedrängt. Umso aufmerksamer wurde seine Stimme gehört, wenn er sich nach reiflicher Überlegung in der Runde zu Wort meldete und aus seiner tiefen Gläubigkeit und reichen Lebenserfahrung seinen Beitrag brachte. Wir haben ihn hoch geschätzt als vorbildlichen Familienvater, als tüchtigen Handwerker und Geschäftsmann.

Seine handwerklichen Fähigkeiten stellte er gerne in den Dienst der Gottesmutter und des Bundes, wenn es um Renovationen im Josef-Kentenich-Hof und im Bundesheiligtum ging.  -  Vor ein paar Jahren schnitzte er Hirtenstäbe für die Diözesangemeinschaft Süd. Damit hat er uns ein schönes Andenken hinterlassen. Diese Hirtenstäbe werden den Gruppenführerfamilien überreicht um sie an ihr Hirtenamt zu erinnern.

In seiner Sportbegeisterung scheute er nicht davor zurück, in den Fußballrunden der Väter gegen die Söhne auf dem Sportplatz des Hofes mit vollem Einsatz mitzuspielen, was ihm einmal eine nicht ganz harmlose Schulterverletzung einbrachte.

Sein Herz schlug für Josef Engling, Cambrai und Merville. Mit Dankbarkeit erinnern wir uns an einige erlebnisreiche Englingfahrten unseres Kurses, für die er sich als Reiseführer zur Verfügung stellte.
aus dem Nachruf des Kursführers Rudolf Gerber







Werner Schollmeier (Ost, 6. Kurs),   * 17.09.1924,   + 22.08.2011 in Beberstedt (Eichsfeld)
Am 22.08. 2011, am Fest Maria Königin verstarb Herr Werner Schollmeier aus dem 6. Kurs, "Confoederatio Patris Perfecta". In den Jahren 1978 bis 1985 waren Werner und Rosilde Schollmeier Kursführerfamilie. In Begleitung von Pater Klein schloss der Kurs 1985 das Vaterbündnis.

Durch Demenzerkrankung schwer gezeichnet durfte Werner Schollmeier nach kurzem Krankenhausaufenthalt die letzten Tage im Kreis seiner Familie verbringen und sich in liebevoller Pflege gemeinsam mit seiner Frau Rosilde und den Kindern und Enkeln auf den Heimgang vorbereiten.
Den Sterbetag, Maria Königin und gleichzeitig auch Pallottitag (als 22. des Monats) betrachtet die Familie als Geschenk. Das Bild Pallottis war in dieser Zeit im Hausheiligtum von Familie Schollmeier. Rosilde Schollmeier schreibt in ihrer Danksagung: "Unser Vater hat es sehr gut gemeint mit uns, indem er so einen schönen Sterbetag ausgesucht hat. Der 22. August, "Maria Königin" und unser Pallotti-Tag, ist ein wunderbares Geschenk für uns."

Familie Schollmeier hat 7 Kinder, 27 Enkel und 7 Urenkel. Zwei Töchter und ein Sohn gehören mit ihren Familien zum Schönstatt-Familienbund - ein Zeichen dafür, dass die Eltern ihren Kindern den Familienbund gewinnend vorgelebt haben. Ein Höhepunkt der Familie Schollmeier war das "Hochzeits-Großereignis im Lumen-Patris-Gau" von dem die Familienbund-Nachrichten im April 2004 berichteten.

Werner Schollmeier war auch in seiner Heimatgemeinde sehr aktiv und geschätzt. Er war seit 1972 Diakonatshelfer. Für seine vielfältigen Dienste in der Gemeinde wurde ihm 2004, am Tag seiner Goldenen Hochzeit, die Elisabeth-Medaille des Bistums Erfurt verliehen.
Beate Seidl










Steffen Erfort (Mitte, 23.Kurs),   * 13.08.1962,   + 10.11.2011 in Hillscheid
Viele Bundesmitglieder haben Steffen Erfort als tiefgläubigen Menschen erlebt. Seine große Ehrfurcht vor der Eucharistie wird in einer kleinen Begebenheit deutlich. Er sagte: Vor der Aktentasche, in der die Krankenkommunion transportiert wurde, müsste man auch eine Kniebeuge machen. Er war ein überzeugter Katholik mit einer besonders tiefen Verehrung für Johannes Paul II. Unverbrüchlich stand er zur Kirche und der kirchlichen Lehrmeinung und ebenso treu zum Gründer Schönstatts.

Zu einem Besucher am Krankenbett sagte er sinngemäß: Ich habe mich ganz in Gottes Willen gegeben. Wenn es Gott zuläßt, dass ich wieder gesund werde, wegen der Familie, dann bin ich froh; wenn es aber Gottes Wille ist, dass er mich in die Ewigkeit führt, dann tue ich es für Pater Kentenich und dafür, dass der Familienbund gründertreu bleibt.

