Bundesfamilien berichten        -      April 2006

            

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aktuelle Nachrichten

03.04.06: Goldene Hochzeit mit Ordensverleihung

09.04.06: Palmprozession mit dem jüngsten Kurs

07.-12.04.06: Bundesfamilien in Vilnius

17.-23.April: Weihetagung der 22er

Familienbund auf Englingspuren
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03.04.06: Goldene Hochzeit mit Ordensverleihung

Der Bischof von Essen, Dr.Felix Genn, hat dem Bundesehepaar Gisela und Heinz Deckers (Duisburg, 10.Kurs) zur Goldenen Hochzeit einen besonderen Orden verliehen. Dazu haben die "Rheinische Post" und auch die diözesane Kirchenzeitung einen Bericht  veröffentlicht. Wir gratulieren Familie Deckers herzlich zu dieser Ehrung.
PS.: Dem Bericht der "Rheinischen Post" könnten wir viele Zeilen anfügen über die Tätigkeiten von Ehepaar Deckers im Familienbund und für den Josef-Kentenich-Hof. Dafür sagen wir - ganz ohne Ordensverleihung - ein schlichtes, herzliches Vergeltīs Gott.
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09.04.06: Palmprozession mit dem jüngsten Kurs

Der 28.Kurs mit seiner Begleitung
So war es ja vorausgesagt: Der 27.Kurs wird sich nicht lange mit dem Titel "jüngster Kurs des Familienbundes" schmücken können (vergl. den Bericht vom März). Schon muss er einem jüngeren weichen, dem 28.Kurs. Dieser hat über den Palmsonntag bis zum Gründonnerstag seine Gründungstagung im Josef-Kentenich-Hof mit dem Begleitteam Anne und Günter Hetzel, Pater Grill und Schwester Gertrud-Maria. Gleichzeitig tagt dort der 18.Kurs, so dass bereits Kontakte mit "alten" Bundesfamilien geknüpft werden können.   -   Die Liturgie am Palmsonntag war ein erster Höhepunkt der Tagung.

Der Familienbund heißt sein jüngstes Geschwisterchen herzlich willkommen und wünscht ihm einen guten Start

Segnung der Palmzweige im Foyer
Palmprozession zum Heiligtum
Das Tagungsmotto
Postscriptum: Auch der 28.Kurs wird sich nicht lange "jüngster Kandidatenkurs des Familienbundes" nennen können. Vielleicht bis Pfingsten, dann ist Schluss mit Nesthäkchen. Warum das so ist, ... (siehe das entsprechende Postscriptum im März!)
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07.-12.04.06: Bundesfamilien in Vilnius

