Bundesfamilien berichten     -    Dezember 2009

            

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Unsere Heimgegangenen im Jahr 2009

Irena Kaiser (Ost, 6.Kurs),   * 02.12.1932   + 04.02.2009 in Weißenfels
Am 4. Februar wurde Frau Irena Kaiser aus Weißenfels nach langem Leiden im 77. Lebensjahr erlöst und heim gerufen. Sie gehörte dem 6.Kurs an. Ihre Kursschwester Maria Hannebach, die in den Jahren der Krankheit sie immer liebevoll umsorgt hatte, hat sie noch am Vormittag besucht und an ihrem Bett mit ihr gebetet.
Irena ist im Sudetenland geboren und wurde nach dem Krieg mit ihrer Familie nach Weißenfels ausgewiesen. Dort kam sie durch die Marienschwestern mit Schönstatt in Berührung, schloss sich der Schönstatt-Mädchenjugend an und lernte auch ihren späteren Mann Franz Kaiser kennen, der in der Schönstatt-Mannesjugend aktiv war. Irena und Franz Kaiser haben also ihre Ehe aus dem Liebesbündnis gelebt, das schon ihre Jugendjahre prägte. Als Ehepaar waren sie in der DDR-Pfarrei Weißenfels und im Familienbund ein Leben lang treue Mitarbeiter.
Seit dem Tod ihres Mannes Franz (1996) sagte Irena Kaiser oft voll Dankbarkeit, sie fühle sich in ihrem Schmerz, ihrer Einsamkeit und danach in ihrem eigenen Leiden getragen und gestärkt durch ihren Kurs.
Aus dem Kursideal "Confoederatio Patris Perfecta" heraus hat sie die Treue im Kleinen gelebt und war eine stille Beterin. Nur Gott weiß, wie viele Anliegen des Kurses, des Familienbundes, ihres Bekannten- und Verwandtenkreises sie im Herzen mitgetragen und im Gebet zum Altar Gottes hingetragen hat.
aus dem Bundesbrief 2009/1 und Mitteilungen von Maria Hannebach


Robert Jost (Mitte, 7. Kurs),   * 23.12.1928   + 24.02.2009   in Bad Münster-Ebernburg
Am 24. Februar 2009 durfte Herr Robert Jost nach langer Krankheit in das Haus des Vaters zurückkehren. Familie Jost gehört zum 7. Kurs "Victoria Patris" und viele von uns werden sich gerne an die Berichte und Erzählungen von Familie Jost erinnern, wie sie am Heiligen Abend 1965 spontan nach Schönstatt gefahren sind, um bei der Rückkehr von P. Kentenich aus dem Exil dabei zu sein.
Robert und Martha Jost haben während vieler Jahre in leitenden Funktionen ihre Kraft dem Auf- und Ausbau des Familienbundes gewidmet. Von 1978 bis 1981 waren sie 1. Ratsfamilie in der Bundesleitung, von 1981 bis 1994 Bundesführerfamilie. In diese Zeit fielen wesentliche Schritte des inneren Auf- und Ausbaus der Gemeinschaft, besonders aber auch der sukzessive Ausbau des Vallerauer Hofes in Hillscheid zum Zentrum des Familienbundes, bei dessen Erwerb Familie Jost ein Schlüsselrolle gespielt hatte. Wie oft war Robert Jost auf dem Hof und hat geplant, angeregt, mit den Behörden und Lieferanten verhandelt und die Familien inspiriert. Es war eine besondere Freude für ihn und seine Frau Martha, dass sie 1984 anlässlich einer Privataudienz beim damaligen Heiligen Vater Johannes Paul II. die Krone fürs Bundesheiligtum segnen lassen durften.
Robert Jost war ein froher und geselliger Mensch und liebte die Gemeinschaft. Dabei war er geistig sehr beweglich, konnte etwas anreißen, bewegen und durchziehen. Er konnte auch andere für seine Ideen gewinnen. Nur so war es möglich, die ganze Gemeinschaft für die großen Aufgaben zu motivieren, ohne je Druck auszuüben. In seiner Nähe fühlten sich alle, besonders auch die jungen Familien, ganz frei und angenommen. Wenn wir auf das Leben von Robert Jost blicken, auch gerade die letzten Jahre, so mag ein Gebet aus Himmelwärts uns leiten: "Und voll Vertrauen will nur ich schauen, des Vaters Willen treu zu erfüllen. Er wird mich leiten durch Dunkelheiten, trotz aller Wirren mich heimwärts führen an deiner Hand ins Vaterland."
aus dem Bundesbrief 2009/1


