Bundesfamilien berichten        -      November - Dezember 2001

            

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aktuelle Nachrichten

Königskrönung im Schönstattzentrum Marienfried/Oberkirch

Prof. Dr. Norbert Martin emeritiert

20 Jahre Familiaris Consortio

Martinstag des Cor-Patris-Gaues

Spannungen machen das Leben spannend

Die Fenster im Heiligtum
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Königskrönung im Schönstattzentrum Marienfried/Oberkirch

König Emanuel
von Kenzingen
Eine fast "echte" Königskrönung erlebten die Bundesfamilien der Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart am 25.November bei ihrem Gemeinschaftstag im Schönstattzentrum Marienfried in Oberkirch. Nachdem sie sich in Statements und Aussprachen mit der Originalität ihrer Sendung befasst und dabei einen Blick in ihre Geschichte getan hatten (ein Grund für dieses Thema ist auch das bevorstehende 175-jährige Jubiläum der Erzdiözese Freiburg), ließen sich die Eltern und die zahlreich anwesenden Kinder vor der Eucharistiefeier in das Festgeheimnis des Christkönig-Sonntags einführen. Alles, was ein König bei seiner Krönung braucht, war vorhanden: Thron, Mantel, Krone, Schwert und Zepter und natürlich der kleine König Emanuel aus Kenzingen, der mit diesen Insignien behängt wurde. Dass aber das Königtum Christi von ganz anderer Art ist, zeigten die Mädchen mit den Symbolen, die sie zum Altar trugen: Das priesterliche Gewand, die Kerze, Brot und Wein und die Dornenkrone. Pfarrer Reinhold Nann, der demnächst seinen priesterlichen Dienst in Peru antritt, deutete in der Predigt das Fest. Die Bundesfamilien wünschen ihm, dass er an seiner neuen Wirkstätte nicht nur Dornen antrifft, sondern auch viel Licht entzünden kann.

Symbole
des wahren Königs
Kinder bestaunen
den gekrönten König
und die Erwachsenen
tun es genau so!

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Prof. Dr. Norbert Martin emeritiert

"Den Ultras ein Volksfeind, dem Papst ein treuer Freund", so überschreibt Die Tagespost in der Nr.114 am 24.Nov.2001 ein ganzseitiges Interview mit Norbert Martin, der seit 8 Jahren zusammen mit seiner Frau Renate den Schönstatt-Familienbund leitet.
Im Rückblick auf seine über dreißig-jährige Amtszeit als Ordinarius für Soziologie an der Universität Koblenz und seine Lehrtätigkeit an der Lateran-Universität entsteht das Bild eines bedeutenden Wissenschaftlers und engagierten Kämpfers für Ehe und Familie. In den siebziger Jahren wirkte er als wissenschaftlicher Berater für Ehe- und Familienfragen beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Papst Johannes Paul II berief die Eheleute Norbert und Renate Martin 1980 als Auditoren zur Welt-Bischofssynode nach Rom, wo sie als erste Laien vor einer Synode sprachen, und danach in den "Päpstlichen Rat für die Familie", dem sie seither als Mitglied angehören.
Ein geradezu freundschaftliches Verhältnis verbindet die Eheleute Martin mit dem Papst, der ihnen - und damit auch dem Schönstatt-Familienbund - bei zahlreichen Begegnungen seine Wertschätzung und herzliche Verbundenheit bekundete.


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20 Jahre Familiaris Consortio

Renate und Norbert Martin, das Leitungsehepaar des Schönstatt-Familienbundes sind vom 22.-24.November in Rom bei einem internationalen Kongress anlässlich des zwanzigsten Jahrestages des apostolischen Schreibens "Familiaris Consortio". Als Mitglieder des "Päpstlichen Rates für die Familie" werden sie ein Referat halten über das bisherige "Schicksal" dieses Dokuments im deutschen Sprachraum. Sie werden wohl andeuten müssen, dass dieses bedeutende Dokument der katholischen Kirche über Ehe und Familie, das in vielen Ländern die Grundlage umfassender Programme und Aktionen wurde und wertvolle Impulse gab für Familienpastoral und Ehespiritualität, in Deutschland leider weitgehend unbeachtet blieb und vergessen ist. (Siehe Artikel von Norbert und Renate Martin, "Zäher Kampf gegen die Mauer des Schweigens" in der Tagespost vom 22.11.2001.)
Der Schönstatt-Familienbund hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit dieser "Summa über die Familie" unseres Papstes Johannes Paul II beschäftigt und sich an ihr orientiert. "Familiaris Consortio" gehört auch heute zur "Pflichtlektüre" eines jeden Mitgliedes des Familienbundes.
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Martinstag des Cor-Patris-Gaues

