Bundesfamilien berichten     -    Juli 2010

            

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24./25. Juli: Farbe bekennen
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24./25. Juli: Farbe bekennen

Diözesantag Süd des Familienbundes in Oberkirch

Man bekennt schon dadurch Farbe, dass man in allen Enden Baden-Württembergs bis hinauf ins Allgäu Koffer und Kinder ins Auto packt, um in der badischen Schönstattmetropole Marienfried ein Wochenende mit der Diözesangemeinschaft Süd zu verbringen: So viel Aufwand ist den Familien die Bundesgemeinschaft wert! Und weil wohl alle so denken, war Marienfried an diesem Wochenende voll belegt. - Um das Ende vorweg zu nehmen: Der Aufwand hat sich gelohnt.

Während die Kinder am Samstag-Nachmittag in Oberkirch die Biene Maja im Theater besuchten, überlegten die Erwachsenen, ob und wie sie im Alltag Farbe bekennen. Drei Referate gaben davon Zeugnis: Die Ehepaare Frick und Leibold berichteten vom europäischen Ehe- und Familienkongress. Sivia und Andreas Matt gaben einen beeindruckenden Einblick in die Hintergründe ihrer Plakataktion, die unter dem Titel "Mensch Matt". im Fernsehen bekannt wurde, Uthild und Friedhelm Jäger, die für die Diözesangemeinschaften zuständige Bundesleitungsfamilie, war aus Thüringen angereist und erzählte von unserer kürzlich verstorbenen Katharina Becker, wie sie auf ihren gefährlichen "Missionsreisen" in die DDR vor der Wende oftmals von ihrem Schutzengel davor bewahrt wurde, an der Grenze allzuviel Farbe bekennen zu müssen.
D.u.S. Müller: Aktuelle Farben
Frick/Leibold: das Herz vom Europakongress
"Mensch Matt!"
U.u.F.Jäger: Farbe bekennen in der DDR

Der Vorteil eines zweitägigen Diözesantages ist: Man kann den Tag in einem farbigen Abend in froher Gemeinschaft ausklingen lassen mit ....
... klassischer Musik
und Eis von den Kindern für die Kinder
... und für die Alten.   -   
Der böhmische Taucher
strapazierte die Lachmuskeln.

Der Sonntag-Vormittag bescherte Marienfried
bei der Eucharistiefeier
eine gefüllte Hauskapelle ...

... und danach den Familien
einen engagierten Vortrag
über den Umgang mit Fehlern
von Rektor Dr.Birkenmaier.
Ein altes, zerrissenes Taschentuch
diente ihm als Anschauungsmaterial
für das mechanistische Denken.

Den Abschluss der Tagung bildete am frühen Nachmittag eine Statio vor dem Heiligtum - so wie die Tagung auch begonnen hatte. Danach ließen die Familien sich von der Säule aus in ihren Alltag aussenden zum "Farbe bekennen". -
Unsere Kinder konnten sich derweil auf dem Kapellenplatz interessanten Kiesbautätigkeiten widmen oder einfach auf den Treppenstufen sitzen und die Sonne genießen. Im Schatten des Heiligtums und in der Geborgenheit ihrer Familie bekommen sie auch ohne feierliche Zeremonien die Gnade, Farbe zu bekennen. Und die brauchen sie heute! Schon im Kindergarten!
abg

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