Bundesfamilien berichten        -      Juni 2004

            

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6.Juni: Grundsteinlegung und Einweihung zugleich

16.Juni: Wir feiern 440 Jahre ...
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6.Juni: Grundsteinlegung und Einweihung zugleich

Grundstein Außenseite
Grundstein Innenseite
Verschwendungssucht und mangelnden Armutsgeist kann man dem Familienbund wirklich nicht vorwerfen! Hat er doch zwei große Feste auf einen Tag zusammengelegt und dadurch - rein mathematisch gesehen - die Unkosten für jedes dieser Feste halbiert. Die Grundsteinlegung fand mit etwa fünf Monaten Verspätung statt, erst viel später als das Richtfest, und für die Einweihung war der Termin eigentlich noch zu früh, denn noch sind die neuen Räume des Erweiterungsbaues des Josef-Kentenich-Hofes nicht benutzbar. Aber weil der Dreifaltigkeitssonntag ohnehin alljährlich das große Familientreffen der Bundesfamilien auf dem Josef-Kentenich-Hof ist, verband man alle Ereignisse miteinander, bestellte (mit Erfolg!) angenehmes Frühsommerwetter, lud die Gemeinschaften in Schönstatt und die Gemeinde Hillscheid zu einem "Tag der offenen Tür" ein und fragte ganz behutsam bei Erzbischof Zollitsch (Freiburg) an, ob er vielleicht an diesem Tag zufällig in der Nähe sei und ein paar Stunden Zeit hätte für den Familienbund. Zu unserer großen Freude sagte er zu, die Einweihung des Neubaus vorzunehmen, und so wurde der Tag zu einem ganz großen und frohen Familienfest.

Jedoch der Reihe nach:

Die Grundsteinlegung

Die erste Veranstaltung im neuen Saal! Der Grundstein wurde erklärt: Auf der nach außen gewandten Seite ist eine Plakette und der Namenszug des Gründers, dessen Namen die Bundeszentrale trägt, dazu drei bedeutende Jahreszahlen des Hofes, der bereits im Mittelalter als "Vallerauer Hof" zum alten Kloster Schönstatt gehörte. Die nach innen gerichtete Seite deutet in den Daten und dem "Logo" die Wurzeln des Familienbundes und seine Sendung an.
Die Urkunde wurde verlesen, unterschrieben, in eine Kapsel eingeschlossen und in den Grundstein gelegt. Danach wurde der Grundstein mit seinen 80 kg Masse zum Haupteingang gebracht und millimetergenau in die dort vorgesehene Öffnung hineingeschoben und so verankert, dass ihn niemand mehr herausholen kann.
(Hier folgt der
Text der Urkunde)
Im neuen Saal
Grundstein
Außenseite
Feierstunde mit
vielen Ehrengästen
Auch der Erzbischof
unterschreibt
Die Urkunde wird in
die Hülse gelegt

Die Hülse wird
verschlossen
Der Grundstein wird
gesegnet
Freie Fahrt
dem Grundstein!
Der Platz wird
hergerichtet
Die letzten
Feinarbeiten
Freude über das
gelungene Werk

Das Pontifikalamt

Im Bild v.l.n.r.: Grill, Wolf, Zollitsch, Walter, Strada, Zimmerer
Die etwa 250 Anwesenden durften auf dem Platz vor der Kapelle ein festliches Pontifikalamt mit deutlich badischem Einschlag mitfeiern: Drei der sechs konzelebrierenden Priester sind Badener: Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Pater Heinrich Walter, der Generalobere der Schönstattpatres, und Msgre. Dr.Peter Wolf, der Generalrektor des Verbandes der Schönstattpriester; aber auch die nicht-badischen Konzelebranten haben in Schönstatt wohlbekannte Namen: Msgre. Hermann Zimmerer, der Generaldirektor der Marienschwestern, Pater Angel Strada, der Postulator im Seligsprechungsprozess unseres Vaters, und unser Geistlicher Assistent Pater Chrysostomus Grill. - Nach einem Grußwort von Ehepaar Martin begann die Hl.Messe mit einer "3D-Darstellung" der Heiligsten Dreifaltigkeit, die größere Kinder vor dem Altar aufbauten und kleinere Kinder mit Papierblumen schmückten. Kinder und Enkel beteiligten sich auch an den Fürbitten die mit recht handfesten Symbolen, wie Bauplan, Wasserwaage, Bodenplatte, Elektrokabel u.a. zum Altar gebracht wurden. Am Ende des Gottesdienstes wurde die Hillscheider Fahne gesegnet, die Bürgermeister Breiden als Geschenk der Gemeinde Hillscheid mitgebracht hatte.

