Bundesfamilien berichten       -       Januar 2005

            

(Die Bilder können groß geklickt werden!)    __________________________________________________
aktuelle Nachrichten

Erstes internationales Kapitel des Familienbundes

Eine Premiere
Das reich gefüllte Programm
"MaMaMaLa"
Was sonst noch geschah
Die Romfahrt
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Eine Premiere

ist immer ein Wagnis. Man weiß im voraus nicht, ob sie gelingt. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Sie ist gelungen! Nicht weil die Kapitelsteilnehmer kluge Köpfe sind, sondern weil die Bundeskönigin dafür gesorgt hat, dass der Familienbund bei aller Vielfalt der Territorialen Bundesgemeinschaften die Einheit erreicht hat durch die Konstituierung des "Internationalen apostolischen Schönstatt-Familienbundes". - Jedoch der Reihe nach:

Schon kurz nach Weihnachten reisten die ersten Kapitelsteilnehmer zum Josef-Kentenich-Hof an und bis zum Beginn des Kapitels am 2.Januar waren alle da: Je vier Ehepaare aus den bereits autonomen Bundesgemeinschaften Argentinien, Chile, Paraguay und Deutschland und je ein Ehepaar aus Brasilien, Österreich und Polen. Dazu kamen weitere Mitglieder des Familienbundes als Übersetzer, Sekretäre, Techniker und Hausfamilien.
Die Deutschen hatten zwar viel organisatorischen Vorbereitungsstress, bis der Josef-Kentenich-Hof hergerichtet ist, die Technik und das Sekretariat funktionieren, Hausfamilien und Küchenfrauen für das leibliche Wohl sorgen, jeden Tag ein Priester mit dem Kapitel die Heilige Messe feiert und viele andere Kleinigkeiten erledigt sind. Familien aus dem 17.Kurs waren von weit her angereist, um Hof und Heiligtum weihnachtlich zu schmücken, und von überall kamen Schachteln und Tüten mit Weihnachtsgebäck als "Kapitelsnahrung". Weil viele Bundesfamilien sich dabei engagierten, war bis zur Neujahrsnacht alles so weit vorbereitet, dass man ruhig den kommenden zwei Wochen entgegensehen konnte. Nach dem festlich-fröhlichen Abendessen, dem mitternächtlichen Segen im Bundesheiligtum und dem danach folgenden internationalen Prosit hatte das Jahr 2005 begonnen.
Die Krippe
Mitte des "Kapitelsaales"
Sylvester
Prosit Neujahr


Das reich gefüllte Programm

während des Kapitels in der Zeit vom 2. - 16. Januar ließ nur an den Sonntagen und am Dreikönigstag etwas Luft für besondere Unternehmungen. Ansonsten war harte Arbeit angesagt mit Referaten, Diskussionen und Beschlüssen, aber dazwischen auch Zeiten des Gebetes um den Beistand des Heiligen Geistes. Bei allem herrschte eine herzliche und frohe Atmosphäre, wie sie einer im Vater geeinten Familie entspricht. Der folgende Bilderbogen lässt einige Streiflichter aufleuchten:
Ein ganz normaler Arbeitstag mit Referaten, Diskussionen im Plenum und Arbeitsgruppen der einzelnen Territorien
Paraguay moderiert im Plenum
Argentinien berät im Arbeitskreis
Chile sagt einstimmig "Si"
Die heiligen drei Könige
6.Januar: Fest der Heiligen Drei Könige. Für Rheinland-Pfalz ein gewöhnlicher Werktag; für das Bundeskapitel ein Festtag.
Besuch im Mariengarten in Metternich
Weihnachtssingen auf Berg Schönstatt
Hl.Messe in der Hauskapelle
9.Januar: Sonntag. Besuch im Bundesheim Schönstatt, heilige Messe in der Hauskapelle, Sitzug im historischen Vortragssaal, wo in der Pfingstwoche 1950 Pater Kentenich den Familien des 1.Kurses die Vorträge der Bundestagung gehalten hat. Herr Siegfried Breyer (1.Kurs) und Frau Katharina Becker (2.Kurs) berichteten von der Anfangszeit des Familienbundes.
Podiumsgespräch
Interessierte Zuhörer

Wenn Männer musizieren, fangen Frauen an zu singen
Klaus Keßler
Pawel Kwas
Pepe mit Paraguay
Patricio Ventura
Der Chor unserer lieben Frauen

Wer tagsüber eifrig gearbeitet hat, darf abends fröhlich feiern und am späten Abend das von den Südamerikanern so heiß begehrte Schmalzbrot verzehren.

