Bundesfamilien berichten:     -    Mai 2002

            

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aktuelle Nachrichten

Ein Frühling für den Familienbund

Aus Mauern Brücken bauen - Wallfahrtstag des Familienbundes

" Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt. "

Ehrenbürger von Alzenau
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Ein Frühling für den Familienbund

Ein neuer Kurs von jungen Familien mit vielen Kindern ist für den Familienbund so etwas wie ein Frühling. Ganz besonders und in in doppeltem Sinne gilt dies für den 23.Kurs, der am 22.Mai bei zeitweise strahlendem Frühlingswetter mit sieben Familien und ihren (bis jetzt!) 20 Kindern unter zwölf Jahren in einer familiären Eucharistiefeier in den Familienbund aufgenommen wurde. Die Familien sind ein lebendiges Beispiel für das, was Papst Johannes Paul II anno 2000 bei der Heiligjahrfeier der Familien gesagt hat: "Die Kinder: Frühling der Familie und der Gesellschaft!"
Sektempfang und Gratulation
auf der Terrasse des JK-Hofes
An solch einem Tag ist der
Mittagstisch besonders festlich gedeckt
Die Kinder am eigenen
Kinder-Festtagstisch
Festkonzert des
kurseigenen Orchesters
Der Clown mit dem
geheimnisvollen Koffer
Tanzspiel der Kinder
abg
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Aus Mauern Brücken bauen - Wallfahrtstag des Familienbundes

Bedrohlich steht die Mauer im Saal.
Aber sie zeigt schon deutliche Risse!
Nachdem die Mauer eine Brücke geworden war,
wird unter dem Brückenbogen das Licht sichtbar
Wem es am Vormittag des Dreifaltigkeitssonntags, 26.Mai, gelungen war, im Saal des Josef-Kentenich-Hofes Platz zu finden, der stand zuerst einmal vor einer Mauer, deren Steine recht abweisende Aufschriften trugen: Betrug, Bosheit, Egoismus, Neid, Hass, Überheblichkeit, Genusssucht und viele ähnliche. Unter meditativen Texten und den geschickten Händen der den Tag gestaltenden Familien aus dem Osten verwandelte sich diese Mauer in eine Brücke der Liebe: Die Steine mit den schlechten Aufschriften wurden abgetragen, die Mauer in der Mitte geteilt, so dass zwei Pfeiler einer Brücke entstanden. Danach wurde der Brückenbogen mit den zuvor abgetragenen Steinen hochgemauert; aber die Steine hatten sich verwandelt, sie hießen nun z.B.: Treue, Liebe, Langmut, Freude, Freiheit. Und unter dem Brückenbogen wurde das "Lumen Patris" sichtbar. Es brannte zwar bereits, als die Mauer noch stand, aber es wurde erst sichtbar, nachdem die Liebe die Mauer in eine Brücke umgewandelt hatte. - Pater Grill, der Geistliche Assistent des Familienbundes, deutete in seinem Vortrag das Geschehen an Hand zahlreicher Aussagen des Gründers der Schönstattbewegung, Pater Josef Kentenich.

Danach trugen die Kinder die Bausteine zum Kapellenplatz hinunter; dort errichteten sie neben dem Heiligtum und dem Altar unter Anleitung des Architekten ein neues Bauwerk - selbstverständlich wieder eine Brücke.
Die Brücke wird neu erbaut
zur Freude von Groß ...
... und Klein

Am Nachmittag wurde in Anwesenheit der Mitglieder des Landespräsidiums die Gedenktafel enthüllt, die an dem Stück der Berliner Mauer angebracht wird, nachdem dieses vor wenigen Wochen vom ehemaligen Pilgerplatz in Schönstatt auf das Gelände des Josef-Kentenich-Hofes versetzt worden war. (siehe Bericht "Freiheit überwindet Mauern" vom April 2002) .
Zwei Statements von Gerhard Haasler (Erfurt, 3.Kurs) und Käthe Becker (Hillscheid, 2.Kurs) ließen die Gefahren erahnen, denen der Familienbund in Ost und West in den DDR-Jahren ausgesetzt war, weckten aber auch die Dankbarkeit für die Führung des Heiligen Geistes, der mehrmals in kritischen Situationen die Schönstätter mit Klugheit ausstattete und die DDR-Polizisten mit Blindheit schlug.
Uthild und Friedhelm Jäger
leiten die Statio
Prof.Dr. Norbert Martin
enthüllt die Gedenktafel
Gerhard Haasler berichtet
aus der DDR-Zeit
R.Martin und W.Hahne
pflanzen die Rose der Liebe

Eine zukunftsweisende Zeremonie war am Ende der Statio das Pflanzen eines Rosenstockes. Es ist zu hoffen, dass dieser Rosenstock wächst, sich an der Mauer hochranken und sie im Laufe der Zeit mehr und mehr überwuchern wird. Ist die Mauer als Denk- und Dankmal in erster Linie ein geschichtliches Symbol, so ist die Rose ein Programm für die Zukunft: Die Rose überwindet den Beton. Die Liebe ist stärker als der Hass!
Ob diese Rose auf dem Josef-Kentenich-Hof auch 1000 Jahre alt wird wie der berühmte Rosenstock am Dom zu Hildesheim? Gott gebe es, denn sie wächst ja "im Schatten des Heiligtums"!