Zusammen mit seinen Kursgeschwistern ersehnte er einen "heiligen Familienfrühling" für die Kirche. Dabei ging es ihm nicht um eine Veränderung der äußeren Strukturen, sondern um eine Erneuerung der Kirche von Innen heraus. Er war ein Familienmensch im guten Sinne. Dies zeigte sich z.B. daran, dass beim Erwerb des Hauses in Hillscheid der Gedanke eine Rolle spielte, die alten Eltern ggf. aufnehmen zu können. Er freute sich sehr über die Möglichkeit, seiner Familie eine neue Heimat zu schenken und war begeistert von der großen Terrasse des Hauses mit Blick auf den Garten.
Die Sonntagheiligung war ihm ein großes Anliegen. Deshalb versuchte er auch in der Zeit auf dem Josef-Kentenich-Hof in der eigenen Familie eine Kultur des Sonntags hochzuhalten. Für seine Frau, die mit der Hausleitung viel zu tun hatte, war er der sichere Rückhalt und ein kluger Ratgeber.

Besondere Verdienste erwarb sich Steffen Erfort durch seine Mitarbeit in der Studienkommission. Er war ein fundierter Kenner der Texte P. Kentenichs, und jeder Interessent bekam postwended von ihm Hinweise auf wichtige Textstellen. Er fühlte sich als geliebtes Kind des Vaters. So wird auch sein Wunsch verständlich, im Bundesheiligtum aufgebahrt zu werden. Sein schweres Leiden hat er für den Gründer und für die Bundesgemeinschaft aufgeopfert. Dass er friedlich in den Armen seiner Frau entschlafen durfte, mag die Familie in ihrem großen Schmerz trösten, und wir alle hoffen gläubig auf seine Fürsprache in den Anliegen seiner Famiie, aber auch des Familienbundes.
Maria und Joachim Kiess

PS: Hier die Danksagung von Familie Erfort.

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9.-11.Dezember: Europäisches Familienforum auf der Liebfrauenhöhe

Um es gleich vorweg zunehmen: es war ein ganz besonderes und bereicherndes Erlebnis. Fast 100 im Bereich Ehe und Familie aktive Teilnehmer waren auf die Liebfrauenhöhe gekommen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen aus zu tauschen. Ob katholische oder evangelisch: das Gemeinsame stand im Mittelpunkt und wir spürten, wie wichtig es allen war, sich für das Gute von Ehe und Familie zu engagieren und hier zu erfahren, dass wir nicht allein auf diesem Weg sind. Da erzählten am geselligen Abend die Tischnachbarn über die schönen Erfahrungen bei der Durchführung des Alpha-Ehekurs. Oder das Ehepaar Lehmpfuhl, die über das Team F die marriage-week nach Deutschland brachten und wie langsam aber sicher dieses jährliche Ereignis an Bedeutung und Aufmerksamkeit gewinnt.

Teilnehmende Initiativen/Teilnehmer von:
CVJM Esslingen, CHVJM München, Team.F, EFA-Stiftung, Schönstatt-Familienbewegung (Gemeinsam: Familienliga, Familienbund, Institut der FamilienDeutschland), Schottland, Schweiz, FLM Family Life Mission, Fokolar-Bewegung, OJC Offensive Junger Christen, Alpha Frankreich - Österreich - Deutschland, Wörnersberger Anker, Gemeinschaft Immanuel, JMS Altensteig, Christliches Lebenszentrum Langenburg, Evangelische Landeskirche, Evangelische Freikirche, LiSa Eheatelier, Jugend mit einer Mission, Deutsche Evangelische Allianz, Universität Aberdeen

Kern des Treffens war, eine gemeinsame Erklärung zu verabschieden, welche die Ziele für Ehe und Familie in Europa in Kurzform "auf den Punkt" bringt. Diese Erklärung, "Rottenburger Erklärung" genannt, steht nun allen zur freien Verfügung. Es können Unterschriften-Listen gesammelt werden, womit zum Ausdruck gebracht werden kann, wie viele Menschen die Stärkung von Ehe und Familie fördern. Besonders interessant könnte der Kontakt in den politischen (in Deutschland oder der EU) sein, um im Schulterschluss mit diesen Entscheidungsträgern Familien in ganz Europa zu stärken.

Am 12. Mai 2012 findet in Brüssel eine zentrale europäische Veranstaltung mit max. 1.000 Personen statt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.schoenstatt.de
Rottenburger Erklärung
Miteinander christlicher Gemeinschaften und Bewegungen
Karin und Kuno Leibold, 18.12.11

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