Bundesfamilien berichten       -      April 2005

            

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Papst Johannes Paul II , ein Vater des Familienbundes ging heimwärts zum Vater

19.04.05 - Habemus Papam !

Auf nach Rom!
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Papst Johannes Paul II

ein Vater des Familienbundes ging heimwärts zum Vater

Dankbar erinnern wir uns in dieser Stunde an die vier Begegnungen, die der Heilige Vater in Privataudienzen dem Schönstatt-Familienbund geschenkt hat. Seine wegweisenden Worte sind uns ein wertvolles Vermächtnis.
27. April 1984
Privataudienz für den Familienbund
"... Ohne das aufgeschlossene und engagierte Mitwirken gerade von euch Eltern ist es kaum möglich, den Glauben wirksam an die nachfolgende Generation weiter zu vermitteln. Ihr seid für eure Kinder nicht nur die ersten, sondern in den allermeisten Fällen auch die wichtigsten Glaubenszeugen. Schon von früh an spüren eure Kinder, ob ihr Wert darauf legt, in lebendiger Verbindung mit Gott zu leben; im Vertrauen auf seine Führung, in Gemeinschaft mit Jesus Christus und im Bewusstsein, dass ihr auf die Kraft und Führung des Heiligen Geistes vertraut. Schon früh spüren sie, ob ihr die Kirche liebt, den Gottesdienst und die Sakramente, vor allem, ob ihr euch ernstlich müht, euren Glauben auch zu leben. Viel wirksamer als eure Worte ist euer Leben!..."
(Siehe den vollständigen Text der Ansprache )

14. November 1994
Das 5. Bundeskapitel beim Heiligen Vater
"... Die zentrale Bedeutung von Ehe und Familie aus dem Verständnis des kirchlichen Lehramtes zu leben lege ich euch besonders ans Herz. Der Mensch ist das einzige von Gott um seiner selbst willen gewollte Geschöpf in der Welt. Dieser Mensch, der von Anfang an vom Schöpfer so gewollt wurde, kann sich selbst nur durch eigene uneigennützige Hingabe finden. Die Liebe sorgt dafür, dass sich der Mensch durch die aufrichtige Selbsthingabe verwirklicht. Lieben heißt, alles geben und empfangen, was man weder kaufen noch verkaufen, sondern sich nur aus freien Stücken gegenseitig schenken kann ..."
(Siehe den vollständigen Text der Ansprache )

17. April 1998
Große Romwallfahrt des Familienbundes

mit Kindern
"... Heute bin ich inmitten vieler Familien. Verschiedene Generationen, Eltern und Kinder, Jung und Alt umgeben mich. Eure Anwesenheit zeigt mir: Die Familie lebt! Mehr als viele Worte beweist Eure lebendige Gemeinschaft, dass es auch heute zahlreiche christliche Ehen und Familien gibt, die gelingen. Darüber hinaus wächst das Bewusstsein von der Notwendigkeit, Beziehungen zwischen den einzelnen Familien zu gegenseitiger spiritueller und materieller Hilfe zu knüpfen. Gerade der Schönstatt-Familienbund ist ein beredtes Beispiel dafür, dass immer mehr Familien ihre ekklesiale Sendung und ihre Verantwortung für den Aufbau einer gerechteren Gesellschaft entdecken. ..."
(Siehe den vollständigen Text der Ansprache )

20. Januar 2005
Letzte Begegnung mit dem Heiligen Vater
Privataudienz des 1. internationalen Kapitels des Familienbundes
"... Die Zukunft der Menschheit geht über die Familie. Ihr bemüht Euch daher um ein vertieftes Verständnis von Ehe und Familie im Licht des Glaubens. Es ist gut, dass gerade die Familie das Charisma Eures Bundes darstellt. Die Familie ist eine "Schule der Liebe". Lasst darum Eure Begeisterung für Ehe und Familie zu den Menschen gelangen! Die Gesellschaft braucht heute mehr denn je gesunde Familien, um das Gemeinwohl sichern zu können. Stärken wir die heilige Institution der Ehe und die Familie nach Gottes Plan, dann werden Liebe und Solidarität unter den Menschen wachsen...
...Entdeckt das unfassbar große Geschenk der Eucharistie neu! So werdet Ihr fähig, die Familie in ihrer Schönheit und Aufgabe zu leben.
Auf die Fürsprache der Mater Ter Admirabilis erteile ich Euch dazu von Herzen den Apostolischen Segen."
(Siehe den vollständigen Text der Ansprache )

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19.04.05 - Habemus Papam !

