Bundesfamilien berichten        -       September - Oktober 2001

            

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aktuelle Nachrichten

Stiftung eingerichtet

Brasilien in Deutschland<

Oktoberwoche 2001

Planungstagung: 26.-31.Oktober 2001
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Stiftung eingerichtet

Mit Datum vom 15.September 2001 hat der Schönstatt-Familienbund die Josef-Kentenich-Stiftung "Familie ist Zukunft" eingerichtet. Informationen über die Stiftung erhalten Sie über unsere Homepage.
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Brasilien in Deutschland

Der erste Bundeskurs von Brasilien war vom 6. - 17.September mit 9 Familien und etlichen Kindern zwischen Null und 26 Jahren auf Deutschlandtour, um die wichtigsten "Schönstattorte" aufzusuchen.

Im KZ Dachau


Block 14, der Ort der Gründung des Familienwerks

Die Wallfahrt begann in München und Dachau. Pater Kentenich hat als Häftling am 16.7.1942 inmitten der "Heiden-, Narren- und Todesstadt" unter größter Lebensgefahr das Schönstatt-Familienwerk gegründet. Für die Brasilianer war es ein tiefes Erlebnis, am Gründungsort ihrer (und unserer!) Gemeinschaft zu sein: Besuch der Ausstellung mit den grausamen Bildern von gequälten und gemarterten Häftlingen; im Votivraum Gedenken an den ersten Schönstattheiligen, den seligen Karl Leisner, und an den im Lager gestorbenen Schönstattpater Albert Eise und viele andere Schönstätter, die unter der Nazidiktatur litten und starben; meditatives Verweilen an der Stelle der Gründung des Schönstatt-Familienwerks am Block 14; stilles Gebet und Eucharistiefeier in der Karmelkirche; und alles begleitet von einem völlig unbrasilianisch-kühlen, stürmischen Herbstwetter!
Die deutschen Schönstattfamilien aus München und Umgebung standen Rede und Antwort und meisterten die organisatorischen Schwierigkeiten, die sich immer wieder unerwartet einstellten und mitunter für eine erheiternde Würze der beiden Tage sorgte.
Die weiteren Tage verbrachten die brasilianischen Familien auf dem Josef-Kentenich-Hof mit einem reichhaltigen Besuchsprogramm. Die meisten von ihnen waren zum ersten Mal in Schönstatt. Tief beeindruckt waren sie vor allem vom "Urheiligtum"; das ist die Kapelle in Schönstatt, in der Pater Kentenich am 18.10.1914 das Liebesbündnis mit der Gottesmutter schloss und dadurch die Schönstattbewegung begründete. Hier fühlten sich die Brasilianer zu hause, denn ihre brasilianischen "Filialheiligtümer" (am 15.September wurde in Araraquara in Brasilien wieder ein neues eingeweiht!) gleichen dem Urheiligtum auf den cm genau. Am Sarkophag des Gründers in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt verbrachten sie eine unvergessliche Stunde, die ihnen Mut und Kraft gab für ihre vielfältigen apostolischen Aufgaben in ihrer Heimat und beim Aufbau des Schönstatt-Familienbundes in Brasilien.
Mit einem brasilianischen Festessen auf dem Josef-Kentenich-Hof bedankten sich die südamerikanischen Bundesgeschwister bei den deutschen Familien für die Gastfreundschaft und die vielfältigen Hilfen, die sie durch den Familienbund in Deutschland erfahren.

Und wie war das mit der Sprache? Dolmetscher waren zwar dabei und sie übersetzten die wichtigen Dinge mit beneidenswerter Sicherheit zwischen portugiesisch und deutsch hin und her. Über die weniger wichtigen verständigte man sich mit den Händen und der Zeichensprache. Aber für die allerwichtigsten Dinge war die Sprache der Herzen da; die ist international, alle verstehen sie!

Internationales Familienbild nach dem Festmahl

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Oktoberwoche 2001

Etwa 50 Mitglieder des Familienbundes nahmen an der Oktoberwoche teil. Berichte über die Oktoberwoche sind den Nachrichten des Schönstatt-Press-Office zu entnehmen.
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Planungstagung: 26.-31.Oktober 2001

"Das ist keine Tagung zum Ausruhen, sondern eine harte Arbeitswoche" - So kündigte die Bundesführerfamilie Martin in ihrer Begrüßungsansprache die Tagung an. "Das ist die schönste Tagung des Jahres" - So war am Ende die nahezu einhellige Meinung der Tagungsteilnehmer.
Beide haben recht! Harte Arbeit macht Spass, wenn man sie gerne tut, in Freiheit und Hochherzigkeit und aus Liebe zur Gemeinschaft. Diese Freude spürte man bei allen 23 teilnehmenden Familien, den 5 Familien der Bundesleitung und den 18 regionalen Leitungsfamilien des Familienbundes in Deutschland. Auch der Geistliche Assistent, Herr Pater Grill, und unsere im Familienbund mitarbeitende Schwester Gertrud-Maria waren mit sichtlicher Freude bei der zweiten Hälfte der Tagung dabei. Neben Schulungsthemen und Vorausplanung der Jahresarbeit 2002 war das neue Jahresmotto ein Ergebnis dieser Tagung. Es lautet "Duc in altum - Liebe ist stärker!" und verbindet den Aufruf des Papstes am Beginn des 3.Jahrtausends mit dem Jahresmotto der gesamten deutschen Schönstattfamilie.

Einige Schnappschüsse lassen etwas von der frohen Arbeitsatmosphäre der Tagung erahnen:

Symbole in unserer Mitte

Planungsergebnisse
muss man sich notieren

Gipfelkonferenz

Hier geht es um die
neu gegründete Stiftung

Kaffee belebt die Geister

Die "Landesfürsten"
spielen

gegen
die Bundesleitung

Die Geschichte mit dem Hut

Der Filserbrief
darf nicht fehlen

und zum Abschluss
die Bayernhymne

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