Goldige Übersetzer
Starke Hausfamilien
Ohne Hilfskräfte hätten die Kapitulare kapitulieren müssen! Unseren fleißigen Helfern und Helferinnen - den hier Genannten und den Nichtgenannten - sei ein herzliches Vergelt´s Gott gesagt.
Er meistert knochenharte Probleme


"MaMaMaLa"

ist eines der am meisten interessierenden Ergebnisse des Kapitels. Nicht zu verwechseln mit "mama mala", denn dies wäre der totale Gegensatz! Jedoch was bedeutet "MaMaMaLa"?
Das hat etwas mit der internationalen Leitung zu tun. Sie wurde am 14. Januar gewählt und am 15.Januar am Gründergrab in ihr Amt eingesetzt, womit die Konstitution des "Internationalen apostolischen Schönstatt-Familienbundes" vollzogen wurde.
Auszählung der Stimmen
gespannte Aufmerksamkeit
Zur Danksagung ins Heiligtum
Die Wahlzettel werden verbrannt
Und das Ergebnis der Wahl heißt halt "MaMaMaLa": Martin - Martino - Marini - LaRivera
Führerfamilie: Norbert und Renate Martin, Deutschland
1.Ratsfamilie: Daniel und Maria-Teresa Martino, Argentinien
2.Ratsfamilie: Ramón und Marité Marini, Paraguay
3.Ratsfamilie: Fernando und Maria Dolores La Rivera, Chile
Die vier Leitungsehepaare
Alle Kapitulare


Was sonst noch geschah

Selbstverständlich feierten wir täglich die Heilige Messe; das "Romheiligtum", das uns die Schönstattpriester dankenswerterweise für die Zeit des Kapitels ausgeliehen hatten, stand neben dem Altar und erinnerte den Familienbund an seine apostolische Sendung und an seine Treue zur Kirche. Mehrmals besuchten wir die "heiligen Stätten" in Schönstatt, das Urheiligtum und die Gründerkapelle. Eine freudige Überraschung war der Lebensbaum von Hörde, den die Paderborner am 8.Januar brachten und dem Familienbund als Dauerleihgabe (oder Geschenk?) überlassen.
Im Josef-Kentenich-Hof freuten sich alle an der familienhaften Atmosphäre, zu der auch das internationale Geschirrabtrocknen beiträgt.
Hl.Messe mit P.Mosbach und P.Grill
in der Gründerkapelle
Enthüllung
Der Lebensbaum von Hörde.
Internationale Arbeitsgruppe

Beim Abschlussabend gaben verschiedene Darbietungen einen Einblick in wichtige Ereignisse des Kapitels:
1. Die nach hartem Ringen gefundene Einheit der Kapitulare Hans und Carlos
2. Der erfolgreiche Schminkkurs der Kapitularinnen Mary und Angela.
Wir streiten fair
aber wir streiten
und finden den Konsens.
.....
Wie macht die denn das?
Das kann ich auch!


Die Romfahrt

bildete den Abschluss des internationalen Kapitels. Vom 17. Januar spät abends bis zum 21.Januar morgens konnten wir von unserem Hotel Tra Noi aus die Kuppel des Petersdomes anschauen, so nah waren wir dem Herz der Kirche - bei Tag und bei Nacht.
Blick von Tra Noi aus
Gruppenbild mit Petersdom
Die Krippe steht noch
Petersplatz bei Nacht

Wir besuchten die Hauptkirchen, vor allem auch die größten und schönsten Marienkirchen, Sta.Maria Maggiore und Sta. Maria in Trastevere, und feierten in anderen für uns sehr bedeutenden Marienkirchen Eucharistie:
Das Urbild der MTA
Matri-Ecclesiae-Heiligtum
Gruppenbild mit Heiligtum
Cor-Ecclesiae-Heiligtum

Wir besuchten bedeutende Persönlichkeiten und vatikanische Behörden: Zuerst den heiligen Petrus; wir hatten das Glück, die Ausgrabungen des Petrusgrabes zu besichtigen und erlebten eine hochinteressante Führung von Bischof Romer durch den Petersdom. In zwei jeweils einstündigen Sitzungen stellten wir unsere neu konstituierte internationale Gemeinschaft dem päpstlichen Rat für die Familien (Bischof Romer) und dem päpstlichen Rat für die Laien (Bischof Clemens) vor.
Modell des Petrusgrabes
Bischof Romer
Päpstl.Rat für die Familien
Päpstl.Rat für die Laien

Der Höhepunkt war die Privataudienz beim Heiligen Vater am 20.Januar(!). Er war in relativ guter Verfassung, hielt selbst eine kleine Ansprache, reichte allen Audienzteilnehmern die Hand und segnete sie. Auch das Zepter der deutschen Bundesleitung und die MTA-Bronze-Plastik des Hörde-Lebensbaumes wurden vom Papst gesegnet.
Warten in der Loggia
Der Heilige Vater kommt
Der Papst hört interessiert zu
Der Vater in seiner Familie

Die Ansprache des Heiligen Vaters kann abgerufen werden aus dem Archiv des Schönstatt-Press-Office, der Zenit-Nachrichten: oder des Familienbundes .

Abschied unter den Palmen des Campo Santo
Stille Stoßgebete, danach lauten Beifall erhielt unser bundeseigener Chauffeur Ansgar, wenn er den Omnibus ohne Blessuren durch brenzlige Situationen des römischen Verkehrs steuerte. Mehrmals war dies nur möglich, weil einige unserer Männer "stark im Bund" verkehrsbehindernd parkende Autos wegtrugen.
Am 21.Januar nach der hl.Messe im Campo Santo startete der Bus und brachte die Wallfahrer durch den verschneiten Appenin nach zweitägiger Fahrt heim, wo sie ihren Dank für die Erlebnisse und Ergebnisse der ersten drei Wochen des Jahres 2005 ins Bundesheiligtum brachten.
Wieder daheim!
Man beachte auch den Bericht des Press-Office .
Ein weiterer Bericht im Press-Office vom März gibt interessante Informationen über die Konstituierung des Internationalen Apostolischen Schönstatt-Familienbundes.
abg

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