Bundesfamilien berichten     -    Januar 2012

            

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Leuchten und entzünden - Bundesweihe des 28.Kurses

8.Bundeskapitel    -    Kapitulare kapitulieren nicht!
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Leuchten und entzünden

In der Weihnachtswoche leuchten die Sterne ganz besonders fröhlich, und in der Sylvesternacht entzünden die Menschen Raketen, um das Neue Jahr zu begrüßen. Kein Wunder, dass sich der 28.Kurs gerade die Zeit vom Stefanstag bis Neujahr als Weihe-Tagung ausgesucht hat; denn "Leuchten" und "Entzünden" sind zwei Lieblingsworte des Kurses, sind seine Wegweiser.
Der 28. Kurs
Höhepunkt der Tagung war die Bundesweihe im Rahmen einer festlichen Eucharistiefeier am 30.12.2011. Die Bundesführerfamilie Wieland nahm im Auftrag des Gründers die Weihe entgegen und gliederte so den 28. Kurs als "Nazarethfamilie" in den Schönstatt-Familienbund ein. Pater Grill übte seine priesterliche Aufgabe als Geistlicher Assistent aus. Für beide war diese Feier ein würdiger Abschluss ihrer Amtszeit, die mit dem Beginn des Kapitels am 01.01.2012 endet.
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Eucharistiefeier mit Bundesweihe

Schlussszene des Balletts
In der Neujahrsnacht durften die Kinder selbstverständlich aufbleiben. Beim fröhlichen Teil trugen sie mit einigen Darbietungen zum Programm bei und freuten sich mit den Erwachsenen am "Dinner for one".
Gegen Mitternacht gingen alle ins Bundesheiligtum zu einer kurzen Feier mit Dank für das verflossene Jahr und Bitte um den Segen Gottes im Neuen Jahr 2012.
... und einige Raketen gaben das Programm für 2012 vor: Entzünden und Leuchten!
Jojokünstler - olympiareif!
Fröhliche Sylvesterrunde
Test für Ehepaare
Konzentration
Dinner for one
abg, 09.01.12
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8.Bundeskapitel    -    Kapitulare kapitulieren nicht!

(Siehe auch den Bericht vom 16.01.2012 in Schönstatt aktuell)

Vom 1. bis 8. Januar 2012 fand im Josef-Kentenich-Hof das 8. Bundeskapitel des Schönstatt-Familienbundes in Deutschland statt. Angesichts des vorgesehenen Programms und der in der Vorbereitungszeit den Kapitularen zugegangenen Menge Kapitelspapiere befürchteten manche Kapitulare, diese Fülle von Arbeit sei in einer Woche nicht zu bewältigen. Der erste Tag war für eine intensive Schulung der Kapitulare eingeplant, so dass die eigentliche Kapitelsarbeit erst am 3.Januar begann. Aber Bundes-Kapitulare kapitulieren nicht! Dank einer straffen Moderation und disziplierter Diskussionsrunden gelang es, in der zur Verfügung stehenden Zeit nahezu 30 Berichte aus der Arbeit des Familienbundes in den vergangenen 6 Jahren zur Kenntnis zu nehmen und etwa doppelt so viele Anträge zu bearbeiten; beides ein Indiz für das vielfältige Leben im Familienbund und für das konstruktive Mitdenken der Bundesfamilien. Dabei ist zu bedenken, dass Beschlüsse nicht in parlamentarischer Weise per Mehrheitsentscheidung verabschiedet werden, sondern möglichst einstimmig, allenfalls mit wenigen Gegenstimmen, die eine verzichtbare Meinung signalisieren. Eine solche Einstimmigkeit lässt sich oft erst nach ausgiebiger, aber familienhafter Diskussion erreichen.
Danach musste die neue Bundesleitung (für 6 Jahre) gewählt werden und schließlich die "Leitplanken" für die Arbeit des Familienbundes auf dem Weg zum Jahr 2014 und darüber hinaus aufgestellt werden. Der Heilige Geist hatte also viel zu tun! Und weil er offensichtlich immer anwesend war, brauchte das Kapitel nicht kapitulieren, sondern konnte am 8.Januar zur Mittagszeit mit einem jubelnden Deo Gratias im Bundesheiligtum das 8. Bundeskapitel schließen.
Wer die Denkweise Pater Kentenichs kennt wird verstehen, dass in diesem Kapitelsbericht von den Inhalten überhaupt nichts ausgesagt wird. Bundesfamilien können in den nächsten Tagen auf der internen Seite einige Veröffentlichungen abrufen.
So bleibt der Redaktion nur die angenehme Aufgabe, einige Rosinen aus dem Kapitel heraus zu picken und sie mit Bildern und Stichworten dem Leser zum Genuss anbieten.

1.Januar abends: Das Kapitel wird von Rosa-Maria und Josef Wieland eröffnet. Der Gründer ist als "Vorsitzender" des Kapitels mitten unter uns und die Bundeskönigin bekommt das Zepter als Zeichen ihrer Macht und Güte, mit der sie das Kapitel leiten soll.
Die Bundesführerfamilie Wieland
Mitte des Kapitelssaales
Die Kapitulare
Immer pünktlich beginnen mit einem Lied

2.Januar: Schulungstag.    abends: Verabschiedung und Bedankung des Geistlichen Assistenten P.Chrysostomus Grill und der im Familienbund mitarbeitenden Schwester Gertud-Maria. Anschließend gemütlicher Abendhock, bei dem aber nicht nur über das Wetter gesprochen wird.
Verabschiedung von P.Grill
Dank an Schwester Gertrud-Maria
Abendhock. .
Es gibt immer einen Grund zum feiern

3. Januar: Abends informierten P.Breitinger und P.Garcia über verschiedene aktuelle Fragen.

Vor dem Frühstück - ein besonders schönes Tischgebet:

Der neue Tag braucht neue Kraft,
Das Aufsteh'n haben wir geschafft;
doch vieles gibt’s, was mich verwirrt,
drum bitt' ich dich, du Herr, mein Hirt,
gib nicht nur Kalorien zum Verzehren -
lass immer wieder deine Stimme hören!
Und wenn es nötig ist zu meinem Glück,
hol mich mit deinem Stock und Stab zurück!
Amen
Abends:   Begrüßung der Gäste
P.Breitinger und P.Garcia
Die Vaterbank in der Mitte .

