Bundesfamilien berichten:     -    Januar 2002

            

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aktuelle Nachrichten

4.-6.Januar: Schneeballschlacht der internationalen Kommission

12.Januar: Infotag in Memhölz

Pilgernd Glauben erfahren und weitergeben    -     20. Januar in Dachau

Rüstige Rentner renovierten

Weltfriedensgebet im Heiligtum des Familienbundes
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4.-6.Januar: Schneeballschlacht der internationalen Kommission

Die internationale Kommission tagte vom 4.-6.Januar im Josef-Kentenich-Hof. Neben Berichten über den Stand der internationalen Kontakte ging es vor allem um die Planung des Treffens der europäischen Gemeinschaften des Familienbundes, das in der Pfingstwoche 2003 auf dem Josef-Kentenich-Hof stattfinden wird. Wie die nachfolgenden Bilder dokumentieren, stand für die bei der Tagung heiß gelaufenen Köpfe unkonventionelles Kühlungsmaterial reichlich zur Verfügung.
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12.Januar: Infotag in Memhölz

Acht junge Familien mit 23 Kindern (zwei davon noch "in Verpackung") nahmen am 12.Januar an dem Informationstag des Familienbundes in "Schönstatt auf´m Berg" in Memhölz teil. In einem dichten Programm von Referaten und Gesprächen konnte ein wenig vom Geist und der Lebensform des Schönstatt-Familienbundes vermittelt werden. - Die Kinder waren vollbeschäftigt mit Schlitten und herrlichem Allgäuer Schnee, der reichlich zur Verfügung stand.

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Dachau    -     20.Jan.2002

Am 20.Januar 1942 fiel die Entscheidung, dass Pater Josef Kentenich nach vier Wochen Dunkelhaft im Koblenzer Gefängnis ins Konzentrationslager Dachau überstellt wird. Dieses Datum ist ein Meilenstein in der Schönstattgeschichte, denn es markiert den Beginn einer in vielen Jahren geprüften und bewährten Solidarität der Schönstattbewegung mit ihrem Gründer.
Da Pater Kentenich im Konzentrationslager Dachau das Schönstatt-Familienwerk gründete, ist es dem Familienbund ein großes Anliegen, diese Gründungsstätte immer wieder aufzusuchen, ganz besonders anlässlich des 60. Gedenktages dieses "Meilensteines". - Nachfolgend ein Bericht über die diesjährige Pilgerfahrt.

Pilgernd Glauben erfahren und weitergeben

Nicht nur, weil es ein Sonntag sogar mit Sonnenschein war, sah man am 20. Januar auf dem Gelände des Konzentrationslagers Dachau viele Mitglieder der Schönstatt-Bewegung, darunter viele Familien des Familienbundes. Und auch nicht nur, weil es die 60. Wiederkehr der Entscheidung des Grüders der Bewegung war, eine angebotene Möglichkeit auszuschlagen, nicht ins KZ zu kommen, sondern weil sich in der letzten Zeit immer mehr Menschen auf das Denken Pater Kentenichs einlassen und Entscheidungen aus der Art seines Vorsehungsglaubens treffen.
Dachau wurde nicht zum Grab der Bewegung, sondern zum Beginn ihres weltumspannenden Netzes von Stätten der Beheimatung, der Glaubensstärkung und Schulung in einer antireligiösen Umwelt. Zu ihrer schon traditionellen Pilgerfahrt brachen auch aus den süddeutschen Gebieten die Mitglieder des Familienbundes auf. Manche trafen sich schon am Vortag in München, um betend und meditierend das nächtliche München zum 27 km entfernten KZ zu durchpilgern. Auf dem Todesweg der letzten Häftlinge entlang des Flüsschens Würm nahmen sie stellvertretend für Viele Anliegen, Sorgen und Nöte mit auf den Weg, aber auch den Dank für viele Erfahrungen der Nähe Gottes. Das Heiligtum in Klein-Schönstatt, Schloss Fürstenried, wo der Gründer vielen Priestern Exerzitien gehalten hatte, der Sterbeort Karl Leisners in Planegg, das Hausheiligtum einer Schönstattfamilie waren die ersten Stationen auf dem Pilgermarsch.
Start der Wallfahrt im Heiligtum Klein-Schönstatt
Unterwegs nach Dachau bei Fürstenried
Starker Regen setzt ein

Im KZ-Gelände warteten schon viele andere, um zusammen in einer Baracke das Geschehen um den 20. Januar 1942, den Tag der Entscheidung aus dem Glauben an die Realität der göttlichen Führung, und die geheime internationale Gründungstätigkeit des Jahres 1944 zu betrachten und für die eigene Gemeinschaft und das persönliche Leben fruchtbar zu machen. Durch das Internet war man in diesen Tagen mit den gleichzeitigen großen Feiern der argentinischen Schönstattfamilie verbunden. (Siehe: News des Press-Office.)
Unabhängig von Familienbund waren auch viele Wallfahrer aus den Diözesen Augsburg, München, Eichstätt, Regensburg und Bamberg nach Dachau gekommen. Wegen der großen Teilnehmerzahl fanden mehrere Eucharistiefeiern nacheinander in der Karmelkirche statt.

