Bundesfamilien berichten     -    November 2009

            

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Der schönste Platz im JK.Hof ...

11.11. 11 Uhr 11 - Fastnachtsbeginn mit Apfelernte

Die Josef-Kentenich-Schule im Allgäu
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Der schönste Platz im JK.Hof ...

"Der schönste Platz im Jot-Ka-Hof
das ist der Fußballplatz;
die andern sind zwar auch nicht doof,
doch unser Spielplatz hat´s "
So können die Kinder und Jugendlichen des Familienbundes singen    -     in Abwandlung des Badnerliedes
(Badnerlied:   Text     -      Ton)
"Das schönste Land in Deutschlands Gau’n,
das ist mein Badner Land.
Es ist so herrlich anzuschaun
und ruht in Gottes Hand."
Natürlich ist das eine subjektive Meinung. Grüne werden den Kapellenplatz für den schönsten Platz halten, Autofahrer den seit einiger Zeit erheblich vergrößerten Parkplatz und Nachthocker das Hörder Forum, wegen der Nähe zum Weinvorrat. Das zu verbieten wäre genau so absurd, wie wenn Badner den Schwaben verbieten würden, Württemberg für das schönste Land in Deutschlands Gauen zu halten.
Nun ist da aber ein Problem: Alle Plätze haben ihre Lobby, die für sie sorgen: der Kapellenplatz die Grünen, der Parkplatz den Bauausschuss, das Hörder Forum die Hauskommission. Nur der Spielplatz hat keinen offiziellen Ausschuss, der seine Gestaltung überlegt und seine Möblierung pflegt. In grauer Vorzeit hat das der 13.Kurs besorgt; als er in die Jahre gekommen war, hat der 22.Kurs die Sorge übernommen, und inzwischen ist der 25.Kurs in diese Aufgabe mit eingestiegen. Aber der Spielplatz ist ja nicht von einigen Kursen gepachtet sondern Eigentum aller. Deshalb freut sich die Redaktion, den Aufruf von Familie Braun in den Bundesnachrichten allen Lesern zu veröffentlichen und dringend ans Herz legen:
Herzliche Einladung an alle Bundesmitglieder, die Freude an der Pflege unseres Hof-Spielplatzes haben! Familien des 22. und 25. Kurses freuen sich auf Unterstützung und frohe, gemeinsame Stunden. "Kinderbetreuung" findet auf dem Spielplatz statt! Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Termine (je nach Wetterlage):

Fr/Sa 09./10. April (vor Weißen Sonntag)
Fr/Sa 16./17. April

Bitte bei Familie Pia und Hans-Walter Braun melden: Tel. (02628)4221

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11.11. 11 Uhr 11 - Fastnachtsbeginn mit Apfelernte

Es ist kein Fastnachtsscherz: Auf dem Josef Kentenich-Hof gibt es Äpfel!
"Apfelernte" auf dem Josef-Kentenich-Hof
Am 11.11 etwa um 11 Uhr 11 wurde der Apfelbaum am Ende des Parkplatzes geschüttelt, so dass die letzen Äpfel, die sogar zum selbst-herunterfallen zu faul waren, sich zu den übrigen legten, die bereits seit einiger Zeit still und friedlich im Gras vor sich hin moderten. Niemand hat sie aufgelesen. Die fleißigen Grünen - drei aus dem Eichsfeld und einer aus dem Saarland - waren nochmal zu einem Gartenputz angereist und erbarmten sich der Apfelernte.
Offensichtlich ist die Nachfrage nach Äpfeln aus eigener Ernte nicht groß. Mag ja sein, dass die Qualität nicht ganz dem entspricht, was man von den bei den Tagungen angebotenen Äpfeln gewohnt ist. Aber wahrscheinlich würden auch besserqualifizierte Äpfel dasselbe Schicksal erleiden. Denn wer könnte pünktlich zur Erntezeit zum Josef-Kentenich-Hof kommen, wenn das Obst reif ist?
Die vier harten Männer haben natürlich nicht nur Äpfel entsorgt sondern auch Unmengen an Laub. Wer glaubte, seit die Pappeln weg sind wäre die spätherbstliche Laubproduktion geringer, hat sich getäuscht. Die Bildergalerie beweist das Gegenteil.
Edgar Tasch
Anton Haselmaier
Hermann Marx
Wendelin Hahne
Wer fehlt in der Bildergalerie? Unsere treue Thea Hahne, die die Grünen immer gut bekocht. Wie aus wohlinformierter Quelle zu erfahren war, gibt es am 11.11. Marzipan-Pudding zum Nachtisch - von Thea hergestellt.
abg

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Die Josef-Kentenich-Schule im Allgäu

