Bundesfamilien berichten     -    September 2010

            

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3./4. September: Diözesankapitel und Diözesantag im Osten

2.-6.September: "Katholisch in Koblenz - Mitten im Leben"

Adlerhorst zweistellig

Silbermedaille für Norddeutschland

"Wie schön, dass dieses Haus hier steht, hoch oben auf Berg Nazareth"

24. September: Schönstatt-Familienbund in Costa Rica
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3./4. September: Diözesankapitel und Diözesantag im Osten

Am Abend des 03. September trat das Diözesankapitel Ost zusammen um eine neue Leitung zu wählen.
Da im letzten Jahr Familie Jäger aus der Diözesanleitung ausschied um in die Bundesleitung "aufzurücken", machten sich, gemäß Satzung, Neuwahlen für unsere Diözesangemeinschaft notwendig. Familie Norbert und Maria Hesse führten derweil die Gemeinschaft kommissarisch. Familie Lesch rückte als Ersatzfamilie nach.
Dass sie diese Aufgabe mit Bravour erfüllten, zeigt der Ausgang der Wahl:
Die neue Diözesanleitung (ohne Chef)
Unsere neu gewählte Diözesanleitung:
  • Leitungsfamilie: Norbert und Maria Hesse
  • 1. Ratsfamilie: Andreas und Regina Lesch
  • 2. Ratsfamilie: Werner und Christina Grohmann
  • Ersatzfamilie: Kurt und Reingard Mühr
Wir wünschen für die kommenden Aufgaben Gottes und unserer Mutter reichsten Segen, und unsere Diözesanpatrone werden gewiss mit sorgen.    -    Ein ganz herzliches Danke an Familie Hilz für ihre Dienste in der "alten" Leitung.
Dank an Annemarie und Johann Hilz

Zum Diözesantag am Samstag, dem 04.09. gab es neben vielen schönen herzlichen Begegnungen und bestem Essen einen großen Höhepunkt. Wir haben als Gemeinschaft das Liebesbündnis mit Vinzenz Pallotti geschlossen. In einer feierlichen Andacht haben wir diesen Akt vollzogen. Als Erinnerung bekam jede Familie eine Kerze überreicht.

Zur Vorbereitung auf dieses Ereignis haben wir neben vielen Gesprächen in den Gruppen eine Novene zusammengestellt und gemeinsam gebetet. Ein Bild von Vinzenz Pallotti, ein Geschenk, unseres Ehren-Diözesanmitglieds Käthe Becker, wandert derzeit noch durch unsere Familien. Herr Pater Grill schenkte uns dazu noch eine Reliquie des Heiligen.
Pallottibild von Käthe Becker
Kerzen mit schönen Symbolen
P.Grill segnet die Kerzen
Überreichung der Kerzen
Beim Abschluss am Heiligtum erinnerte Herr Körner an unser 25jähriges Krönungsjubiläum und den Mauerfall vor 20 Jahren. Zwanzig Jahre Einheit in Freiheit - immer wieder neu ein Grund zum Danken!
Beate Seidl, i.A. der Diözesanleitung, 06.09.2010

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2.-6.September: "Katholisch in Koblenz - Mitten im Leben"

Unter diesem Motto stellten mehr als 30 Institutionen, Verbände und Dienststellen das vielfältige und bunte Angebot der katholischen Kirche im Dekanat Koblenz (Bistum Trier) vor. Vom 2. bis 6. September fanden im Löhr-Center Aktionen, Mitmach-Angebote, Diskussionsrunden, Konzerte und Präsentationen statt. Die einzelnen Tage standen unter den Themenschwerpunkten "Leben mit Krankheit und Behinderung", "Weltkirche, Ordensleben, Beratungsangebote", "Kinder, Jugend, Familie, Ehrenamt", "Schule und Fortbildung".
Die hauptverantwortlichen Organisatorinnen für Schönstatt waren Schwester Andra-Maria Lingscheid und Schwester Marié Munz (die Verantwortliche für die Pilgerheiligtümer in Deutschland). Ziel war, Schönstatt auch in der näheren Umgebung bekannt zu machen, vor allem auch im Blick auf 2014. Alle Gruppierungen Schönstatts waren aufgerufen, mitzuwirken. Täglich musste von 9:00 bis 20:00 Uhr die Präsenz auf der Aktionsfläche gewährleistet sein.
Für den Familienbund nahmen am Freitag und Samstag Pia Braun und am Samstagnachmittag Maria und Klaus Heizmann teil. Bühnenprogramm war täglich für zweimal 30 Minuten zu gestalten (Mini-Präsentation, Lieder, Tanz). Am Samstag hielt Ehepaar Brehm alle zwei Stunden einen Eheimpuls von fünf Minuten.
Liebevoll und Interesse weckend waren 4 Stationen gestaltet: Zu jeder Station gab es in Kurzform einen passenden schriftlichen Impuls, Gebet, Lebenszeugnis. Wie Lose gefaltete Zettel mit Aussagen von P. Kentenich bzw. Aussprüchen für Ehepaare, die mit hübschen Perlen verziert waren, wurden von fast allen Besuchern gerne angenommen. Zeitschriften (moment, Unser Weg, Begegnung) verschenkten wir, wenn wir es für angebracht hielten. Viel Einfühlungsvermögen, Fingerspitzengefühl ist für eine solche Aktion notwendig.