Annemarie Rüther (Nord, 4.Kurs),   * 13.09.1918 ,    + 11.03.09   in Paderborn
Annemarie Rüther hatte mit ihrem Mann Karl und später als Witwe viele Jahre lang die Leitung im 4. Kurs. Sie setzten sich dafür ein, dass ein kleines Kreuz, das aus dem Holz des alten Altars des Urheiligtums gefertigt ist, 1981 in den Altartisch des Bundesheiligtums eingefügt wurde - ein Akt, der die Geistigkeit des Ursprungstreuegaues ganz wesentlich prägte. Aus diesem Geist entstand das Gaulied, das Annemarie Rüther zusammen mit Pater Klein verfasste.
Ihr Mann hat für den Josef-Kentenich-Hof einige Kunstwerke geschnitzt; besonders bemerkenswert ist das Kreuz, das im kleinen Vortragssaal hängt und auf originelle, ganz ungewohnte Art dasselbe Anliegen darstellt wie das bekannte Kreuz der Einheit: Die Einheit von Christus und Maria bis unters Kreuz, in der Rütherschen Darstellung sogar bis ans Kreuz.

Vor der Wende (1989) fuhr Ehepaar Rüther häufig nach "Benelux" (DDR) und brachte unter großen Gefahren Sachen und Informationen für den Familienbund über Familie Körner über die Grenze.
Nach dem Tod ihres Mannes (1992) war Annemarie Rüther viele Jahre lang der geistige "Motor" des Anbetungskreises der Witwen im Familienbund.
aus Mitteilungen von Gerda und Alfons Wille


Gertrud Körner (Ost, 6. Kurs),   * 15.08.1923,    + 19.03.09   in Dingelstädt
Am 19. März wurde unsere Kursschwester Gertrud Körner vom 6. Bundeskurs "Confoederatio patris perfecta" in das ewige Vaterreich heimgerufen. Sie starb plötzlich, aber nicht unerwartet. Sie litt an einer Erweiterung der Arterien und wusste, dass ihr Leben einmal schnell zu Ende gehen kann. Sie trug dies in ihrer Inscriptiohaltung und freute sich über jeden Morgen, an dem sie wieder aufwachte.
Dankbar erinnern wir uns an den Einsatz, den sie zusammen mit ihrem Mann Hans für den Familienbund geleistet hat. Seit der Ewigweihe 1968 bis ins Jahr 1978 waren sie Kursführerfamilie. Von 1978 bis 1982 war Familie Körner Ratsfamilie und von 1982 bis 1989 Bezirksführerfamilie, so wie von 1989 bis 1995 erneut Ratsfamilie in der Leitung des Gaues Ost. An der Romfahrt des Familienbundes 1984 durfte Gertrud teilnehmen. Das war gefährlich, denn die DDR-Behörden hatten ihr die zeitlich befristete Aufenthaltsgenehmigung ausdrücklich nur für die Bundesrepublik und nicht fürs Ausland gegeben. Bei der Privataudienz konnte sie dem Heiligen Vater die Hand geben und Grüße von uns allen übermitteln.
In die Zeit als Bezirksführerfamilie fiel die Krönung unserer MTA als Bundeskönigin in Friedrichroda am 11.05.85. Als Rentnerin war sie auch bei der Krönung im Bundesheiligtum auf dem Josef-Kentenich-Hof dabei. Seit 1983 war es ihr jedes Jahr möglich gewesen, an der Oktoberwoche teilzunehmen und uns hier vom Leben im Bund und in der großen Schönstattwelt zu berichten. Im damaligen "kleinen Grenzverkehr" über Duderstadt unternahm sie gefährliche Fahrten, um Schönstattliteratur vom Westen in den Osten zu schmuggeln. Sie trug somit zu einer lebendigen Verbindung zwischen Ost und West bei.
Im Kleinen Paradies in Heiligenstadt haben Gertrud und Hans jeden Montag den Wächterdienst übernommen. Gertrud Körner kümmerte sich dabei um die Pflege der kleinen Teelichte - sicher auch im Sinne unseres Lumen-Patris-Ideals.
Rosilde und Werner Schollmeier


