Bundesfamilien berichten     -    November 2010

            

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29. Oktober bis 2. November: Planungstagung

Jahresparole 2011

Da blüht was    -    trotz November!

Stoppt PID

Mittendrin anhalten, erwartet werden und ankommen dürfen

20.11.2010:    Jubiläumspilgertour der Cor-Patris-Familie

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29. Oktober bis 2. November: Planungstagung

Wie es seit vielen Jahren meistens um Allerheiligen guter Brauch ist, trafen sich die Bundesleitung und die Diözesanleitungen zur "Planungstagung". Ihr Programm: Die "Ernte" des zu Ende gehenden Jahres einfahren und gemeinsam die geistige Linie für das kommende Jahr überlegen. Eingefangen wurden diese Überlegungen in einem Jahresmotto, das das "Gott-des-Lebens-Jahr" der gesamten Schönstattbewegung in Deutschland in origineller Weise aufgreift: "Du bist mein geliebtes Kind".

Neben der Suche und dem Finden der neuen Jahresparole gab es einige weitere Höhepunkte:
Nach der Hl.Messe im Urheiligtum
Das von P. Kentenich gesegnete Vaterauge machte überraschender Weise auf seiner Weltreise ausgerechnet während der Planungstagung Station auf dem Josef-Kentenich-Hof. Es war sichtbares Zeichen der Anwesenheit unseres Vaters und strahlte auf die ganze Tagung aus. - Selbstverständlich nahmen wir es auch mit ins Urheiligtum und in die Gründerkapelle.
Besuch in der Gründerkapelle
Scherenschnitt: Klein, Wieland, Marini
Die Übergabe der Leitungswohnung an die Internationale Leitung, war ein lang ersehntes, freudiges Ereignis. Ramón und Marité Marini, die Leitungsfamilie des Internationalen Familienbundes, übernahm die Schlüsselgewalt. Der gemeinsame Kaffee, der Sektempfang und das festliche Abendessen mit regionalen Spezialitäten aus ganz Deutschland trugen zu einer sehr freundschaftlich-familienhaften Atmosphäre bei. Die Diözesanleitungen stellen sich und ihre Diözesangemeinschaften kurz vor und es gab einen regen Austausch.
Gesprächsrunde mit der Internationalen Leitung

Beim fröhlichen Abschlussabend
Karl Rutzmoser hatte einen sehr witzigen und geistreichen Beitrag für den Abschlussabend vorbereitet. Wir bogen uns vor Lachen, als er im Stil eines Filserbriefs die Höhepunkte der Tagung (und die kleinen Schwächen der Teilnehmer) aus seiner Sicht schilderte. Sein "Protokoll" war Spitze. Die fröhlichen Gesichtern im Hörder Forum lassen die gute Stimmung erahnen.
Mit dem Jahresmotto im Bundesheiligtum

Als wir am 2.11. kurz vor dem Mittagessen die neue Parole gefunden hatten, war große Übereinstimmung und viel Zufriedenheit zu spüren. Schließlich war schon während der ganzen Tagung immer klarer geworden, dass Vater der Zentralwert für die kommende Jahresarbeit sein würde.
Um halb 2 versammelte sich die ganze Tagungsgemeinschaft im Familie-Libertate-in-Patre-Heiligtum um der Gottesmutter die neue Jahresparole vorzusingen. Andreas Lesch hatte sie in kurzer Zeit prima vertont. Man kann sie sehen, hören und singen, wenn man den Notenschlüssel anklickt.
kiess, wolff, abg 04.11.2010

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Jahresparole 2011

Als Ergänzung zum Bericht von der Planungstagung vom 4.11. (s.u.) sei darauf hingewiesen, dass inzwischen die neue Jahresmottokarte und eine kurze Beschreibung erschienen sind.
Jahresmottokarte
Beschreibung

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Da blüht was    -    trotz November!

Es blüht der Familienkalender 2011, "bei dem einfach mehr dahinter steckt" und der den hoffnungsvollen Namen "Da blüht uns was" trägt. Zwei Bundesfamilien aus dem 23. Kurs haben ihn hergestellt. Nicht "trotz November" sondern weil wir bereits tief in der Dunkelheit des Novembers stecken, möchte die Redaktion noch einmal (vgl. die Juni-Nachrichten). auf diesen blühenden Kalender aufmerksam machen. Denn in sechs Wochen ist Weihnachten. Im letzten Jahr war der Kalender bereits im November völlig ausverkauft. Schauen Sie den Prospekt an oder werfen Sie einen Blick auf die WEB-Seite www.dabluehtunswas.de und Sie werden überzeugt sein, dass der Familienkalender 2011 für junge Familien mit Kindern geradezu ein "Muss" ist und für alle anderen ein preiswertes und wertvolles Geschenk, das sie weiterschenken können.

