Bundesfamilien berichten     -    Juni 2007

            

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3.Juni:    Eine Krone für die "Königin der Priester"

7.Juni:    Fronleichnam im Josef-Kentenich-Hof

24.Juni:   Englingspuren im Elsass
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3.Juni: Eine Krone für die "Königin der Priester"

Man kann darüber jammern, dass es so wenig Priester gibt; und man kann darüber schimpfen, dass so viele Priester im Lauf der Jahre den Eifer für das Reich Gottes und die Freude an ihrer Berufung verlieren. Man kann aber auch etwas dafür tun, dass dies alles besser wird. So dachte der Anbetungskreis des Familienbundes und überreichte deshalb der "Königin der Priester" eine Krone. Sie soll ein Zeichen sein, dass die Mitglieder des Anbetungskreises sich im Gebet ganz besonders für die Priester einsetzen wollen, verbunden mit der Bitte, die Königin der Priester möge dafür sorgen, dass ihre Haltung, ihre Hingabe an den Willen Gottes, ihre Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes das Leben der Priester prägt.

Die Krönung war der Höhepunkt des traditionellen "Wallfahrtstages", der alljährlich am Dreifaltigkeitssonntag die Bundesfamilien im Schatten des Heiligtums auf dem Josef-Kentenich-Hof zusammenführt. Bei trockenem, vorwiegend schattigem Wetter feierten am Vormittag gegen 200 Personen mit Pater Grill die heilige Messe, ließen sich in der Mittagspause durch Schweinebraten mit pikanten Zutaten verwöhnen, besuchten danach eine der vier Gesprächsrunden oder vergnügten sich auf dem Spielplatz. Den geistlichen Abschluss bildete die Krönungsfeier.

Die Bundesführerfamilie Wieland konnte zu Beginn der Hl.Messe liebe Gäste aus dem Ausland begrüßen: Bryan Alt vom Familienbund in Südafrika und zwei Frauen aus Litauen. Auch die Oberenfamilie Neiser vom Institut und natürlich die internationale Leitungsfamilie Martin waren dabei.
Begrüßung: R.u.J.Wieland
Hl.Messe mit P.Grill
Die "Familie des Vaters"
"Ganz Dein" am Englingstein

Katharina Becker (2.Kurs), die Verantwortliche für den Anbetungskreis, und Maria Kiess (14.Kurs), die Künstlerin, die die Krone geschaffen hat, brachten die Krone über dem MTA-Bild in der Sakristei an.
Während der Hl.Messe
Die Krone des Anbetungskreises
Anbringung der Krone
Kreuz und MTA-Bild in der Sakristei

Selbstverständlich ging es an diesem Tag nicht nur fromm zu. Getreu dem Grundsatz, dass Die Gnade auf der Natur aufbaut, gab es gewisse kulinarischen Höhepunkte:
Schweinebraten mit Tomaten,
angereichert mit Salaten.
Hier ein Schnappschuss aus der Höh´
Ende: Kuchen und Kaffee.

Und womit beschäftigten sich die Kinder?
klettern
basteln
rutschen
rasen

abg

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7.Juni: Fronleichnam im Josef-Kentenich-Hof

Das Fronleichnamsfest fiel in die Tagungswoche der Diözesangemeinschaft Südost. Der Geistliche Assistent Pater Grill und Pater Amberger feierten die Liturgie mit eucharistischer Prozession und Stationen an liebevoll gestalteten Altären auf dem Gelände des Josef-Kentenich-Hofes. Dankbar beteiligten sich die Tagungsteilnehmer, zumal sie als Bayern durchweg mehr als der Rest der Deutschen gewohnt sind, ihre Freude an den kirchlichen Hochfesten auszudrücken.


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24.Juni: Englingspuren im Elsass

Gruppenstunde auf dem Exerzierplatz
Kaum zu glauben! Dieser hübsche Park war vor 90 Jahren der Exerzierplatz, auf dem Josef Engling seine ersten üblen Erfahrungen mit dem Militärdienst machte. "Musketier Engling raustreten" lautete immer wieder der Befehl seines Vorgesetzten, der seine besondere Freude daran hatte, Josef Engling zu schikanieren.
Und heute sitzt eine badische Bundesgruppe gemütlich auf der Parkbank und vergegenwärtigt sich die Leidenszeit Josefs aber auch sein inneres Wachsen hin zur Werktagsheiligkeit im Rekrutenlager Hagenau von November 1916 bis Mai 1917. (vgl.z.B.die Biogragrafie "Maria ganz zu eigen" von A.Menningen, S. 131-186).

Ein Rundgang führte uns zu den historischen Englingstätten: Die Wallfahrtskirche Marienthal, die Karmelkirche, der "Kronprinz" (hier war Josef zu Beginn seiner Rekrutenzeit kaserniert) und die Pfarrkirchen St.Nikolaus und St.Georg. Die Kirchen sehen wohl noch so aus, wie zu Josef Englings Zeiten, wahrscheinlich sogar ein bisschen schöner, weil sie gut gepflegt sind.

Marienthal, Basilika.
An der Außenseite befindet sich eine Gedenktafel für Josef Engling
Marienthal, Karmelkirche.
Weil sie in der Wallfahrtskirche nicht ungestört waren, erneuerten die Sodalen hier ihre Weihe.
Hagenau, Kronprinz.
Josef Engling war in dem links angebauten Festsaal untergebracht.
Hagenau, St.Nikolaus.
Die Sodalen versuchten Kontakt mit dem Pfarrer zu bekommen.
St.Nikolaus innen
Eine sehr schöne, mittelalterliche Kirche.

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