Da unsere Familie in der Nähe von Schönstatt und Koblenz wohnt, fühlte ich mich "verpflichtet", mitzumachen. Nach meiner Zusage bekam ich dann doch etwas "Bauchschmerzen". Als ich aber bei einem letzten Vorbereitungstreffen Näheres über die Aktion erfuhr und so viele Schönstätter aus fast allen Gliederungen bereit waren, sich einzusetzen, legte sich meine Skepsis. Nach den ersten Minuten im Einkaufscenter war ich erstaunt, wie gut es lief. Die jungen Schwestern "haben ein Händchen", Leute allen Alters anzusprechen. Es war schön, als gemischte Schönstatt-Truppe im Einsatz gewesen zu sein. Negative Äußerungen waren selten; viele gute Gespräche konnten von uns allen geführt werden, wofür alle sehr dankbar sind. Die Präsenz von Kirche/Schönstatt an diesem Ort, mitten im Leben, ist wichtig. Der Dienst für die Menschen ist unsere Aufgabe (dazu passt unser 22er Kursideal: Mit dir unterwegs - Leben in Fülle).
Über diese Premiere im Schönstatt-Angebot wird bereits nächsten Montag ein Erfahrungsaustausch stattfinden. Wir beginnen im Urheiligtum mit einer Gebetsstunde, vor allem für die vielen Anliegen, die die Menschen im Löhr-Center uns anvertraut haben. Dank an die Beter, die unsere Arbeit unterstützt haben.
Weitere Informationen: siehe www.schoenstatt.de,
Pia Braun, 07.09.2010

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Adlerhorst zweistellig

Der Adlerhorst im Allgäu
Es ist nicht üblich, Geburtsanzeigen in den Familienbundnachrichten zu veröffentlichen. Aber am Fest Mariae Geburt soll eine Ausnahme gemacht werden, weil es sich um eine in heutiger Zeit ganz außergewöhnliche Geburtsanzeige handelt: Einer Bundesfamilie wurde am 30.August das 10. Kind geschenkt.
Die glücklichen Eltern schickten uns ein Bild des nun zweistelligen "Adlerhorstes". Alle kleinen Adler sind noch im Nest, aber es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die ältesten Adler flügge werden. Wie man sieht, freuen sich die großen Geschwister Martin, Benedikt, Veronika, Marianne, Theresia, Michael, Christoph, Edith und Philipp. über die kleine Elisabeth und nehmen sie mit Freuden in ihr Nest auf.

Wer die Eltern kennt weiß, dass dieses Nest in natürlicher und übernatürlicher Hinsicht reich gesegnet ist.

Die Redaktion der Bundesnachrichten gratuliert der größten Bundesfamilie herzlich. Der Familienbund ist dankbar und ein bisschen stolz, dass es den "Adlerhorst" in Wolfegg gibt.
abg, 08.09.2010

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Silbermedaille für Norddeutschland

Alle Neune auf der Rutsche
Spontan kommentierte jemand den Bericht "Adlerhorst zweistellig" vom 08.09.10 mit den Worten: "10 Kinder! so etwas ist heute nur noch im katholischen, ländlichen Allgäu möglich".

Das ist ein Irrtum! Die Redaktion sieht sich veranlasst, diesen Irrtum aufzuklären! Hat sie durch ihren Bericht der Familie Adler gleichsam die Goldmedaille für Kinderreichtum im Familienbund zugesprochen, so möchte sie nun auch die Silbermedaille öffentlich verleihen, und diese geht nicht ins Allgäu sondern nach Norddeutschland an Familie Imwalle in Vechta im Oldenburger Münsterland. Schon seit Frühjahr 2010 ist mit Anneke, Nele, Marike, Lieske, Marle, Laurenz, Fiete, Gritche und Hannes das "Kegelspiel" komplett und das Bild zeigt, wie fröhlich und erfolgreich sich alle Neune auf der Rutsche im Josef-Kentenich-Hof der Hangabtriebskraft entgegen stemmen. Das Bild bezeichnet geradezu ein Lebensprogramm, das Pater Kentenich gelegentlich nannte: "den Zug nach unten überwinden!" - Wer Familie Imwalle kennt zweifelt nicht daran, dass dies gelingt.