29. September 2004
Kardinal Ratzinger im Cor-Ecclesiae-Heiligtum
Das Telefon lief heiß im Josef-Kentenich-Hof, als der 10.Kurs gegen Abend des 19.April noch besinnlich im neu gestalteten Gruppenraum tagte. Aus allen Enden des deutschen Schönstatt-Familienbundlandes landeten begeisterte Anrufe: "Habt Ihr schon gehört und gesehen: Wir haben einen neuen Papst!" -
Was danach geschah, braucht nicht beschrieben zu werden...!

Nachdem sich der erste Jubel beruhigt hatte, erinnerten wir uns an bedeutende Begegnungen der Schönstattfamilie mit Kardinal Ratzinger. Allen voran ist die Heilige Messe zu nennen, die er am 18.September 1985 anlässlich des Gedenkjahrs zum 100.Geburtstag des Gründers mit der Schönstattfamilie in Santa Maria Maggiore feierte. In seiner Predigt stimmte er die Mitfeiernden auf die Erneuerung des Liebesbündnisses ein, wie es ein "schönstättischer Insider" nicht besser hätte machen können.

Wie sehr ihm das Liebesbündnis mit der MTA ein Herzensanliegen ist, kann man aus der Tatsache erahnen, dass er seither gerne die beiden Schönstattheiligtümer besucht hat, um dort in stillem Gebet Ruhe bei der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt zu finden.
abg

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Auf nach Rom!

"Auf nach Rom" war in der letzten Zeit ein oft gehörtes Wort in Schönstatt und auch im Familienbund. Ob Familienwallfahrt, Heiligtumseinweihung oder Abschluss des Generalkapitels, immer wieder ergaben sich Anlässe, um nach Rom zu pilgern.
Als im Vorfeld der Papstwahl Kardinal Josef Ratzinger als "papabile" gehandelt wurde, machte eine Familienbündlerin aus dem Süden die leichtsinnige Aussage: "Wenn Ratzinger Papst wird, steh ich im Dirndlgewand auf dem Petersplatz und schwenke die Bayernfahne". So unwirklich erschien diese Vorstellung. Am Wahlabend wurde diese Ankündigung dann von den Kindern eingefordert: " Mama, wenn du jetzt nicht fährst, bist du unglaubwürdig". Welche Mutter lässt sich schon gerne Unglaubwürdigkeit nachsagen?
Außerdem ist Papst Benedikt XVI nach Aussagen namhafter Historiker seit Menschengedenken der erste echte Altbayer auf dem Stuhl Petri. Das kann einen bayerischen Schönstätter doch nicht unberührt lassen.

So machten sich kurzentschlossen am Freitagabend zwei Bundesfamilien aus Bayern mit einem Wallfahrerbus auf den Weg nach Rom, um mit dem Heiligen Vater die Inthronisation zu feiern, ihm die Ehre zu erweisen und die Treue zu bekunden.
Die Gnade baut auf der Natur auf. Was wäre eine Romwallfahrt ohne gelati.
Sind das schon die ersten Anweisungen des neuen Papstes ?: Auf der Strasse an den Mauern des Vatikans werden die Pilger aus Bayern mit weiss-blauen Zebrastreifen über die Strasse geleitet.
Im deutschen Friedhof "Campo Santo Teutonico" im Vatikan auf dem Weg zu einem Gottesdienst, den Kardinal Wetter am Samstagabend mit der Jugend feiert.

Alle sprechen (fast) deutsch: Bayern und Schweizer am Eingang zum Vatikan.
Tracht und Bayernfahne als Eintrittskarte in den "Bayernblock".
Das eingelöste Versprechen: im Dirndlgewand auf dem Petersplatz.
E.u.K.Rutzmoser

Wie der Redaktion bekannt wurde, waren außer den vier Bayern in Tracht auch noch mindestens fünf weitere Mitglieder des Familienbundes (auch solche von nördlich des Mains!) bei der Amtseinführung auf dem Petersplatz dabei.
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