Werner Zanger (Süd, 11. Kurs),   * 07.06.1939,    + 04.05.09   in Malsch (Kreis Karlsruhe)
Ganz überraschend wurde Werner Zanger heimgerufen. Er starb bei der Gartenarbeit an einem Herzversagen.
Vielen von uns ist Werner als ein sehr engagierter und gewissenhafter Mensch bekannt, der für seine Positionen einstand und sie aktiv vertrat. Dank seiner unternehmerischen, handwerklichen und organisatorischen Fähigkeiten haben Werner und seine Frau Waltraud sehr viel für den Ausbau des Josef-Kentenich-Hofes geleistet. Auch als Hausfamilie haben sie sich für die jungen Kurse eingesetzt. Das Foto zeigt ihn bei einem für ihn typischen Einsatz in der Küche auf dem Josef-Kentenich-Hof.
aus dem Bundesbrief 2009/2
Er war aber nicht nur Techniker. Schon während der Zeit seiner beruflichen Tätigkeit, erst recht aber im Ruhestand erweiterte er seine religiösen Kenntnisse durch ausgedehntes Selbststudium, um in den großen Lebensfragen unserer Zeit mitreden zu können.   -    Wo es um grundsätzliche Fragen des Glaubens, der Sitte, des kirchlichen Lebens ging, konnte er als ein unbequemer Mahner auftreten. Solche Mahner sind notwendig in einer relativierenden und nivellierenden Gesellschaft. - Ob es ihm dabei immer gelang, seine Anliegen differenziert genug vorzutragen? - Ob wir genügend hingehört haben, um ihn richtig zu verstehen? - Manche Fragen bleiben hier offen.
Was bei unserem Werner, diesem kraftvollen, realistischen Familienvater, Handwerker und Geschäftsmann besonders auffiel, war seine außerordentlich tiefe, gemüthafte und schlichte Frömmigkeit. Sie fand ihren Ausdruck in seiner innigen und kraftvollen Marienliebe, in seiner starken Bindung an die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt und ihr Werk. Diese Marienliebe hat ihn geprägt und getragen bis ein seine letzte Stunde.
aus der Ansprache von Rudolf Gerber bei der Beerdigung

Hermann Wanzke (Ost, 6. Kurs),   * 01.10.31,    + 30.05.09   in Weißenfels
Am 30. Mai ist Hermann Wanzke aus Weißenfels unerwartet gestorben. Er hat 3 Kinder und wurde 77 Jahre alt.

Hermann Wanzke war Kommunionhelfer und hat in der großen Diasporapfarrei von Weißenfels mit vielen Außenstellen Wortgottesdienste gehalten. Die Gottesmutter hat ihm seinen unermüdlichen apostolischen Einsatz auf ihre Weise vergolten: Als sein ehemaliger Pfarrer ahnungslos ins Krankenhaus kam um ihn zu besuchen, hatte er kurz zuvor seine Herzattacke erlitten. So konnte der Priester gerade noch rechtzeitig mit dem Sterbenden beten und ihn segnen.
Hermann und Magda Wanzke gehören dem 6.Bundeskurs "Confoederatio Patris perfecta" - vollkommenes Bündnis des Vaters - an. Sie waren 1985 - 1990 Kursführerfamilie dieses Kurses. In diese Jahre fallen drei kursinterne Ereignisse, die den Kurs zu einer besonders tiefen Erkenntnis seines Kursideales führten. In Begleitung von Pater Klein hat Familie Wanzke wesentlich zu diesen Höhepunkten beigetragen.
aus Bundesbrief 2009/3 und Mitteilungen von Hans Körner

