Bundesfamilien berichten        -      März 2006

            

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aktuelle Nachrichten

"Neuer" Geistlicher Assistent

18.Kurs in Paraguay

17.-19.März: "ich hör etwas, was Du nicht meinst"

Der Frühling naht ...

Hurra, hurra, der 27.Kurs ist da!

Wird das Heiligtum der Familien ein "Pilgerheiligtum"?
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"Neuer" Geistlicher Assistent

Ein Bild vom letzten Jahr: Bundesführer und Geistlicher Assistent im Einsatz für den Familienbund
Rümmingen, den 02.03.06.
Seit heute mittag 12 Uhr ist es offiziell: Herr Pater Grill ist der "neue" Geistliche Assistent des Schönstatt-Familienbundes in Deutschland. Wir freuen uns, Ihnen/Euch diese frohe Kunde mitteilen zu dürfen und freuen uns auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit.
Gleichzeitig danken wir Herrn P. Grill für alles, was er in den vergangenen Jahren als selbstlosen Dienst an den Familien und an der Gemeinschaft eingebracht und geleistet hat. Der Leitung der Sionsprovinz der Schönstatt-Patres danken wir dafür, dass sie eines ihrer Mitglieder für den Familienbund zur Verfügung stellt.
Herr Pater Grill wird ab 22. März zur Verfügung stehen, in der Zwischenzeit nimmt er noch an internen Exerzitien teil. ...
Mit herzlichen Grüssen Eure/Ihre
Josef und Rosa Maria Wieland für die Familien der Bundesleitung

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18.Kurs in Paraguay

Gerade hatten wir Österreich zur Geburt des 6.Bundeskurses gratuliert (s.Februarnachrichten), erhielten wir auch eine Geburtsanzeige aus Ciudad del Este: Dort ist am 11.März der 18.Kurs entstanden. Auch unseren Geschwistern in Paraguay herzlichen Glückwunsch zum neuen Kandidatenkurs. Press-Office berichtet von dem erfreulichen Ereignis in http://www.schoenstatt.de/news2006/03/6t0377de-pry-cde-familias.php).
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17.-19.März: "ich hör etwas, was Du nicht meinst"

Eine apostolische Initiative von Familien für Familien
Ich füll dir reichlich den Becher
"Das Klima unserer Beziehung verbessern".

Das wollten elf junge Familien mit diesem Wochenende, das ein Team des Familienbundes bereits zum 2. Mal mit dem gleichen Thema angeboten hatte. Am Freitag abend ging es gleich in den Irrgarten der alltäglichen Kommunikation: In einem kleinen Labyrinth waren Botschaften ausgelegt, die wir jeden Tag hören - aber sie und er reagieren nicht in der gleichen Weise darauf! Die Ampel ist grün - deine Mutter hat angerufen - in fünf Minuten müssen wir los: Der anschließende Austausch zeigte, dass jeder spontan etwas anderes denkt, wenn er solche und andere Äußerungen hört.

Mit Paargesprächen, Gesprächsrunden und Referaten wurde das Thema vertieft. Dabei waren die Paare besonders von dem Vortrag von Pater Angel Strada beeindruckt, der aus der Arbeit mit Familien in Argentinien und aus Episoden mit Pater Kentenich praxisnah und humorvoll aufzeigte, wie Frau und Mann sich immer wieder in ihrer Eigenart finden müssen. Kreativität miteinander kam ebenso zum Zug wie Gebet und Gottesdienst, wo auch die Kinder einbezogen waren. Ansonsten waren die Kleinen mit ihrem Betreuerteam in die Welt der Indianer verschwunden.
Pater Strada mit einer Familie
Die Wasserrose für die Kinder

Mit Sekt und Saft
unter Palmen
"Man könnte das ja auch zu Hause - aber man kommt nicht dazu", so freuten sich die Paare über die Zeiten zu zweit - erst recht, als es dafür auch neben den Impulsfragen ein Fläschchen Sekt und Saft gab. "Das haben wir seit der Hochzeit nicht mehr geschafft", lachten einige, als sie zu einem Foto exklusiv als Paar eingeladen wurden, und setzten sich dafür gerne unter die Palme im Forum.

Zwischen Hannover und Ulm hatten die Familien weite Wege für dieses Wochenende auf sich genommen. "Gut, dass wir uns diese Zeit genommen haben" - "Es hat sich gelohnt" - "Ich habe viel geweint an diesem Wochenende; aber das geht mir immer so, wenn mich etwas tief berührt." - "So eine Tankstelle tut gut" - das waren einige Echos, mit denen die Familien zeigten: Auf dem Josef-Kentenich-Hof ist für uns was zu holen!
Maria und Klaus Heizmann

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Der Frühling naht ...

... und einige fleißige Bündler(innen) genossen den Frühlingsanfang bei fröhlicher Handarbeit innen und außen. Das Treppenhaus im Bauteil A wurde verputzt und ist nun begehbar bis hinauf unters Dach.
Vom Dachstock, Bauteil A
die Treppe abwärts
über die geflieste Schwelle
zum neuen Bücherstand

Nachdem sich der Schnee gerade noch rechtzeitig zurückgezogen hatte, konnten die Grünen singen: "Im Märzen der Bauer sein Rösslein einspannt".
Das Benzinrösslein
Noch dürfen sie ausruhen
Treue Helfer aus Ost und West
Die größte Freude:
Der Chef ist wieder dabei!