Familienkonferenz im Bildungsprogramm der Europäischen Union
Familien aus Litauen, Polen, Österreich und Deutschland tagten in der Hauptstadt Litauens. Gefördert durch das europäische Bildungsprogramm Sokrates hatten Familieneinrichtungen aus Vilnius, Lublin, Wien, Erfurt und Mainz Lern-Partnerschaften unter dem Titel EduPART: "Education Partnership activates families" gebildet.
Die Mainzer Gruppe bestand aus den Bundesfamilien Heizmann (19. Kurs), Braun (22.Kurs) und Elbert (25.Kurs) mit ihren Kindern. Sie nahm teil in der Trägerschaft des Familienbundes der Katholiken, Diözese Mainz. Aus Wien nahmen Eva und Erich Berger (1. Bundeskurs) teil...
Die Delegation aus Lublin bestand überwiegend aus einer Selbsthilfegruppe allein erziehender Mütter. Vier junge litauische Familien vertraten die Pfarreien Visu Sventuju (Allerheiligen) und J. Matulaitis (litauischer Seliger), die verschiedene soziale Projekte mit dem Ziel anbieten, die Qualität von Familienleben zu sichern bzw. zu verbessern.
Für über 30 Kinder und Jugendliche gab es ein Team von Betreuern, sodass sich die Eltern unbeschwert dem umfangreichen Tagungsprogramm mit seinen interessanten Vorträgen, Präsentationen und Gesprächsrunden widmen konnten. Im Eingangsreferat von Prof. Friemel aus Erfurt wurde herausgestellt, wie wichtig auch in der Zukunft Familien für die Gesellschaft sind. Unter welchen komplexen Einflüssen Kinder aufwachsen, fasste er in dem alten Sprichwort zusammen "Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf!"...
Die Beiträge unserer Gruppe "Integration der Väter ins Familienleben und in die Familienbildung" stellten praktische Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen vor. Pater Elmar Busse und Klaus Heizmann berichteten von Vater-Kind- bzw. von Vater-Sohn-Wochenenden. Hans Walter Braun befasste sich mit den Problemen von Fern- und Wochenendbeziehungen und Möglichkeiten der Bewältigung...
In den von unserer Gruppe gestalteten Morgen- und Abendgebeten wuchs ein europäisches Hausheiligtum heran. Die Möglichkeit, unsere Werte und das Tagungsgeschehen in Handlungen und Bildern auszudrücken, fand großen Anklang. Kreuz, Bild der Heiligen Familie, Marienbild und Europafahne vertieften die Programminhalte. Das Angebot der aktiven persönlichen Beteiligung wurde begeistert aufgegriffen, wenn es darum ging, Wünsche, Dank und Bitten in der jeweiligen Landessprache auf Papierblumen, -ostereier und Europasterne zu schreiben oder auf einem Zettel in den Krug zu stecken. Das Krug-Ritual hatten die Österreicher ausführlich und ansprechend vorgestellt.
Eine interessante Erfahrung war, Gebete mit Laptop zu gestalten, so dass sie von den Übersetzern leichter in die Sprachen litauisch, polnisch, manchmal englisch übersetzt werden konnten. Kurze Bibeltexte aus der Tagesliturgie wurden in der jeweiligen Sprache vorgelesen.
Am Palmsonntag hatten wir Mühe, in einem der sieben Sonntagsgottesdienste in der Kathedrale von Vilnius, einen Stehplatz zwischen den vielen Kirchenbesuchern mit ihren bunten Palmsträußen zu ergattern. Pater Busse, unser geistlicher Begleiter aus Stuttgart, überraschte uns, als er als Konzelebrant einen Teil des Hochgebets in Deutsch betete. Dieser Festtag prägte das Bild der Hauptstadt bis in den Abend. Immer wieder begegneten wir auch vielen jungen Leuten, die mit ihren Palmsträußen durch die Stadt spazierten.
Trotz des dichten Programms hatten wir die Möglichkeit Stadt und Land kulturell und kulinarisch ein wenig kennen zu lernen. ...
Viele Gespräche führten zu tief gehenden Beziehungen. Dabei zeigte sich vor allem das große Interesse der jungen litauischen Familien an unserer Familienarbeit. Die Kontakte setzen sich nach der Heimkehr fort. Wir überlassen es der Gottesmutter, aus unseren Anknüpfungen etwas Dauerhaftes wachsen zu lassen.
Die Kathedrale
von Vilnius
Familie Elbert, Maria Bieber und der Dolmetscher Zbigniew Chwalczuk
Abendliche Auswertungsrunde mit Klaus Heizmann
Großherzog Gediminas wacht über deutsche und litauische Kinder

Weitere Informationen zu EduPart finden sich unter: http://www.edupart.org/ .

Pia und Hans-Walter Braun, Maria und Klaus Heizmann
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17.-23.April: Weihetagung der 22er

In der Osterwoche tagte der 22. Kurs auf dem Josef-Kentenich-Hof. Dank des ausgezeichnet wirkenden Kinderbetreuungsteams (Charlotte, Ann-Kathrin und Matthias) konnten sich die Erwachsenen in entspannter Atmosphäre konzentriert auf die 3. Weihe vorbereiten. Schwester Gertrud Maria, Pater Grill, Prof. Manfred Gerwing (16. Kurs), der 19. Kurs und zwei Familien der Bundesleitung (Wieland und Heizmann) bereicherten das Programm in gekonnt einfühlsamer Art und Weise.
Der 22.Kurs
Am 22. war der Höhepunkt mit der Ablegung der 3. Bundesweihe erreicht - eine Premiere für die Bundesleitung (Maria und Josef Wieland). Für einen würdigen Festgottesdienst sorgten der in solchen Angelegenheiten erfahrene Pater Grill und der 19. Kurs durch die musikalische Umrahmung. Den anschließenden Sektempfang durch den 19. Kurs in den Strahlen der Frühlingssonne genossen alle Beteiligten sichtlich. Das obligatorische Festmenü wurde von Marlies Kobiela und Ihrem Team gezaubert und als Buffet präsentiert.
Alle Hofbewohner erfreuten sich später am Bunten Abend. Kleine und große Künstler gaben ihr Bestes. Musik, Sketche, Spiele und eine Aufführung von den Aristocats ließen die Zeit im Fluge vergehen.
HWB

