Im KZ Dachau
Block 14, der Ort der Gründung des Familienwerks
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Die Wallfahrt begann in München und Dachau. Pater Kentenich
hat als Häftling am 16.7.1942 inmitten der "Heiden-, Narren- und Todesstadt" unter größter Lebensgefahr das Schönstatt-Familienwerk
gegründet. Für die Brasilianer war es ein tiefes Erlebnis, am Gründungsort ihrer (und unserer!) Gemeinschaft zu sein:
Besuch der Ausstellung mit den grausamen Bildern von gequälten und gemarterten Häftlingen;
im Votivraum Gedenken an den ersten Schönstattheiligen, den seligen Karl Leisner, und an den im Lager gestorbenen
Schönstattpater Albert Eise und viele andere Schönstätter, die unter der Nazidiktatur litten und starben;
meditatives Verweilen an der Stelle der Gründung des Schönstatt-Familienwerks am Block 14;
stilles Gebet und Eucharistiefeier in der Karmelkirche;
und alles begleitet von einem völlig unbrasilianisch-kühlen, stürmischen Herbstwetter!
Die deutschen Schönstattfamilien aus München und Umgebung standen Rede und Antwort und meisterten die
organisatorischen Schwierigkeiten, die sich immer wieder unerwartet einstellten und mitunter für eine
erheiternde Würze der beiden Tage sorgte.
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Die weiteren Tage verbrachten die brasilianischen Familien auf dem Josef-Kentenich-Hof mit einem reichhaltigen Besuchsprogramm.
Die meisten von ihnen waren zum ersten Mal in Schönstatt. Tief beeindruckt waren sie vor allem vom "Urheiligtum"; das ist
die Kapelle in Schönstatt, in der Pater Kentenich am 18.10.1914 das Liebesbündnis mit der Gottesmutter schloss und dadurch
die Schönstattbewegung begründete. Hier fühlten sich die Brasilianer zu hause, denn ihre brasilianischen "Filialheiligtümer"
(am 15.September wurde in Araraquara in Brasilien wieder ein neues eingeweiht!) gleichen dem Urheiligtum auf den cm genau.
Am Sarkophag des Gründers in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt verbrachten sie eine unvergessliche Stunde, die
ihnen Mut und Kraft gab für ihre vielfältigen apostolischen Aufgaben in ihrer Heimat und beim Aufbau des
Schönstatt-Familienbundes in Brasilien.
Mit einem brasilianischen Festessen auf dem Josef-Kentenich-Hof bedankten sich die südamerikanischen Bundesgeschwister
bei den deutschen Familien für die Gastfreundschaft und die vielfältigen Hilfen, die sie durch den Familienbund in
Deutschland erfahren.
Und wie war das mit der Sprache? Dolmetscher waren zwar dabei und sie übersetzten die wichtigen Dinge mit beneidenswerter
Sicherheit zwischen portugiesisch und deutsch hin und her. Über die weniger wichtigen verständigte man sich mit den Händen
und der Zeichensprache. Aber für die allerwichtigsten Dinge war die Sprache der Herzen da; die ist international, alle
verstehen sie!
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Internationales Familienbild nach dem Festmahl
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Oktoberwoche 2001
Etwa 50 Mitglieder des Familienbundes nahmen an der Oktoberwoche teil.
Berichte über die Oktoberwoche sind den Nachrichten des
Schönstatt-Press-Office
zu entnehmen.
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Planungstagung: 26.-31.Oktober 2001
"Das ist keine Tagung zum Ausruhen, sondern eine harte Arbeitswoche" - So kündigte die Bundesführerfamilie Martin
in ihrer Begrüßungsansprache die Tagung an.
"Das ist die schönste Tagung des Jahres" - So war am Ende die nahezu einhellige Meinung der Tagungsteilnehmer.
Beide haben recht! Harte Arbeit macht Spass, wenn man sie gerne tut, in Freiheit und Hochherzigkeit und aus Liebe zur
Gemeinschaft. Diese Freude spürte man bei allen 23 teilnehmenden Familien, den 5 Familien der Bundesleitung und den
18 regionalen Leitungsfamilien des Familienbundes in Deutschland. Auch der Geistliche Assistent, Herr Pater Grill,
und unsere im Familienbund mitarbeitende Schwester Gertrud-Maria waren mit sichtlicher Freude bei der zweiten Hälfte der
Tagung dabei. Neben Schulungsthemen und Vorausplanung der Jahresarbeit 2002 war das neue Jahresmotto ein Ergebnis
dieser Tagung. Es lautet "Duc in altum - Liebe ist stärker!" und verbindet den Aufruf des Papstes am Beginn
des 3.Jahrtausends mit dem Jahresmotto der gesamten deutschen Schönstattfamilie.
Einige Schnappschüsse lassen etwas von der frohen Arbeitsatmosphäre der Tagung erahnen:
Symbole in unserer Mitte |
Planungsergebnisse muss man sich notieren |
Gipfelkonferenz |
Hier geht es um die neu gegründete Stiftung |
Kaffee belebt die Geister |
Die "Landesfürsten" spielen |
gegen die Bundesleitung |
Die Geschichte mit dem Hut |
Der Filserbrief darf nicht fehlen |
und zum Abschluss die Bayernhymne |
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