Elisabeth Jaeger (Nord, 8. Kurs),   * 02.05.21,    + 16.06.09,   in Dortmund
Elisabeth und ihr 1995 verstorbener Ehemann Paul Jaeger stammten aus kinderreichen Familien in Bochum-Riemke. Sie lernten Schönstatt und den Familienbund relativ spät kennen, so dass sie erst 1966 als die ältesten Mitglieder des 8.Bundeskurses die Kandidatur begannen. Aber sie sagten oft, wie froh sie sind, zum Laetitia-Patris-Kurs zu gehören, auch wenn sie deutlich älter waren als die meisten Kursgeschwister. Nach der Pensionierung zogen sie für einige Jahre nach Hundsangen (Westerwald) von wo aus sie sich für den Josef-Kentenich-Hof als Wächter und Gärtner sehr engagierten. Auch als Kinderbetreuung wurden "Oma und Opa Jaeger" in den Anfangsjahren des Josef-Kentenich-Hofes gerne geholt.
Als die Kräfte nachließen gingen sie zurück in ihre Heimat und verbrachten die letzte Etappe ihres Lebens in Dortmund-Lütgendortmund.

Die größte Stärke von Elisabeth Jaeger war das Gebet. Viele im Kurs und im Ursprungstreuegau vertrauten ihr ihre Sorgen an, weil sie wussten, dass Elisabeth alle Anliegen in die Anbetung mit hinein nehmen werde. Sie sah das Gebet als ihr persönliches Apostolatsfeld. Gott hat ihr viele Jahre der Krankheit und Einsamkeit "geschenkt", in denen sie das Apostolat des Gebetes ausüben konnte, auch noch als sie gegen Ende ihres Lebens fast blind war.
Agnes und Berthold Gerber

Anna Imöhl (Nord, 4.Kurs)   * 10.08.18,    + 23.08.09,   in Arnsberg
Am Sonntag, 23. 08. 2009, starb unsere gute Anna Imöhl, 4. Kurs. In der Stunde ihres Todes war sie umgeben von ihren Kindern und Kindeskindern. Mit ihnen betete sie bis zuletzt vor dem Bild unserer MTA. Zuvor wurde sie durch die Sakramente der Kirche gestärkt.
Frau Anna Imöhl lebte durch und durch die Ursprungstreue. Sie lebte aus dem Liebesbündnis und sammelte bis zuletzt, wie sie Doris und mir versicherte, Beiträge zum Gnadenkapital. Aufmerksam und dankbar las sie alle Briefe, die wir ihr im Rahmen unserer Hirtensorge schickten. Kein Brief von uns blieb ohne Reaktion ihrerseits. Sie gab uns immer eine dankbare und positive Rückmeldung....
Doris und Manfred Gerwing
Für Anna Imöhl und ihren bereits 1988 verstorbenen Ehemann Josef war klar, dass Beiträge zum Gnadenkapital auch materielle Beiträge einschließen. Stellvertretend für die vielen Opfer an Arbeitskraft, Geld und Zeit, die beide dem Josef-Kentenich-Hof schenkten, sei eine Bemerkung zitiert, die Heinrich Egbert in seinem Büchlein "100 Baugeschichten" (S.37) von der Anfangszeit des Josef-Kentenich-Hofes machte: "Gardinen kamen von Familie Imöhl aus dem Sauerland, einschließlich nähen und aufhängen".
aus Mitteilungen von Katharina Becker

