Bundesfamilien berichten:       -      Oktober - Dezember 2002

            

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aktuelle Nachrichten

Erneuerung des Solidaritätsbündnisses

Ein Frühling für den Gau Süd

Gib dem Feuer keine Chance

Im Aufwind unseres Heiligtums

Kurznachrichten
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Erneuerung des Solidaritätsbündnisses

Das historische Bildstöckchen
Am 16.Oktober 1966 segnete Pater Kentenich in Hillscheid einen Bildstock, den die Familien des damaligen 5.Bundeskurses dort errichtet hatten, mit der Intention, bald ein geeignetes Gelände für den Bau des "Heiligtums der Familien" und eines Schulungshauses zu finden. Dieser Bildstock wurde 1979 an seinen heutigen Standort nahe beim Haus der Familie versetzt.

Vor 10 Jahren (16.-19.Juli 1992) feierten Liga, Bund und Verband das 50-jährige Jubiläum der Gründung des Familienwerkes mit einem Familienkongress. Am Ende dieses Kongresses erneuerten sie gemeinsam mit einem besonderen Weihegebet das Liebesbündnis, das vor allem auch ein Liebesbündnis der Gliedgemeinschaften untereinander sein sollte. Zeichen dieses "Solidaritätsbündnisses" ist das Zepter, das sie gleichzeitig der Gottesmutter überreichten und am Altarbild des Heiligtums der Familien befestigten. Die Gottesmutter soll als Königin das ganze Familienwerk regieren, damit jede Gliedgemeinschaft in ihrer Art und alle gemeinsam die Vision unseres Gründers von Ehe und Familie erfüllen. Sie soll auch alle Schwierigkeiten (z.B. die drückende Schuldenlast des Hauses der Familien in Schönstatt) überwinden.
Feierstunde im Haus der Familie
Marianne Schwär erzählt von damals
Dieser doppelte Anlass führte am 16.Oktober 2002 kurz vor Beginn der diesjährigen Oktoberwoche Familien aus allen drei Gliedgemeinschaften des Familienwerkes zu einer kleinen Feierstunde im Haus der Familie und am Bildstöckchen zusammen. In einer besinnlichen Stunde im Vortragssaal riefen Zeitzeugen in Ton und Bild die Erinnerung an die Einweihung des Bildstöckchens wach. Die wegweisenden Worte, die Pater Kentenich damals zu den Familien sprach, aber auch sein scherzhafter Wortwechsel mit dem unvergessenen Bischof Tenhumberg und den anwesenden Familien waren "live" per Tonkassette zu hören.
Danach zogen die anwesenden Familien, Schwestern und Patres mit Regenschirmen bewaffnet zum Bildstöckchen und brachten dort eine Plakette an, die dessen Geschichte beschreibt. In Anbetracht des ungemütlichen Regens und der knappen Zeit - die Uhr rückte schon bedenklich in Richtung Beginn des Eröffnungsvortrags der Oktoberwoche! - erneuerten sie das vor 10 Jahren geschlossene Solidaritätsbündnis "nur" mit der "Kleinen Weihe". (Das ungekürzte Gebet des Solidaritätsbündnisses von 1992 ist per Mausklick zu erreichen.) Aber dass das Bündnis zwischen den drei Gliedgemeinschaften lebt, konnte man an den fröhlichen Gesichtern der Teilnehmer ablesen, die sich an diesem heimatlichen Ort herzlich begrüßten.
Bündniserneuerung im Regen
Pater Lipp gibt den Segen

Übrigens: An der Oktoberwoche nahmen gegen 50 Personen (aus 30 Familien) des Familienbundes teil, einige davon "incognito" in ihrer Funktion als Leitungsfamilien der Liga.
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Ein Frühling für den Gau Süd

Mitten im Herbst fand ein Frühlingstag für den Gau Süd des Familienbundes (Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart) statt: Die Gemeinschaft durfte offiziell einen neuen Kurs in ihrer Mitte begrüßen. Der 23. Kurs hatte im Mai die Bundesweihe abgelegt und wurde damit in die Gemeinschaft des Familienbundes aufgenommen. Etwa 70 Erwachsene und 30 Kinder begrüßten die jungen Familien freudig mit dem Lied "Es ist Spitze, dass ihr da seid...".
Sie stellten sich und ihr Kursideal am Bild einer Frühlingsblumenwiese vor - ein Bild, das Hoffnung und Zuversicht ausstrahlt.
Seid willkommen in unserem Kreis!
Familien des 23.Kurses
Mit diesem Symbol
stellte sich der neue Kurs vor

Ein Sketch von Familie Herkommer und ein Vortrag von P.Grill, dem geistlichen Assistenten des Familienbundes, führten in das Jahresthema des Gaus ein. Daneben blieb noch Zeit für eine Erkundung der Liebfrauenhöhe, der Geschichte des Hauses und des Kapellchens und für Berichte von Begegnungen von Familien mit dem Gründer auf der Liebfrauenhöhe. Aber auch für ein Schwätzchen reichte die Zeit....
Der Abschlussgottesdienst unter Mitwirkung der Kinder nahm das Motto des Tages auf - "Sie wird Wunder wirken und siegen" - ein Ausdruck unseres Vertrauens zu Maria.
Alles in allem, ein runder Tag!