Es darf empfehlend hingewiesen werden auf den ausführlichen Bericht des Schoenstatt-Press-Office über den gesamten Wallfahrtstag. Er steht unter der Adresse www.kath.de/schoenstatt/news2002/top_news_de
abg
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" Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt. "

so lautete der Leitspruch des Treffens der geistlichen Gemeinschaften am 20.Mai 2002 (Pfingstmontag) zu dem Bischof Joachim Reinelt wie alle zwei Jahre eingeladen hatte zum gegenseitigen Kennenlernen und auch zur Präsentation nach außen.
"Bühnenbild" der geistlichen Gemeinschaften
Ehepaar Herrmann beim Statement
Den Festgottesdienst eröffnete der Bischof mit den Worten: " Am Anfang des vorigen Jahrhunderts hat P. Kentenich gesagt, das größte Heimweh der Menschen ist das Heimweh zum ewigen Vater." Er faltete den Leitspruch unter der Sicht aus, was uns als geistl. Gemeinschaften trägt. Wer steht dahinter? Wir sollen das gewählte Wort leben, wir sollen Brot sein, offen sein für alle. Wir sollen uns "verbrauchen" lassen, so wie es auch der Hl. Vater vorlebt.
Vor der Kathedrale gaben die Gemeinschaften an Info-Ständen Einblick in ihr Leben. Bei schönem Pfingstwetter lief auf der Bühne ein unterhaltsames Programm ab mit Tanz, Gesang und auch einem Jongleur, der Bibelzitate zu seinem Metier machte. Dazwischen wurden von fünf geistlichen Gemeinschaften Projekte vorgestellt. Maria und Günther Herrmann erläuterten das Engagement des Schönstatt-Familienbundes für Kaliningrad und hoben die Bedeutung der Spenden insbesondere für das Problem der hungrigen Straßenkinder hervor.
Als Ausklang versammelten sich alle Symbolträger und Projektvertreter der geistlichen Gemeinschaften mit dem Bischof auf der Bühne. Ein Dank- und Bittwort sollte ihre Anliegen noch einmal betonen. Familie Hermann sagte: " Wir danken Gott, dass er uns in eine Gemeinschaft gerufen hat, in der wir als Familie von Familien für Familien wirken können. Unsere Arbeit haben wir in diesem Jahr unter die Losung gestellt, Duc in altum - Liebe ist stärker." Ein freundliches, zustimmendes Nicken des Bischofs war ein schöner Dank.
Zusammenfassend wurde von vielen Anwesenden, auch Außenstehenden, betont, dass es ein gelungenes Fest der Kirche war. Auch die leiblichen Bedürfnisse kamen nicht zu kurz, denn neben Thüringer Spezialitäten sorgte auch der Pfingstochse am Spieß für gute Stimmung.
A.u.J.Hilz

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Ehrenbürger von Alzenau

Josefine und Franz Emge
Herr Franz Emge, Mitglied des Schönstatt-Familienbundes (10.Kurs), hat sich für seine unterfränkische Heimatstadt Alzenau durch 30-jährige Tätigkeit als Stadtrat und in vielen Ehrenämtern in Politik und Kirche verdient gemacht. Schon vor Jahren wurde er unter anderem mit der Kommunalen Verdienstmedaille sowie der Stadtplakette in Gold ausgezeichnet. Nun verlieh ihm die Stadt Alzenau anlässlich seines Ausscheidens aus dem Stadtrat in einer eindrucksvollen Festsitzung im Rittersaal der Burg Alzenau die Ehrenbürgerschaft.
Wir freuen uns und gratulieren dem neuen Ehrenbürger zu seiner Würde. Die Freude des Familienbundes ist nicht ganz uneigennützig, denn Franz Emge und seine Frau Josefine sind die Leiter des Familienbundes in der Diözese Würzburg und fünf weiteren Diözesen. Frei von Stadtratspflichten werden sie sich nun um so mehr ihrer Leitungsaufgabe im Familienbund widmen können.
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