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Hurra, hurra, der 27.Kurs ist da!

Der 27.Kurs mit seiner Begleitung
Wochenende 24.-26.März: Klein-Schönstatt in München platzte fast aus den Nähten!
Denn dort trafen sich 14 junge Familien mit 38 Kindern (in wenigen Monaten werden es 41 sein!) mit der Begleitfamilie Ella und Thomas Herkommer und unter Inanspruchnahme der "Hebammendienste" von Schwester Gertrud-Maria zur Gründungstagung des jüngsten Bundeskurses. Die Familien stammen aus Südbayern und Oberschwaben. Sprachliche Verständigungsschwierigkeiten gibt es also nicht und man hatte den Eindruck, dass bei aller Originalität der einzelnen Familien von vornherein auch die Sprache der Herzen in harmonischem Gleichklang zusammenpasste.
Der Klang der Kinderstimmen war für die Kinderbetreuung eine Herausforderung. Zum Glück rutschten die Kleinsten während der Vorträge und Aussprachen auf dem Schoß der Eltern herum und sorgten dafür, dass der Lärmpegel im Kinderzimmer etwas kleiner wurde und zum Ausgleich bei den Erwachsenen ausreichend hoch blieb.

Postscriptum: Der 27.Kurs wird nur kurz das "gelbe Trikot" als "jüngster Kandidatenkurs des Familienbundes" tragen können. Warum das so ist, wird jetzt allerdings noch nicht verraten!

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Wird das Heiligtum der Familien ein "Pilgerheiligtum"?

Hl.Messe zum Festtag
So war die Frage zwar nicht formuliert; aber sie trifft - richtig verstanden - den Kern des Themas, das am 25.März Familien aus Liga, Bund und Verband zu einem Forum im Haus der Familie zusammenführte. Etwa 90 Teilnehmer hatten die Gelegenheit wahrgenommen, darzustellen was ihnen das Heiligtum der Familien bedeutet und wie sie sich die Zukunft dieses Heiligtums vorstellen.
Alle bedauern die große Entfernung vom Haus der Familie zum Heiligtum der Familien. Die Einheit von Haus und Heiligtum kann so nicht erlebt werden und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Heiligtum der Familien oft einsam und verlassen im Tal steht, während oben am Berg das Leben pulsiert.

Das hatten sich die Familien damals anders vorgestellt, als sie dem Gründer 1967 bei der denkwürdigen Feierstunde in Dachau versprachen, das erste Heiligtum für alle Familien aus allen drei Gliedgemeinschaften in aller Welt am Ort Schönstatt zu errichten. "Baut der Gottesmutter ein Heiligtum, dann baut sie euch das Haus dazu", eine Tatsache, auf die Pater Kentenich oft hinwies. Selbstverständlich sollte nahe beim Heiligtum auch bald ein Haus entstehen und beide sollten eine Einheit bilden.
Die Geschichte verlief anders. Das Haus der Familie wurde gebaut, aber es ist zu weit weg vom Heiligtum. Was nun?
Eine Lösung wäre: Das Heiligtum nahe zum Haus zu versetzen. - Doch darf man das? Ist der Ort im Tal nicht ein heiliger Ort, den man auf keinen Fall aufgeben darf? So klangen die Bedenken vor allem aus dem Ausland. Die deutschen Familien, die das Problem hautnah erleben, äußerten quer durch alle drei Gemeinschaften und alle Generationen mit großer Mehrheit den Wunsch, das Heiligtum zu versetzen. Für Familien ist das eigentlich nichts ungewöhnliches: Wie oft kommt es vor, dass Familien, die sich Ihr Hauheiligtum eingerichtet haben, umziehen und das Hausheiligtum an einen neuen Ort verpflanzen. Wenn das Hausheiligtum in diesem Sinne zum "Pilgerheiligtum" werden kann, warum sollte das beim Heiligtum der Familien nicht auch möglich sein?

Die Ehepaare Neiser (Verband) und Rohrbeck (Liga) leiteten das Forum straff und konzentriert, so dass in zwei Sitzungen am Vormittag und Nachmittag alle zu Wort kamen, die sich äußern wollten. Die Argumente pro und contra Versetzung wurden auf zwei Pinwänden gesammelt, wobei an der Contra-Pinwand nur wenige Zettel angeheftet werden mussten. Beschlüsse wurden nicht gefasst, das war auch nicht beabsichtigt. Das Forum sollte nur in Art einer Meinungserhebung Vorarbeit leisten, damit der juristische Träger von Haus und Heiligtum, das Institut der Schönstattfamilien, im Sommer bei seinem Kapitel entsprechende Beschlüsse fassen kann.
Ehepaare Rohrbeck und Neiser
die "Pro"-Pinwand
Schlussstatio beim Bildstöckchen

PS: Wenn Sie gerne mal einen virtuellen Besuch im Heiligtum der Familien machen wollen, dann empfehlen wir Ihnen die Adresse http://www.schoenstatt-familien.de/inhalt/geistliche_zentren/virtueller_rundgang.php. Der Besuch dieser WEB-Seite des Instituts lohnt sich.

abg

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