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Gib dem Feuer keine Chance

Der Chef im richtigen Rahmen!
so dachten rund 15 Arbeiter, Männer und Frauen aus dem Familienbund, die in der Woche vom 18.-22.November im Josef-Kentenich-Hof Wände und Türen nach neuesten Brandschutzbedingungen ausrüsteten, Fluchtwege frei räumten und neu bauten und - als nützliches Nebenprodukt - vier Zimmer mit Nasszellen ausstatteten. Genauer gesagt: Sie haben mit diesen Arbeiten angefangen, fertig sind sie noch lange nicht. Fortsetzung folgt im Januar (Siehe "Termine"!)
Übrigens: Nicht nur rüstigen Rentner waren bei dem Arbeitseinsatz, sondern auch junge Kandidaten, die bei dieser Gelegenheit die Bundesgemeinschaft von einer bisher unbekannten Seite kennen lernten und begeistert sind von der frohen, familienhaften Atmosphäre, die bei einer solchen Arbeitswoche ganz besonders zu erleben ist.


Ob der Patient diese Operation überstehen wird?
Vermessung der Prothesen
Operation am offenen Leitungssystem
Einziehen neuer Nervenbahnen

Das "Ärzteteam" hat gut zusammen gearbeitet und dabei sogar viel Spaß gehabt.
Zwei Knaben froh und heiter
die stehn auf einer Leiter
Diese beiden auch nicht ruhn
sondern knieend Buße tun
Bohr ein Loch durchs Oberlicht,
sonst siehst du die Sonne nicht

Lust bekommen, beim nächsten Mal auch dabei zu sein? - Prima! Dann sehen wir uns ja am 13.Januar!

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Im Aufwind unseres Heiligtums

"Duc in altum - im Aufwind unseres Heiligtums" , so heißt das Jahresmotto des Familienbundes fürs Jahr 2003. Man kann es hören und singen, wenn man irgendwo auf die nachfolgenden Noten klickt.
Das klingt ja ganz schön, aber was hat das mit der Strömung der gesamten Schönstattfamilie in Deutschland zu tun? Kocht da der Familienbund sein eigenes Süppchen?
Zuerst einmal greift das Jahresmotto auf, was der Papst zu Beginn des 3.Jahrtausends in seinem Schreiben "Novo millenio ineunte" als Programm formuliert hat: "Duc in altum!" - "Fahr hinaus aufs hohe Meer!". Das "hohe Meer" steht hier für alle Dimensionen unseres Liebesbündnisses: Höhe, Tiefe und Weite. Die Fahrt, die wir im zu Ende gehenden Jahr begonnen haben, soll im kommenden Jahr in die selbe Richtung weiter gehen, denn noch sind wir ganz am Anfang des neuen Jahrtausends.
Sodann hat der Familienbund anno 2003 ein ganz besonderes Fest, das 25-jährige Jubiläum des Familia-Libertate-in-Patre-Heiligtums in Hillscheid. Um dieses zu feiern, wird am 15.Juni 2003 rund um das Bundesheiligtum im Josef-Kentenich-Hof ein großes kontinentales Treffen stattfinden, das die Familienbund-Gemeinschaften Europas in Dankbarkeit und Freude über die vergangenen 25 Jahre zusammenführt und den Blick schärfen soll für die Aufgaben, die "im Aufwind unseres Heiligtums" in den kommenden 25 Jahren bewältigt werden wollen.
Schließlich steckt das Jahresmotto der gesamten deutschen Schönstattfamilie "im Aufwind unseres Heiligtums", denn das Wort "Heiligtum" bezieht sich nicht nur auf das Heiligtum aus Stein sondern auch auf das Heiligtum aus Fleisch und Blut, das der Mensch ist, weil Gott in ihm wohnt. "Liebe sieht mehr"! Sie sieht den Menschen in seiner Würde als Heiligtum, als "Tempel Gottes". Und die Liebe, die im neuen Jahr der Schönstattbewegung in Deutschland wieder die Richtung weist, ist der Heilige Geist, eben "der Aufwind unseres Heiligtums".
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Hochwasserhilfe der Schönstattfamilien

Etwa 20000 Euro sind eingegangen. Allen Spendern herzlichen Dank.
Einige konkrete Hilfen wurden geleistet. Weitere werden folgen. Zu gegebener Zeit werden wir auf dieser Seite berichten.
Für weitere Spenden verweisen wir auf den Aufruf in den Nachrichten vom August 2002.
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Ehevorbereitungsinitiative der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Am 29.-30.Dezember fand auf der Liebfrauenhöhe ein Treffen von Vertretern des Familienwerkes der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt. 8 Familien vom Familienbund, 4 Familien der Liga, 2 Familien vom Verband und Schwester Andita nahmen daran teil. Nach einer Bestandsaufnahme und der Besprechung grundsätzlicher Fragen zur Ehevorbereitung wurde ein Projektteam aus allen drei Gliedgemeinschaften gebildet, das gemeinsam als Familienwerk ein Projekt zur Ehevorbereitung ausarbeitet. In Zukunft sollen für die Ehevorbereitung vier verschiedene Modelle angeboten werden: Wochenseminar, fünf Abende und ein Samstag, zweitägiges Seminar und eintägiges Seminar. Das Projektteam soll für alle vier Modelle Arbeitsmaterial ausarbeiten und bereit stellen.
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Der 13.Kurs in Argentinien

legte am 8.Dezember seine Ewigweihe ab. Der Familienbund in Deutschland gratuliert seinen argentinischen Bundesgeschwistern herzlich.
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Stoppt PID und Klonen

"Unterstützen auch Sie mit Ihrer Organisation den Aufruf der Initiative "Stoppt PID & Klonen",
so kann man auf der WEB-Seite http://www.stoppt-pid-und-klonen.de lesen; dazu wertvolle Informationen.
Auf Grund einer Umfrage bei den Bundesfamilien hat sich der Schönstatt-Familienbund in Deutschland als Gemeinschaft
der Initiative angeschlossen.

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