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Bundesfamilien berichten - April 2005 |
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Privataudienz für den Familienbund |
"... Ohne das aufgeschlossene und engagierte Mitwirken gerade von euch Eltern ist es kaum möglich,
den Glauben wirksam an die nachfolgende Generation weiter zu vermitteln. Ihr seid für eure Kinder nicht nur die ersten,
sondern in den allermeisten Fällen auch die wichtigsten Glaubenszeugen. Schon von früh an spüren eure Kinder,
ob ihr Wert darauf legt, in lebendiger Verbindung mit Gott zu leben; im Vertrauen auf seine Führung,
in Gemeinschaft mit Jesus Christus und im Bewusstsein, dass ihr auf die Kraft und Führung des Heiligen Geistes vertraut.
Schon früh spüren sie, ob ihr die Kirche liebt, den Gottesdienst und die Sakramente, vor allem, ob ihr euch ernstlich müht,
euren Glauben auch zu leben. Viel wirksamer als eure Worte ist euer Leben!..." (Siehe den vollständigen Text der Ansprache ) |
Das 5. Bundeskapitel beim Heiligen Vater |
"... Die zentrale Bedeutung von Ehe und Familie aus dem Verständnis des kirchlichen Lehramtes zu leben lege ich euch
besonders ans Herz. Der Mensch ist das einzige von Gott um seiner selbst willen gewollte Geschöpf in der Welt.
Dieser Mensch, der von Anfang an vom Schöpfer so gewollt wurde, kann sich selbst nur durch eigene uneigennützige
Hingabe finden. Die Liebe sorgt dafür, dass sich der Mensch durch die aufrichtige Selbsthingabe verwirklicht.
Lieben heißt, alles geben und empfangen, was man weder kaufen noch verkaufen, sondern sich nur aus freien Stücken
gegenseitig schenken kann ..." (Siehe den vollständigen Text der Ansprache ) |
Große Romwallfahrt des Familienbundes |
mit Kindern |
"... Heute bin ich inmitten vieler Familien. Verschiedene Generationen, Eltern und Kinder, Jung und Alt umgeben mich.
Eure Anwesenheit zeigt mir: Die Familie lebt! Mehr als viele Worte beweist Eure lebendige Gemeinschaft, dass es auch heute
zahlreiche christliche Ehen und Familien gibt, die gelingen. Darüber hinaus wächst das Bewusstsein von der Notwendigkeit,
Beziehungen zwischen den einzelnen Familien zu gegenseitiger spiritueller und materieller Hilfe zu knüpfen.
Gerade der Schönstatt-Familienbund ist ein beredtes Beispiel dafür, dass immer mehr Familien ihre ekklesiale Sendung
und ihre Verantwortung für den Aufbau einer gerechteren Gesellschaft entdecken. ..."
(Siehe den vollständigen Text der Ansprache ) |
Letzte Begegnung mit dem Heiligen Vater Privataudienz des 1. internationalen Kapitels des Familienbundes |
"... Die Zukunft der Menschheit geht über die Familie. Ihr bemüht Euch daher um ein vertieftes Verständnis von Ehe und Familie
im Licht des Glaubens. Es ist gut, dass gerade die Familie das Charisma Eures Bundes darstellt. Die Familie ist
eine "Schule der Liebe". Lasst darum Eure Begeisterung für Ehe und Familie zu den Menschen gelangen! Die Gesellschaft
braucht heute mehr denn je gesunde Familien, um das Gemeinwohl sichern zu können. Stärken wir die heilige Institution
der Ehe und die Familie nach Gottes Plan, dann werden Liebe und Solidarität unter den Menschen wachsen... ...Entdeckt das unfassbar große Geschenk der Eucharistie neu! So werdet Ihr fähig, die Familie in ihrer Schönheit und Aufgabe zu leben. Auf die Fürsprache der Mater Ter Admirabilis erteile ich Euch dazu von Herzen den Apostolischen Segen." (Siehe den vollständigen Text der Ansprache ) |
Kardinal Ratzinger im Cor-Ecclesiae-Heiligtum |
Das Telefon lief heiß im Josef-Kentenich-Hof, als der 10.Kurs gegen Abend des 19.April noch besinnlich im neu gestalteten
Gruppenraum tagte. Aus allen Enden des deutschen Schönstatt-Familienbundlandes landeten begeisterte Anrufe:
"Habt Ihr schon gehört und gesehen: Wir haben einen neuen Papst!" - Was danach geschah, braucht nicht beschrieben zu werden...! Nachdem sich der erste Jubel beruhigt hatte, erinnerten wir uns an bedeutende Begegnungen der Schönstattfamilie mit Kardinal Ratzinger. Allen voran ist die Heilige Messe zu nennen, die er am 18.September 1985 anlässlich des Gedenkjahrs zum 100.Geburtstag des Gründers mit der Schönstattfamilie in Santa Maria Maggiore feierte. In seiner Predigt stimmte er die Mitfeiernden auf die Erneuerung des Liebesbündnisses ein, wie es ein "schönstättischer Insider" nicht besser hätte machen können. Wie sehr ihm das Liebesbündnis mit der MTA ein Herzensanliegen ist, kann man aus der Tatsache erahnen, dass er seither gerne die beiden Schönstattheiligtümer besucht hat, um dort in stillem Gebet Ruhe bei der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt zu finden. abg |