Einzelpreis: 6,90 Euro
Bestellen bei: Martin Müller, Tel. 01702002965 , martin@kreuzungen.com .
abg 08.11.2010

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Stoppt PID

Aus aktuellem Anlass (Bundesparteitag der CDU in Karlsruhe) möchten wir an die Aktion "Stoppt PID" erinnern, auf die wir schon seit vielen Jahren immer wieder hingewiesen haben ( z.B. in den Nachrichten Januar 2003 ). An Hand eines Artikels in Zenit vom 10.11.10 "Es ist Zeit, dass auch die Politiker Farbe bekennen" und auf der WEB-Seite www.stoppt-pid.de/ können Sie sich über die aktuelle Lage informieren. Auch auf die in Karlsruhe stattfindende Kundgebung sei hingewiesen.
abg 12.11.2010
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Mittendrin anhalten, erwartet werden und ankommen dürfen

Anbetung in unserem Bundesheiligtum "Familia libertate in Patre"
Dass unser Heiligtum immer eine Stätte des Gebetes und der Anbetung ist und bleibt, ist von von jeher Wunsch im Familienbund und gehört zu unserem Bundesleben wesentlich dazu. Wir möchten dies weiterhin pflegen und verlebendigen, weil gerade die Anbetung vor dem Allerheiligsten einen reichen Gnadenfluss hinein in unsere Gemeinschaft und in die vielfältigen Aufgabenfelder unserer Familien bedeutet.
Stellvertretend und für alle Familien hatte Katharina Becker ( + 02.06.2010) diese Aufgabe täglich wahrgenommen. Nun bedarf dies einer eigenen Planung. Während der Tagungen, Arbeitseinsätze und Kommissionstreffen sorgen die Teilnehmer selbst dafür. In den tagungsfreien Zeiten haben es sich einige Familien zur Aufgabe gemacht, zum Heiligtum zu kommen und dort Anbetung zu halten.
Jederzeit können diesen Familien Anliegen mitgeteilt werden: Bitte und Dank, Gedenktage der eigenen Familie, des Kurses, Bitte des Begleitens von Aufgaben und Projekten. Sie werden auch gerne ein Zeichen der Kurse, z.B. Kurskerze oder Symbol ins Heiligtum stellen, um den Kurs, deren Gedenktage und das Anliegen präsent zu haben, wenn dies mitgeteilt wird.
Die Anbetungsstunden sind nicht nur für unsere Bundesfamilien gedacht. Alle die gerne mal "Mittendrin anhalten" und sich eine stille Zeit der Anbetung gönnen wollen, sind herzlich eingeladen, Im Heiligtum ist derjenige immer anwesend, der sie "erwartet" und "ankommen" lässt.
Die Termine der Anbetung werden auf Seite "Termine" veröffentlicht. Besucher des Heiligtums sehen sie vor Ort.
Klaus und Maria Heizmann, 17.11.2010

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20.11.2010:    Jubiläumspilgertour der Cor-Patris-Familie

Alle haben sich auf die "Jubiläumspilgertour" vorbereitet und nun ging es endlich los. Herr Pater Grill feierte mit uns die heilige Messe im Bundesheiligtum. Danach erinnerten wir uns gegenseitig an die Geschichte der Symbole (Gnadenbild, Krone, Vatersymbol, Hl. Geist, Kreuz der Einheit usw.). In dieser Art erzählten wir uns in jedem Heiligtum etwas.
Vor unserem Heiligtum staunten
jüngere Diözesangeschwister
als sie die älteren in
zünftiger Wanderkleidung sahen.
Sie kannten die meisten nur im "Festtagszwirn."

Unsere jüngsten Pilger trugen die
gesamte Diözesangemeinschaft
und die Schönstattfähnchen.