Der Gründerkurs von Ecuador
bei der Weihefeier
Fröhliche Gratulationsrunde
zusammen mit dem 2.Kurs
Eine für Ecuador und Deutschland freudige und überraschende Nachricht wurde kurz vor Beginn der Veranstaltung bekannt: Zur gleichen Stunde (14.00 Uhr MEZ), als sich die deutschen Bundesfamilien mit vielen Wallfahrern am Priesterblock 26 zu einer gemeinsamen Statio versammelten, erneuerten die Familien des 1. Bundeskurses von Ecuador im Heiligtum von Guayaquil in der "Tercera Consagración" ihre Bundesweihe auf drei Jahre. Niemand hatte diese Gleichzeitigkeit geplant. Es war auch ungewöhnlich, dass (aus technischen Gründen) die Weihefeier in Ecuador bereits so früh am Morgen (um 8.00 Uhr Ortszeit) statt fand. Für beide Familienbund-Gemeinschaften war dies gleichsam eine Antwort des Himmels und ein Aufruf zur Solidarität.
Familienbund und Schönstattbewegung waren "worldwide" spürbar. Der gemeinsame Pulsschlag einer großen weltweiten Familie gab Mut zum Stehen in göttlicher Zuversicht.

Am 20.Januar 2002 mussten nicht Hunger, Typhus, Entmenschlichung, Schikane, Todesangst bestanden werden. Doch mitgebrachte Enttäuschungen, Resignation, Leiden an Glaubensschwund, schwere Krankheit, Ohnmachtserlebnisse im apostolischen Einsatz, aber auch dankbare Freude über das spürbare Gehaltensein durch die Vaterhand Gottes und seiner menschlichen Werkzeuge waren unsere Begleiter auf dem Appellplatz und in der Baracke, beim gemeinsamen Gebet, dem lebendigen persönlichen Austausch und der gegenseitigen Stärkung. Das gemeinsame Essen - aus der Hand und aus den mitgebrachten Rucksäcken und Beuteln - auf der Lagerstraße und in der Baracke - war das traditionelle sichtbare Zeichen der Verbundenheit mit dem Häftling 29392, Pater Joseph Kentenich, und seinen Mitgefangenen und untereinander - weltweit.
Am Ziel angekommen
ein heißer Tee zum Aufwärmen
Die Pilgergruppe des Familienbundes
auf dem Appellplatz
Statio vor der
Todesangst-Christi-Kapelle

H.u.B.Knoch

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Rüstige Rentner renovierten

in der Zeit vom 13.-25.Januar einige Zimmer im Josef-Kentenich-Hof. Natürlich waren auch einige dabei, die noch nicht Rentner sind. Ihnen einen ganz besonderen Dank, dass sie wieder einmal einige Tage Urlaub für den Familienbund geopfert haben. Die Bilder geben eine Ahnung von dem, was in dieser Woche geschafft wurde.
Planungsgespräch der Fachleute
Die neue Holzdecke
Emil der Maler
Temperaturmessung
mit dem Metermaß

Unsere lieben Frauen
sorgen für warme Strümpfe
Und lustig war es obendrein, wie immer beim Arbeitseinsatz in unserem "Elternhaus". Das allabendliche Beisammensein im Englingzimmer nach dem täglichen Gottesdienst diente der gemeinsamen Erholung und dem Austausch und war wie immer sehr unterhaltsam. Der Ruf der Köchin bei diesem Arbeitseinsatz (Klärle Beck) hat sich mittlerweile so herumgesprochen, dass zum Mittagessen am Freitag sich eine Kursgruppe des 11. Kurses entschloss, die Gruppenstunde auf den JK-Hof zu verlegen, um in den Genuss der köstlichen Dampfnudeln zu gelangen!

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Weltfriedensgebet im Heiligtum des Familienbundes

Die am 24.Januar im Josef-Kentenich-Hof tagenden Kommissionen unterbrachen ihre Arbeit und schalteten sich mit dem Rosenkranzgebet im Heiligtum des Familienbundes in das Weltfriedensgebet des Papstes in Assisi ein. Möge so auch das Familia-Libertate-in-Patre-Heiligtum einen Beitrag leisten für den Frieden in der Welt und die Überwindung von Hass und Feindschaft.
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