Weiheerneuerung
Der 19.Kurs gratuliert
Kinderbetreuung
Aristocats

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Familienbund auf Englingspuren

Der Familienbund hat Grund, seinem großen Bruder Josef Engling Dank zu sagen und ihn um weitere Begleitung zu bitten. An Josefs 105.Geburtstag war eine Delegation von Bundesfamilien bei ihm, um ihm persönlich die Verantwortung für den damals beginnenden Neubau zu übergeben. (Siehe den Bericht "Josef hilf - auf dem Hof!" in http://www.familienbund.net/archiv/index2003h.htm). Heute können wir erfreut sagen: Danke, lieber Josef, du hast dich wieder als Baupatron bewährt.
In Vertretung für alle dankbaren Bundesfamilien machten die Kapitelsfamilien vom 29.April bis 1.Mai eine Wallfahrt zu den "heiligen Stätten" des "Dieners Gottes Josef Engling" in Flandern. Sie hatten dort bedenkenswerte aber auch hoffnungsvolle Erlebnisse, von denen kurz berichtet werden soll:

Samstag-Nachmittag in Merville: Das Memorial ist noch baufälliger geworden als es im Herbst 2003 schon war. Aber es steht noch! Josef möge verzeihen, dass wir es nicht sofort erneuern können. Aus dem fernen Deutschland ist die Pflege des Memorials schwierig durchzuführen. Es müsste am Ort Personen geben, die sich um das Memorial kümmern. "Stern der Hoffnung" ist Marie-Ange Deleplancque, eine junge Religionslehrerin in Laventie, die Josef von Zeit zu Zeit eine rote Rose ins Memorial legt und nun auch ihre Schulklassen für den "Heiligen der Versöhnung" begeistern möchte. Und es scheint ihr zu gelingen.
Die Pilgergruppe
Marie-Ange
"Hinter den Kulissen"
Friede, wo einst Josef Engling lag

Samstag-Abend in Cambrai: Monseigneur Garnier, der Erzbischof von Cambrai, kam ins Haus der Schwestern, um zwei Stunden mit uns zusammen zu sein zum Abendessen und zum Gespräch. Er kennt Schönstatt und die Geistigkeit unseres Gründers gut und schätzt Josef Engling sehr. Es ist ihm ein großes Anliegen, dass das Heiligtum der Einheit als Gnadenquelle wirkt und dadurch Schönstatt in seiner Diözese Fuß fasst. Man kann Monseigneur Garnier jederzeit besuchen auf seiner Homepage http://www.cathocambrai.com/rubrique-223-francois-garnier.html.
Abendessen
Erzbischof Garnier
Abschluss im Heiligtum
Schlafsaal, fast wie in St.Hubert

Sonntag-Nachmittag: Mit Regenschirmen bewaffnet machen wir uns auf den Josefsweg. Josef hatte zu seinen Lebzeiten ein liebendes Herz für alle und deshalb machte er uns auch den Weg relativ leicht: Es wehte zwar der kalte flandrische Wind, aber der Regen war zu verkraften. Er machte sogar der Sonne Platz, als wir uns der Stelle näherten, an der Josef Engling aus dem Unwetter der Granaten ins Licht der Ewigkeit gerufen worden ist.
Eswars: Gedenkstätte
Start zum Josefsweg
Josefs Todesstelle
Besuch in St.Hubert

Sonntag-Abend: Was wäre eine Englingwallfahrt ohne Englingfeuer! Wir legten unseren Dank, unsere Bitten und unsere Beiträge ins Feuerbecken - mit kalten Füßen aber warmen Herzen.
Anblasen
Englingfeuer
Wieland: Dankrede
Abschied am 1.Mai
Wieder daheim

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