Da einige eine lange Fahrt hinter sich hatten, konnten die benötigten Autos erst nach der Hl. Messe zur Dreifaltigkeitskirche gefahren werden. Das hieß, es ging mit Verspätung los. Diese konnten und wollten wir nicht aufholen denn wir waren ja nicht als Flüchtlinge sondern als Pilger unterwegs.
Es waren 15 Pilger einige gingen zu Fuß andere fuhren mit dem Auto und erwarteten die Fußpilger in jedem Heiligtum mit ihren Gebeten. Die Daheimgebliebenen pilgerten im Herzen, so wie es ihnen möglich war, mit.
Die Pilger stellten das Foto der Diözesangemeinschaft Mitte in jedem Heiligtum auf den Altar.
Es bleibt dabei      wir bleiben treu !
Die ganze Cor-Patris-Familie
auf dem Altartisch
Als der typische "Pilgerschritt" mit unserem Beten im Einklang war, bekamen wir, mitten im "Gegrüßet seist du Maria," einen großen Schreck. Da standen plötzlich junge Wildschweine auf unserem Weg (ca. ein Jahr alt ?) Die Bache (Muttertier) haben wir, Gott sei Dank, nicht zu sehen bekommen. Mit Geschrei und Klatschen haben wir die Jungen verscheuchen können. Unsere Herzen klopften ganz doll.
Es waren garantiert 6 - 8 Junge. Je länger unser Weg war umso mehr stieg die Anzahl an. Es scheint auch ein "Pilgerlatein" zu geben. Jetzt wussten fast alle wie man sich bei solch einer Begegnung richtig verhält. Da es uns im richtigen Moment nicht eingefallen war, wussten wir ganz genau, dass wir beschützt wurden.
Nun konnten wir uns über die Begegnung freuen und beteten noch inniger weiter.
Diese hübsche Dame sahen wir nicht
unterwegs
Unterwegs war viel Zeit zum Gespräch, und da wir die Gesprächspartner immer wieder wechselten gab es einen reichlichen Informationsaustausch. Auch das wurde sehr genossen.
An vereinbarter Stelle trafen wir unser
"Begleitauto" mit den Auto-Wallfahrern.
Unsere Jugend schaut sehr skeptisch
und scheint sich zu fragen.
Wem folge ich nun???
Also, hier ist der beste Weg !!!

Es ist klar, dass wir uns an jeder Stelle zu lange aufhielten. Es gab ja so viel zu staunen. Zum Beispiel:
der Brunnen im Haus Moriah
der Leisneraltar
die Priestergräber auf Berg Sion

Im Urheiligtum konnten wir wegen einer Veranstaltung nur kurz unser Foto von der Cor-Patris-Familie auf die Kommunionbank stellen. Gebetet wurde an den Heldengräbern.
Im Pilgerheim machten wir Pause und verspeisten die mitgebrachten Sachen, die unsere "Autopilger" für uns dorthin transportiert hatten. Selbstverpflegung ist im Pilgerheim eigentlich nicht erlaubt doch die Schwester hatte eingesehen, dass es für durchgeschwitzte Pilger draußen zu kalt war.
Nun hätten wir noch Zeit und Kraft genug gehabt, unsere Jubiläums-Pilger-Tour wie geplant zu vollenden. Doch eine Familie musste ganz pünktlich zu hause sein und unsere jüngsten Pilger gehörten dazu. Natürlich war für sie das Pilgern das Wichtigste; jedoch das Zweitwichtigste war die Currywurst. Da fragten wir uns, "was würde Herr Pater Kentenich jetzt tun"? Seine Antwort war uns sofort klar. Er würde sagen: "Ihr sollt den Kindern, da wo es möglich ist, viel Freude bereiten, also macht euch auf den Weg zum Hof und bereitet ihnen ihr Leibgericht!"
Wir besuchten deshalb das Heiligtum der Familien nur geistigerweise, denn wir wollten ja noch zum Vater und Gründer. An seinem Sarkophag verweilten wir noch eine gute Zeit im Gebet und sangen zum Schluss unsere Gauhymne.
Da unser Vater und Gründer gerne kleine Aufmerksamkeiten verschenkte gab es jetzt für jeden ein paar süße Herzchen und ein Wort von Ihm.

Die Pilgergruppe vor der Anbetungskirche
Wieder auf dem Josef-Kentenich-Hof angekommen gab es endlich die heißersehnte Currywurst mit Pommes und Krautsalat.

Wir sind überzeugt, dass an diesem Tag und für unsere Zukunft ganz viele Jubiläumsgnaden geflossen sind für die Diözesangemeinschaft Mitte und den gesamten Familienbund.
Edith und Friedel Benning, 30.11.2010

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