Grußwort
Die Dreifaltigkeit
Blumenkinder
Fürbitten
Gabengang
Fahnensegnung

Die wichtigsten Gedanken der Predigt von Erzbischof Zollitsch sind den offiziellen Schönstatt-Nachrichten des Press-Office zu entnehmen,

Die Einweihungsfeier

Am Ende der hl.Messe zog eine lange Prozession hinauf in den Neubau, wo der Erzbischof alle Räume segnete, und zugleich auch mit Wort und Weihwasser das neue Rednerpult einweihte, das der Ursprungstreuegau dem Familienbund für den neuen Saal geschenkt hat.

Inzwischen war es bereits später als 13.00 Uhr. Zeit für das Festessen.

Bernhard im
Kunstflug
Der Sohn einer Bundesfamilie wollte genau sehen, was es zu essen gibt. Und weil er Düsenjägerpilot ist, tat er das auf seine Weise von oben: Er donnerte mit einem Sportflugzeug im Tiefflug über die gepflegte Mittagessensrunde, so dass mancher vor Schreck seine Gulaschsuppe verschüttete.

Nicht ganz so hoch hinaus will die kleine, stolze Hausbesitzerin.
Hausbesitzerin

Die Kinder hielten es nicht lange an den Tischen aus. Sie hatten Ihr eigenes Programm auf dem Spielplatz, während die Erwachsenen das Haus besichtigten und sich über das Leben und die Arbeit des Familienbundes informierten.

Mit einer kurzen Statio am Heiligtum endete der gelungene Tag.

Unter http://www.schoenstatt.de/news2004/06juni/4t0680de-sch-familienbund-einweihung.htm
finden Sie einen weiteren schönen Bericht über das Fest.
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16.Juni: Wir feiern 440 Jahre ...

Was gibt es denn da zu feiern? - Wenn in der Überschrift "400 Jahre" stünde, könnte der geschichtsbewusste Schönstätter sofort eine Antwort geben: Vor 400 Jahren, exakt am 6.April 1604, hatte der Jesuitenpater Rem in Ingolstadt beim Beten der lauretanischen Litanei die Eingebung, die Gottesmutter mit dem Titel "Dreimal Wunderbare Mutter" anzusprechen. - Aber 440 Jahre?
Gratulantinnen vom 6.Kurs
Geburtstagskaffeestündchen
Ganz einfach: Der 6. und 7. Kurs hatten auf dem Josef-Kentenich-Hof ihre Jahrestagung; und weil in den vergangenen Monaten sechs Mitglieder des 7.Kurses runde Geburtstage hatten, feierten sie gemeinsam "2 mal 70 plus 4 mal 75" mit Kaffee und Kuchen und einer künstlerischen Darbietung des Frauenchores vom 6.Kurs.

Pfarrer Nether
Kaffee mit Kunstbetrachtung
Gerade rechtzeitig zu diesem Anlass kamen als liebe Gäste ein Teil der Bundesleitung mit einem wirklichen Künstler dazu: Pfarrer Rudolf Nether aus Bad Bergzabern, der den Grundstein gemeißelt und seine Arbeitszeit dem Familienbund geschenkt hat, besichtigte sein Kunstwerk an Ort und Stelle. Mit der Einladung auf den Josef-Kentenich-Hof wollte sich die Bundesleitung beim Künstler bedanken; dabei konnte sie ihm versichern, dass bisher alle, die den Grundstein gesehen haben, hoch erfreut sind über das gelungene Werk.

PS.: Ganz 100-prozentig hat der Terminplan doch nicht geklappt: Hätten die sechs Jubilare ihre runde Geburtstagsfeier zehn Tage hinausgeschoben, dann hätte Pfarrer Nether als siebter Jubilar mitfeiern können. Dann würde in der Überschrift eine Jahreszahl stehen, die noch viel mehr jubiläumsberechtigt ist: "Wir feiern 525 Jahre ...!"
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