Bundesfamilien berichten        -      Mai 2006

            

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aktuelle Nachrichten

Brasilien ist autonom!

"Familia Unitatis" im Urheiligtum

12.-19.Mai: Alte Knochen mit jugendlichen Herzen

27.Mai: Schweizer Wallfahrer aus dem Wallis
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Brasilien ist autonom!

1. territoriales Kapitel in Brasilien
Eine große Freude für den internationalen Schönstatt-Familienbund: Vom 29.April bis 11.Mai tagte in Sta.Maria/Brasilien das 1.territoriale Bundeskapitel, auf dem die erste Bundesleitung gewählt und Satzungen ad experimentum approbiert wurden. Gewählt wurden als Bundesführerfamilie Marilene und Olindo Toaldo und als Ratsfamilien die Familien Audibert, Santos und Pacheco. Für den Familienbund ist dieses Ereignis von großer Bedeutung: Brasilien ist nun neben Deutschland, Chile, Argentinien und Paraguay die fünfte territoriale Bundesgemeinschaft, die die Gründungsphase abgeschlossen hat und nun von einer gewählten Laienleitung geführt wird. Die Voraussetzungen für diesen Schritt waren erfüllt durch eine ausreichende Zahl von Bundeskursen (gerade beginnt der 15.Kurs) und der Bildung verschiedener Diözesangemeinschaften (Sao Paulo, Paraná und Rio Grande de Sul), so dass auch die Offizielle Gemeinschaft des Familienbundes lebt. In den Diözesangemeinschaften fanden bereits im vergangenen Jahr Diözesankapitel statt, die eigene Diözesanleitungen wählten.

Der Familienbund in Deutschland gratuliert dem jungen Familienbund in Brasilien herzlich zu seiner Autonomie und wünscht der Bundesleitung vor allem jetzt zum Pfingstfest in reichem Maße die Gaben des Heiligen Geistes.

Postscriptum des WEB-Masters (der allerdings kein Fußballfan ist!): Sollten die Brasilianer Fußballweltmeister werden, dann gönnen wir deutsche Bundesfamilien ihnen das von Herzen. Ein Territorium, das die Autonomie im Familienbund erreicht hat, verdient es auch im Fußball Weltmeister zu werden!


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"Familia Unitatis" im Urheiligtum

Was schon lange nicht mehr möglich war, dem 1.Kurs des Familienbundes in Polen ist es gelungen: Er konnte im Rahmen einer Festmesse seine Ewig-Weihe im Urheiligtum ablegen. -
Diese Weihe ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Autonomie des Familienbundes in Polen.
Der Familia-Unitatis-Kurs
Die elf Familien aus Bydgoszcz/Bromberg, die dem Familia-Unitatis-Kurs angehören, verbrachten mit ihren Kindern und Jugendlichen einige erlebnisreiche Tage auf dem Josef-Kentenich-Hof. Als Weihetag hatten sie den 3.Mai gewählt, ein in Polen beliebter Festtag, an dem Maria als "Königin von Polen" gefeiert wird. Die strahlende Sonne und die farbenfrohen Trachten spiegelten die Festtagsfreude wider.
Pater Arkadiusz, Pater Piotr
und Norbert Martin

Kurskinder gestalteten die Weihemesse musikalisch und sorgten auch am Nachmittag für die Unterhaltungsmusik.

Nach der Gratulationsrunde und einer eucharistischen Andacht pflanzten die polnischen Familien nahe beim Familia-Libertate-in-Patre-Heiligtum eine Eiche. Sie hatten Erde von allen "Schönstattorten" Polens mitgebracht. Die junge Eiche - Symbol einer jungen territorialen Familienbundsgemeinschaft - soll sich in heimatlicher Erde einwurzeln, in der Erde Schönstatts, die fruchtbar ist in Polen und Deutschland. Möge diese Eiche heranwachsen zu einem kräftigen Symbol der Einheit nicht nur des intenationalen Familienbundes sondern auch der beiden Völker Polen und Deutschland!
Gratulation
Festtagskaffee
Im Bundesheiligtum
Die Eiche wird gepflanzt

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12.-19.Mai: Alte Knochen mit jugendlichen Herzen

Sollte jemand meinen, das Jahresmotto "In Christi Liebe - Forme Familie" sei nur etwas für junge Familien, dann lasse er sich von den fröhlichen Bildern der Tagung des 8. und 12. Kurses belehren: Wer so lachen kann, lässt sich auch jenseits der 70er und 80er-Schwelle noch formen.

