Bundesfamilien berichten       -      Juni 2003

            

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"Im Aufwind unseres Heiligtums" - Europäische Delegiertentagung und Wallfahrtstag

Der Wallfahrtstag
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"Im Aufwind unseres Heiligtums" - Europäische Delegiertentagung und Wallfahrtstag

Schon am Pfingstsonntag standen vier südafrikanische Delegierte vor der Tür des Josef-Kentenich-Hofes, um mit einer echten Protea aus ihrer Heimat den ersten Gruß ins Familia-Libertate-in-Patre-Heiligtum zu bringen. Im Laufe des Mittwochs füllte sich der Hof mit Delegierten aus Polen, Tschechien, Ungarn, Österreich, Schweiz, Spanien, USA, Puerto-Rico, Argentinien, Südafrika und Deutschland.
Beim letzten internationalen "Gipfeltreffen" im Rahmen des 50-jährigen Bundesjubiläums 2000 waren für das Jahr 2003 zwei kontinentale Treffen vereinbart worden. Die angestrebte Welt-Föderation des Familienbundes soll nicht nur Vision des Gründers und Verhandlungsgegenstand der territorialen Bundesleitungen bleiben, sondern international erlebte Herzensgemeinschaft der Bundesfamilien. Dazu sind internationale Begegnungen der Bundesfamilien notwendig. Das europäische Treffen tagte vom 11. bis 14.Juni 2003 in Hillscheid, das Südamerikanische wird vom 31.Juli bis 3.August in Tuparendá (Paraguay) statt finden.


Leider musste aus Platz- und Finanzgründen die Teilnehmerzahl stark beschränkt werden. Wenn etwa 100 Personen, davon 20 Kinder, sich in den Räumen des Josef-Kentenich-Hofes aufhalten, wird es eng.

Der Vortragssaal mit den
Übersetzungsanlagen ist bis auf
den letzten Platz besetzt

Wenn der Speisesaal zu eng wird,
kann man ins Zelt ausweichen

Bei heißem Sommerwetter schmeckt
der Abendtrunk im Zelt
ohnehin besser als im Haus

Und die Themen der Tagung? Zuerst berichteten die Delegierten in kurzen Präsentationen vom Leben und apostolischen Wirken des Familienbundes in ihren Territorien. Danach folgte die theoretische Durchdringung, Erarbeitung und Klärung der Vision Pater Kentenichs von einem internationalen Familienbund, der eine Föderation von territorialen Bundesgemeinschaften sein soll.
Zum Abschluss der Tagung erhielt jede Familie einen "Grundstein" für die weitere internationale Zusammenarbeit. Was mag dieses Zeichen wohl bedeuten? Einen Hinweis erhält man auf der WEB-Seite des Bundesheiligtums.

Präsentation der spanisch Sprechenden

Kontaktaufnahme der Jüngsten

Ungarn

Polen, Südafrika

Deutschland

Noch einige Schnappschüsse quer durch die Tagung
Südafrika verweist mit Nachdruck auf die Satzung.(links)

Die in den unterschiedlichen Landessprachen vorgetragenen Beiträge erfordern von den Übersetzern und den Zuhörern höchste Konzentration (rechts)

Jeden Tag wurde die Hl.Messe von einer anderen Sprachgruppe gestaltet. Heute sind die slawischen Sprachen dran:

Die Fürbitten ungarisch (links),

Gabenprozession und Lieder tschechich und polnisch (rechts).

Beim Familienabend gab Familie Lavicka (Tschechien) ein beachtliches Hauskonzert: Die Mutter spielte mit ihren Kindern 6-händige und sogar 8-händige Klavierstücke und die jüngste Tochter sang dazu tschechiche Volkslieder. (links)

Was in der deutschen Sprache fast wie "spielen" klingt, ist das "Spülen"! Das Geschirr-Spülen war nicht nur die Sache der Hausfamilien; alle Stände und Nationen beteiligten sich daran, so dass mehrmals täglich fröhliche, internationale Abtrocken-Orgien gefeiert wurden.(rechts)

Alle Delegationen hatten ein Säckchen Erde aus ihrer Heimat mitgebracht, um sie bei ihrer geistige Heimat, dem Josef-Kentenich-Hof und dem Familia-Libertate-in-Patre-Heiligtum, abzulegen als ein Zeichen ihrer Verbundenheit und Beheimatung.(links)

An einer repräsentativen Stelle nahe beim Heiligtum wurde der Platz hergerichtet, um einen Rebstock zu pflanzen (rechts).

In einer schlichten Zeremonie schütteten alle Länder "ihre" Erde in das vorbereitete Pflanzloch.

Möge aus unserem gemeinsamen Tun ein starker Rebstock heranwachsen, der reiche Frucht bringt, weil er in "internationaler Erde" wurzelt!

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Der Wallfahrtstag

bildete am Dreifaltigkeitssonntag, dem 15.Juni, den Abschluss des internationalen Treffens. - Wir verweisen auf die ausführliche Berichterstattung des Schönstatt-Press-Office www.schoenstatt.de/news2003/06juni/3t0633de_familienbund.htm.

Dazu soll der kleine Bilderbogen einen Eindruck vermitteln von der frohen aber zugleich geistlichen Atmosphäre des Festtages, an dem mehr als 350 Personen das silberne Jubiläum der Weihe des Bundesheiligtums feierten.

Freudige Begrüßung
Einzug der Kinder
Bischof Romer
andächtige Zuhörer

Die Jugendband
Fürbitte aus Puerto Rico
Gabenprozession
Das Festtagsgeschenk:
Altarborte in 7 Sprachen

Beim Mittagessen
Zauberer Pepe
verzauberte Kinder
und am Schluss
fliegen rote Herzen
himmelwärts - im
Aufwind des Heiligtums

 

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