Hat natürlich nichts mit R.und N.Martin zu tun sondern bezieht sich auf den Gemeinschaftstag des Cor-Patris-Gaues am Martinstag, dem 11.11.2001. Der Geistliche Assistent des Familienbundes, Pater Chrysostomus Grill, hielt unter dem Titel "Duc in altum - Liebe ist stärker!" einen beachtenswerten Vortrag, der einen aktuellen Beitrag zum Islam bringt und der auf vielfachen Wunsch etwas gekürzt auf unserer Home-Page veröffentlicht wird.
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Spannungen machen das Leben spannend

so lautete der Titel eines Wochenendtreffens für junge Familien auf dem Josef-Kentenich-Hof. Eine starke Gruppe von 8 jungen Familien tauschte sich aus über Erfahrungen mit Spannungen in der ehelichen Partnerschaft, im Beruf, in der Kindererziehung und zwischen den Generationen. In Statements, Diskussionsrunden und Ehepaargesprächen fanden sie in der Schule von Pater Kentenich Hilfe und Lösungen in den anstehenden Fragen. Beim Besuch des Josef-Kentenich-Hauses in Schönstatt erfuhren sie, wie der Gründer der Schönstattbewegung mit Spannungen umging, wie er Spannungen nicht nur meisterte sondern für die Erziehung zu hochherzigem Ideal-Streben ausnützte.

Was Spannungen mit Indianern zu tun haben, erfuhren Eltern und Kinder gleich am Eröffnungsabend,
wo eine zünftige Kriegsbemalung ihrer Gesichter für die nötige Entspannung sorgte.
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Die Fenster des Heiligtums - vom 10.Kurs neu entdeckt!

Vom 4. - 6. Dezember trafen sich die Familien des 10. Kurses auf dem J- Kentenich Hof. Im Rückblick auf die Zeit des Baues des Bundesheiligtums, die in der Gründungsgeschichte des Kurses eine besondere Bedeutung hat, wurden die vier Glasfenster des Heiligtums neu erklärt.
Das Christusfenster weist hin auf Christus als den einzigen Erlöser und als den Sohn Gottes (gegenüber anderen Religionen, besonders dem Islam, der Jesus nicht als Sohn Gottes anerkennt).
Das Marienfenster mit dem Zeichen MTA(= "Mater Ter Admirabilis" - "Dreimal Wunderbare Mutter") kündet von der Aufgabe der Gottesmutter, das große Zeichen am Himmel der heutigen Zeit zu sein.
Das dritte Fenster zeigt ein Schwert als Zeichen des inneren Kampfes, des Ringens um Selbsterziehung, und das Heiligtum, das Pater Kentenich in der Gründungsurkunde "die Wiege der Heiligkeit" nannte.
Kreuz und Stern im vierten Fenster deuten hin auf die Sendung Pallottis, den Weltapostolatsverband aufzubauen, d.h. die Zusammenarbeit aller apostolischen Gemeinschaften der Kirche anzustreben. Diese Vision des heiligen Vinzenz Pallotti hat Schönstatt als seine "dritte Zielgestalt" übernommen.
Am 5. Dezember feierte der Kurs den Nikolausabend mit Liedern, Gedichten und der gereimten Rede des Bischofs Nikolaus Franz Emge, der mit Lob für die Mitglieder des Kurses nicht sparte und die gute Kursgemeinschaft im Sinne der Beheimatung im Heiligtum auf seine Art belohnte.
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