Stimmen der Zeit (Kiess)
Wir hörten auf die Stimmen der Zeit, überlegten in Referaten und Gesprächskreisen, wie das "Forme Familie" im reiferen Lebensalter zu verwirklichen ist und studierten die eigene Kursgeschichte.
Studium der Kursgeschichte

Am Muttertag verwöhnten die Patriarchen ihre Frauen: Es durfte keine Frau zum Putzlappen oder zum Geschirrtuch greifen. - Und Gründe zum Feiern gab es fast jeden Abend: Hochzeitstag, runde Geburtstage der Lebenden und schon Verstorbenen.
Spülende Männer
am Muttertag
Rede des Bräutigams
am 57.Hochzeitstag
80.Geburtstag
eines verstorbenen Kursmitglieds

Höhepunkte waren die Predigten über das Heimatlied: Fünf Strophen behandelte Pater Mosbach, der an den ersten fünf Tagen die hl.Messe mit uns feierte. Für Pater Grill blieb die Strophe "zum Kampf bereit" übrig; er nahm ab Mittwoch an der Tagung teil, frisch eingeflogen aus Israel, von wo er Anschauungsmaterial vom Überlebenskampf der palästinensischen Christen mitbrachte. - Auch Schwester Gertrud-Maria konnte erst ab Dienstag dabei sein, so dass wir den größten Teil der Tagung zwar "ohne geistlichen Beistand", aber trotzdem mit intensiver Geistpflege gestalteten. -
Beim 8. und 12, Kurs vergeht keine Tagung ohne Besuch der "heiligen Stätten" in Schönstatt. So auch dieses Mal: Auf dem Programm standen eine Hl.Messe im Urheiligtum, eine Statio im Heiligtum der Familien und für jeden Kurs eine ausgiebige "Privataudienz" beim Gründer. Den Abschluss bildete die Feier des Bündnistages am Donnerstag-Abend in der Pilgerkirche und beim Urheiligtum, an der die beiden Kurse unter Verzicht auf den fröhlichen Abschlussabend teilnahmen. Auf ihn konnten wir verzichten, denn wir hatten die ganze Woche über genug gelacht.
Beim Heiligtum der Familien
LP-Kurs vor der "Audienz"
Bündnisfeier in Schönstatt

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27.Mai: Schweizer Wallfahrer aus dem Wallis

besuchten unter der Leitung von Pater Niklaus Stadelmann und Schwester Joseline Becchio den Josef-Kentenich-Hof.
Walliser Wallfahrer beim
Familia-Libertate-in-Patre-Heiligtum
Im Vorfeld der Unternehmung hatten die Teilnehmer ihr Interesse am Familienbund geäußert. In Absprache mit Käthe Becker und Familie Braun (22er) wurde problemlos ein Besuch für den Samstagnachmittag auf dem Hof arrangiert. Ab 15:00 Uhr erzählte Frau Becker im neuen großen Saal aus der Geschichte des Hofes - von den Anfängen bis in die Gegenwart, die in weiten Teilen auch ihre eigene ist. In einem zweiten Teil berichtete Familie Braun aus ihrer persönlichen Schönstattgeschichte - vom Kennenlernen des Schönstattgedankens über das geistige, turbulente und abwechslungsreiche Leben im Familienbund bis hin zu den guten Erfahrungen, die man als Schönstattfamilie bei der "Anwendung des Gelernten" im Alltag erleben darf. Nach einer intensiven Fragerunde erfolgte eine Führung durch das Haus, bei der allgemeine Bewunderung über das Geleistete kundgetan wurde. Als Abschluss fand im Kapellchen unter Leitung von Pater Stadelmann und in gemeinschaftlicher Gestaltung durch die Besucher und Besuchten eine positiv emotionsgeladene Anbetungstunde für die Familien statt. Tief ergriffen verließen die Wallfahrer kurz nach 18:00 Uhr unseren Hof.
Pia & Hans Walter Braun

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