Am 7. Oktober wurde in Rot (bei Heidelberg) auf einer Wiese neben der Landstrasse direkt bei der Einmündung der Zufahrtsstrasse zum Industriegebiet ein Feld mit 1000 weißen Kreuzen errichtet.
Es soll auf drastische Weise darauf aufmerksam machen, dass täglich in der Bundesrepublik ca. 1000 Kinder abgetrieben werden. Ein großes Plakat hinter dem "Friedhof" weist auf diese Tatsache hin.
Thomas Schührer und seine Frau, die Herausgeber des "Durchblick", hatten diese Aktion gestartet, einige Männer aus dem Schönstatt-Familienbund haben ihnen dabei tatkräftig geholfen.
Bei der Eröffnung waren etwa 130 Personen anwesend und verfolgten mit Interesse die Ansprachen. Gräfin von Westfalen beleuchtete das Problem Abtreibung von moraltheologischer Sicht,
Herr Rainer Beckmann aus dem Blickwinkel des Juristen, und eine Frau der Selbsthilfegruppe Rahel berichtete ergreifend von ihrer eigenen Lebensgeschichte, die durch eine Abtreibung belastet ist.
8.10.2000:
Diözesan-Familientag der Erzdiözese Freiburg
Am 8.Oktober fand in Ettlingen (bei Karlsruhe) der 3.Diözesan-Familientag der Erzdiözese Freiburg statt bei strahlendem Herbstwetter mit ca. 1500 Teilnehmern.
Höhepunkt war der Festgottesdienst mit Erzbischof Saier von Freiburg. In seiner Predigt wies er auf die Gefahr hin, die durch die politische Gesetzgebung (z.B.gleichgeschlechtliche Partnerschaft)
für Ehe und Familie besteht.
Am Nachmittag machten verschiedene Gruppierungen und Initiativen für Familien Programmangebote und Ausstellungen in den Klassenzimmern einer Schule.
Die Schönstatt-Familienbewegung gestaltete ein Zimmer mit dem Thema "Religiöses Brauchtum in der Familie".
Die vier originell ausgestatteten Ecken des Zimmer waren überschrieben mit den Sätzen:
"wir sprechen miteinander", "wir feiern miteinander", "wir spielen miteinander" und "wir beten miteinander".
Die zahlreichen Besucher dieses Zimmers wurden mit "Butterbackes-Herzchen" verwöhnt
und konnten sich Buttons mit der Aufschrift "Du bist mir wichtig" anstecken lassen.
Nicht nur in der Gesprächsecke (wo eine Flasche "Gesprächswein" und zwei Gläser samt Anleitung zum Ehegespräch standen)
sondern überall im Raum wurden Gespräche geführt, bei denen immer wieder die Frage auftauchte "Wie macht Ihr das?".
Als Gesprächspartner standen vor allem die Bundesfamilien zur Verfügung.
14./15.10.2000:
Drittes Welttreffen der Familien in Rom anlässlich des Heiligen Jahres
Viele Schönstattfamilien haben am 3.Welttreffen der Familien am Wochenende 14./15.Oktober in Rom teilgenommen. Ohne zu übertreiben kann man wohl sagen: Hätten Familien vom Schönstatt-Familienbund nicht sieben Busse
organisiert, dann wäre die Teilnahme der Familien aus Deutschland mager gewesen. Die deutsche Gruppe war trotzdem unter den 300000 Wallfahrern (laut "Tagespost") relativ klein.
Der große Regen während des Festgottesdienstes mit dem Heiligen Vater auf dem Petersplatz beeinträchtigte die gute Stimmung und die Begeisterung nur kaum.
30.10.2000:
Jahresmotto 2001 des Schönstatt-Familienbundes
Vom 26.-30.Oktober fand wie jedes Jahr auf dem Josef-Kentenich-Hof die Planungstagung der Leitungsfamilien des Schönstatt-Familienbundes in Deutschland statt.
Die 18 teilnehmenden Familien planten die Jahresarbeit 2001, die unter dem Motto
"Eins im Geist - stark im Bund!" stehen soll.
Mit diesem Motto möchte der Familienbund einerseits die Anliegen der gesamten
deutschen Schönstattbewegung aufgreifen ("vom Heiligtum aus ein Netz der Liebe"),
andererseits die Strömungen des Jubiläumsjahres 2000 (Leben mit dem Heiligen Geist, internationale Kontakte)
weiterführen und vertiefen.
Dezember 2000:
Zwei neue Bundeskurse sind geboren
Der 25. und der 26.Kurs haben am ersten und zweiten Adventssonntag ihre Kandidatur für den Familienbund begonnen
Wir wünschen den jungen Familien Mut und Freude an ihrer Berufung.