Brigitte Platzer (Süd, 11. Kurs),   * 28.02.1944,    + 25.08.2009,   in Göppingen-Faurndau
Brigitte ist einen langen Weg voller Opfer und Schmerzen mit bewundernswerter Geduld und Ergebung in den Willen Gottes zu Ende gegangen, und sicher hat sie vieles aufgeopfert für die Menschen, die ihr nahe standen. Wir dürfen hoffen, dass sie nun in den Händen des Ewigen Vaters ihre Vollendung finden wird.
In meinem Hausheiligtum steht - neben dem Bild meiner verstorbenen Frau - ein kleiner Hirte mit fünf Schafen. Brigitte hat diese kleinen Kunstwerke aus Wolle und Wollstoffen sehr liebevoll gestaltet und mir geschenkt. Was von ihr als Trost gedacht war, wird jetzt zu einem wertvollen Andenken.
Ich habe den Eindruck, dass Brigitte in diese kleinen Figuren viele Züge ihres eigenen Wesens hineingelegt hat. Junges Leben - sei es in der eigenen Familie oder in kirchlichen Gruppen und Gemeinschaften, sei es in der Gesellschaft - also junges Leben, in seiner vitalen wie in seiner geistigen Dimension, bergen, bewahren, entfalten, Sorge für andere übernehmen, mit schöpferischen Einfällen Farbe in das Leben der Gemeinschaft bringen, humorvoll und liebevoll auf alle zugehen, denen sie begegnete,- so haben wir unsere Brigitte erlebt, und so wollen wir sie in unserer Erinnerung bewahren. Mit diesen Wesenszügen war die "kleine gute Hirtin" bestrebt, ein wenig vom Wesen des "ewigen guten Hirten" widerzuspiegeln.
aus der Ansprache von Rudolf Gerber bei der Beerdigung

Antoon Hoogland (Nord, 4. Kurs),   * 05.02.1922,    + 18.10.2009,   in Deventer (NL)
Antoon Hoogland und seine erste Frau Maria lebten in Kleve und hatten vier Kinder.
Sie waren Kursführer des 4. Kurses "Wächter de Heiligtums", als der Kurs am 25. April 1968 eine Begegnung mit dem Gründer hatte. Pater Kentenich segnete Sterbekreuze für alle Kursfamilien. Da er gesundheitlich sehr schlecht dran war, überreichte er das Sterbekreuz persönlich nur der Kursführerfamilie Hoogland, stellvertretend für alle Kursfamilien. Dabei sprach er die Worte: "Adsum in aeternum - Treu bis in den Tod". Diese Vaterworte wurden für den Custos-Sanctuarii-Kurs ein heiliges Vermächtnis und hinterließ tiefe Spuren im Kurs.

Viel zu früh, im Alter von 52 Jahren, musste Maria Hoogland als eine der ersten des Kurses das Motto "Getreu bis in den Tod" einlösen durch ihren Tod im Jahr 1975.

Mit seiner zweiten Frau Antoinette (+ 2008) lebte Antoon Hoogland in Holland.
abg

4. Kurs:    "Custos Sanctuarii - Wächter des Heiligtums"

Zu Beginn des Jahres 2009 lebten noch 7 (von insgesamt 29) "Wächter des Heiligtums". Im Laufe des Jahres sind 3 Mitglieder zu ihren Ehepartnern in die ewige Heimat heimgekehrt.

Der Kurs hat seine Bundesweihe im Jahr 1960 abgelegt, zu einer Zeit, als die Auseinandersetzungen um das Leitbild Schönstatts auf dem Höhepunkt waren. Dabei ging es auch um das Urheiligtum und seine Sendung für die Schönstattfamilie - ein Anliegen, das heute nach 50 Jahren leider wieder sehr aktuell ist. In all den Jahren hat sich der 4. Kurs immer besonders für das Urheiligtum eingesetzt. Gibt es nicht zu denken, dass gerade in diesem Jahr im Zugehen auf das 50-jährige Weihejubiläum so viele Kursmitglieder ihr "Adsum - getreu bis in den Tod" besiegeln durften?

Zum letzten Mal hat sich der Kurs zum Kursfest am 31.Mai 2003 im Josef-Kentenich-Hof getroffen. Im Bewusstsein, dass dies das letzte Treffen des Kurses sein werde, fügten sie die Kronen aus ihren Hausheiligtümern in einem "Kronenkranz" zusammen und übergaben sie der Leitung des Familienbundes. Der Kronenkranz hat im Gründungszimmer einen Ehrenplatz gefunden.
abg


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