4.Januar : Zu unserer freudigen Überraschung bekamen wir heute die Gelegenheit, im Urheiligtum die hl. Messe zu feiern. Die Begeisterung darüber zeigte sich in dem spontan gesungenen "Halleluja" aus dem "Messias" von Händel mit Orgelbegleitung von Andreas Lesch am Ende des Gottesdienstes. Das ist besonders bemerkenswert, weil es seit einiger Zeit im Urheiligtum keine Orgel mehr gibt - es sei denn, man bringt selbst eine mit.
Abends war die Verabschiedung der alten Bundesleitung mit weiteren beachtlichen musikalischen Darbietungen. Leider existiert kein Bild von dem einen vierstimmigen Bach-Choral singenden Bundeschor, weil alle Fotografen als Sänger gebraucht wurden. Der Choral klang so gut, dass er im Laufe der Tagung noch mehrmals gesungen wurde, u.a. auch in der Gründerkapelle.   -  Diesem musikalischen Höhepunkt des Abends schlossen sich weitere Darbietungen an: Michael Schulte sang die Uhr (Löwe), außerdem erklangen einige Nationalhymnen, z.T. mit Verstärkung durch Ausländer.
Die "alte" Bundesleitung
Die Uhr von Carl Löwe
Bayernhymne
Schwabenhymne .
Badnerlied .
Dass beim Kapitel infolge sprachlicher Barrieren die Einmütigkeit zuweilen nicht problemlos zu erreichen ist, demonstrierten ein norddeutscher Theologieprofessor und ein promovierter Oberbayer bei der Klärung der Frage, was Anton (auch aus Oberbayern) wohl in seinem "Filserbrief" beantragt hat.
Filsers Antrag
Übersetzung in Lateinische
Der Text des Antrags.
"Wahlrede" in hochdeutsch

5.Januar : Wie an jedem Tag: Heilige Messe, heute mit Generalrektor Wolf, und in der Dämmerung der beginnenden Vormittagsberatungen Einstimmung mit Meditationen über das Gebet "Mein Wohnraum ist dein Heiligtum".
Heute kamen die Sternsinger von Hillscheid unter Führung einer unserer Küchenfrauen auf den JK-Hof. Den Abend beschlossen wir mit einer Audienz beim Vater und Gründer.
Hl. Messe im Saal
Mein Wohnraum ist dein Heiligtum
Sternsinger
Krippe, ganz nah beim Gründergrab

6.Januar : Heute war großer Wahltag. Für die neue Bundesleitung mussten 7 Ehepaare gewählt werden.   -    Ergebnis: Nach der Wahl wurden die Wahlzettel beim Englingstein verbrannt. In der anschließenden Gratulationsrunde schenkte die Internationale Leitung, vertreten durch Gertrud und Hans Zier, der neuen Bundesleitung von Deutschland eine Altarborte mit dem Motto für 2014 "Dein Bündnis - unsere Mission" in allen im internationalen Familienbund gesprochenen Sprachen.
Die neue Bundesleitung
Dank im Bundesheiligtum
Verbrennung der Wahlzettel
Geschenk der Internationalen Leitung

7.Januar : Die Heilige Messe war heute im Heiligtum der Familien. Das Zepter erinnerte uns an zwei große Ereignisse des Familienbundes: 1975 überreichte der Familienbund dieses Zepter der "Bundeskönigin", die sich darauf hin mit dem Angebot des Vallerauer Hofes (= Josef-Kentenich-Hof) "bedankte". 1992, beim 50-jährigen Gedenken der Gründung des Familienwerkes, schlossen die drei Familiengemeinschaften weltweit im Zeichen dieses Zepters das "Solidaritärsbündnis".
Der Tag, wie auch der Vormittag des 8.Januar, waren noch einmal angefüllt mit konzentrierter Arbeit. Das Sekretariat ließ wieder die Tasten glühen, und der Toningenieur aktivierte die jeweils richtigen Mikrofone für die zahlreichen Redebeiträge, denn es waren die "Rüsttage", an denen die Zukunft des Familienbundes geplant wurde und die Agenda für die neue Bundesleitung zu beachtlicher Größe anschwoll. In der Schlusssitzung bedankte sich die neue/alte Bundesführerfamilie Rosa-Maria und Josef Wieland bei allen, die zum Gelingen des Kapitels beigetragen hatten, insbesondere bei den Moderatoren Renate und Norbert Martin, die als "graue Eminenzen" nun zum vierten Mal das territoriale Bundeskapitel moderiert hatten.
Im Heiligtum der Familien
Das Zepter der Solidarität
Die Tasten glühen!
Die Bundesführerfamilie dankt den Moderatoren

abg, 12.01.12; Bilder: Wolff, Gerber
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"Die Mutter in mir" - Terminhinweis

Siehe die Einladung im Menupunkt Termine
abg, 11.01.12
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