Drei Nachbemerkungen:
  • 1. Die Bronzemedaille könnte z.Zt. an vier Familien mit je 7 Kindern vergeben werden.
  • 2. Der Schönstatt-Familienbund ist mit seiner durchschnittlichen Kinderzahl von 3,4 Kinder pro Familie ein Hoffnungszeichen für Staat und Kirche in Deutschland.
  • 3. Es gibt im Schönstatt-Familienbund auch Ehepaare, die das Leid tragen, keine Kinder zu haben. Sie fühlen sich trotzdem wohl im Familienbund und haben ihre Aufgabe in der Gemeinschaft, die christliche, eheliche Partnerschaft vorzuleben.
    abg, 11.09.2010

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    "Wie schön, dass dieses Haus hier steht, hoch oben auf Berg Nazareth"

    So lautete der Refrain des Geburtstags-Gratulationsliedes für das Haus der Familie in Schönstatt.
    Paulus ohne Schwert
    Denn es ist 25 Jahre alt geworden, und deshalb trafen sich Familien aus allen drei Gliedgemeinschaften des Familienwerkes am 18.September 2010 zu einem frohen und besinnlichen Geburtstagsfest. Sogar dem heiligen Paulus im Heiligtum konnte man die Freude ansehen. Er hatte sein Schwert beiseite gelegt und hielt statt dessen eine Rose in der Hand, um dem Familienwerk zum Geburtstag seines Hauses zu gratulieren. (Dass dies allerdings nicht freiwillig geschah, sondern die Folge eines Diebstahls ist, sei der Vollständigkeit halber erwähnt. Siehe den Bericht in http://cmsms.schoenstatt.de/de/news/456/112/Paulus-ohne-Schwert.htm !).
    Wer um 10.30 Uhr zum Berg Nazareth hinauffahren wollte, wurde von zwei Bundesfamilien freundlich aber bestimmt zum Heiligtum der Familien umgelenkt, wo bereits unüberhörbar die Arndt-Röhrig-Band agierte.
    Verkehrsregelung
    Die Heilige Messe konzelebrierten der Hauptstandesleiter für die Familienbewegung Pater Bernhard Schneider, der Generalobere der Schönstattpatres Pater Heinrich Walter, und die beiden in der Familienseelsorge altbewährten Pfarrer Wolfgang Müller und Hans Schnocks. Dass sie den ganzen Tag mitfeierten, war für die Familien eine große Freude; zeigt es doch die Wertschätzung der Priester für die Familien. Diese brachte P.Schneider u.a. in seiner Predigt zum Ausdruck, als er die rhetorische Frage stellte "Gibt es etwas schöneres als eine Familie?", (wobei er augenzwinkernd hinzufügte "nur Priester-Sein ist noch schöner!" - eine Aussage, die man ihm glaubt!).    -    Doch halt, es war nicht P.Schneider, der predigte, sondern das Haus der Familie hielt die Predigt, und P.Schneider lieh ihm nur seine Stimme. Es erzählte, was es im Laufe der 25 Jahre erlebt hat an Freuden und Sorgen und an selbstlosem Einsatz der Familien für ihr Haus. Heute sagt das Haus zu den Familien: Gott hat euch berufen zur Ehe, zu Liebe und Treue. Trotz aller Sorgen, Mühe und Leid dürfen wir uns verlassen auf "Matthäus am Letzten", auf den auch der Papst immer wieder hinweist: Habt keine Angst, denn "Seht, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt" (Matth. 28, 20).
    In der Predigt klagte das Haus der Familie auch, dass das Heiligtum der Familien zu weit vom Haus entfernt ist. Ob wir dem Haus bis zum Jubiläumsjahr 2014 seinen Wunsch erfüllen können?
    Begrüßung durch Familie Wolff
    Sonja
    Fürbitten
    Vaterunser

    Das Mittagessen mit dicker Suppe und Würstle konnten wir an diesem schönen Herbsttag im Freien einnehmen und die ungeduldigen Kinder recht bald ins Kinderprogramm entlassen, das Familie Stabel vorbereitet hatte.
    Das Heiligtum war bereits beim Haus
    "Badische Bank": Bekannte Personen aus Baden
    Auch das Ausland feiert mit
    Sammlung der Spielgruppen

    Das Nachmittagsprogramm umfasste 4 Arbeitskreise zu Familienproblemen und zur Vision des "Haus der Familien", das Kasperletheater, bei dem auch die Erwachsenen interessiert zuschauten, weil es um das geraubte Gnadenkapital ging - gerade jetzt, wo wir das Kapital für die Versetzung des Heiligtums so nötig brauchen! - und um 16.30 Uhr eine Schlussstatio mit Elternsegen an dem Platz, der für das "neue" Heiligtum der Familien vorgesehen ist.
    Das Kasperle ist da
    Interessierte Zuschauer
    Die Kasperle-Puppenspielerfamilie Stabel
    Schlussstatio
    abg, 20.09.2010

    Ein ausführlicher Bericht befindet sich in den Nachrichten des Press-Office am 21.09.10 unter dem Titel    "Unser-Haus-inmitten-der-Sterne" .
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    24. September: Schönstatt-Familienbund in Costa Rica

    Der 24. September, das Fest der "barmherzigen Maria" (früher: "Maria vom Loskauf der Gefangenen"), hat es in sich:
    Die neue Bundesgemeinschaft Costa Rica stellt sich in Ton und Bild vor in einer Präsentation, die unter der Adresse http://dl.dropbox.com/u/10116443/Ifes%20setiembre%202010.wmv abgerufen werden kann.
    abg, 02.10.2010

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