Einige Familien aus dem Familienbund und ein Marienbruder gründen eine Privatschule
Harald M.Knes und Familie Immler
Für Christian und Renate Immler (Schönstatt-Familienbund) beginnt das Abenteuer Josef-Kentenich-Schule mit einer ganz persönlichen Geschichte: "Wir sind schon lange Fans der Kentenich-Pädagogik und haben diese alltagstaugliche Erziehungsmethode in unserer Familie umgesetzt. Eine besonders schwierige Situation können wir im Rückblick als Schlüsselerlebnis bezeichnen. Es war im Juli 1996. Wir hatten damals 4 Kinder im Alter zwischen elf und anderthalb Jahren und haben spontan ein Geschwisterpaar mit elf und zwölf Jahren zur Dauerpflege in unsere Familie aufgenommen. Kurze Zeit später hatten wir völlig unvorbereitet und unerfahren gleichzeitig drei Kinder in der Pubertät.
In den Allgäuer Bergen gibt es farbige Markierungspfeile, die uns sagen: "Hier geht`s lang, daran könnt ihr euch orientieren, wenn ihr sicher zum Ziel kommen wollt". So war uns die Kentenich-Pädagogik in dieser aufregenden Zeit eine sichere Orientierung und Hilfestellung. Besonders das Thema "Erziehung zur recht verstandenen Freiheit" faszinierte uns. Ganz praktisch suchten wir auch eine Antwort auf die Frage: Wo setzen wir bewusst Grenzen, um unsere Kinder in dieser Sturm- und Drangzeit zu schützen und wo können wir viel Freiheit lassen, um ihre Entwicklung nicht einzuengen bzw. um Konflikte zu entschärfen?
Auch in den folgenden Jahren (unsere Jüngsten sind 1997 und 2002 geboren) konnten wir mit diesem Leitfaden viele Hürden und Stolpersteine meistern und unsere Kinder zu freien, selbstbewussten und christlichen Persönlichkeiten erziehen. Das Thema Schule ist in einer kinderreichen Familie ein Dauerbrenner. Immer mehr wurde uns bewusst, dass die Schönstatt-Pädagogik eine Antwort auf viele Fragen und Nöte unseres Schulsystems hat. Anfangs war es nur ein Traum, dass diese bewährte Pädagogik auch in der Schule eingesetzt wird. Doch dieser Traum von einer Schule, in der Persönlichkeitsbildung vor Wissensvermittlung kommt, in der Zeit und Raum für organisches Wachstum ist und in der die Kinder von echten Vorbildern nach dem christlichen Menschenbild erzogen werden, wurde immer konkreter und ließ uns seither nicht mehr los. So suchten wir nach Lehrern und Mitarbeitern, mit denen wir diesen Traum verwirklichen können. Seither begeistern sich immer mehr Leute für die Idee, dass die Schönstatt-Pädagogik einmal so bekannt wird wie die Montessori-Pädagogik und eine Stahlkraft in unsere Gesellschaft hinein entwickelt."

Ein Gedanke, der in aller Welt lebt und Kraft entfaltet. Schulen, die ausdrücklich nach der Kentenich-Pädagogik arbeiten und deren Lehrer darin ausgebildet werden, gibt es unter anderem in Spanien und Portugal, in Argentinien, Brasilien, USA, Chile, Ecuador, Peru... Warum sollte es nicht auch im Allgäu der Fall sein können?

Vom Traum zur Wirklichkeit

Im engsten Kreis arbeiten inzwischen 18 Personen an der Schulgründung.
Einige vom Pädagogenteam
  • Das Pädagogenteam unter der Leitung von Harald M. Knes (Schönstattinstitut der Marienbrüder und Grundschullehrer) hat inzwischen das Schulkonzept für die Umsetzung der Schönstatt- Pädagogik in der Josef-Kentenich-Schule erarbeitet und der Regierung von Schwaben zur Genehmigung vorgelegt.
  • Der Schulträgerverein "Kentenich-Pädagogik e.V." ist gegründet.
  • Als Schulhaus ist das Kloster Lenzfried geplant. Die Verhandlungen mit der Stadt Kempten - seit kurzer Zeit Eigentümer des Klosters - sind bezüglich Miete und Umbaumaßnahmen in vollem Gange. Mit einem positiven Ergebnis ist zu rechnen, auch wenn diese Mühlen sehr langsam mahlen.
  • Schulbeginn ist voraussichtlich im September 2011.
  • Der laufende Schulbetrieb kann mit der Lohn- und Sachkostenerstattung der Regierung und dem Schulgeld gedeckt werden. Die Investitionen für die Schulausstattung muss der Schulträger aus eigener Kraft finanzieren.
  • Wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft setzen sich vor Ort für die Schulgründung ein.

Das Schullogo ist gerade in Arbeit. Es wird voraussichtlich ein Kind darstellen, das nach den Sternen greift. Denn in der Josef-Kentenich-Schule soll den Kindern geholfen werden, ihr persönliches Ideal zu erkennen, Ziele zu formulieren und als freie, originelle und christliche Persönlichkeiten ihren persönlichen Lebensweg zu gehen.

Das Persönliche Ideal in der Schule

Vierzehn Pädagogen aus der Schönstatt-Bewegung versammelten sich am letzten Oktoberwochenende unter der Leitung von Harald M. Knes zum "4. Pädagogik-Treffen" im Schönstattzentrum Memhölz. Die Pädagogik-Treffen sind ein eigenständiges Projekt und für alle Lehrer zur Fortbildung offen. Als Referentin war Sr. Dr. Doria Schlickmann aus Schönstatt angereist. Die Vorträge der Erziehungswissenschaftlerin unter dem Titel: "Schönstatt- Pädagogik im Fokus des persönlichen Ideals" hatten eine große Nähe zur Praxis und wurden von den Lehrern mit Begeisterung aufgenommen.

Rundgang durch das Kloster Lenzfried

Am Samstag, den 24.10.09 um 13.00 Uhr stand eine Besichtigung des Klosters Lenzfried auf dem Programm. Harald M. Knes, der im Team mit Ehepaar Immler die Leitung der Schulgründung übernommen hat, führte die Teilnehmer des Pädagogik-Treffens sowie Mitarbeiter und Freunde der Gründungsinitiative durch das zukünftige Schulgebäude.
  • "Das Gebäude ist echt schön, das hat Flair. Mir gefällt das alte Kloster viel besser als ein Neubau aus Beton", meinte eine Lehrerin.
  • Ein Mitarbeiter der Gründungsinitiative betonte: "Das Kloster hat eine tolle Atmosphäre und die Kapelle lässt sich gut in den Schulalltag einbinden."
  • "Da steckt zwar noch viel Arbeit drin, aber das lohnt sich. Da kann man etwas draus machen," sagte ein erfahrener Lehrer aus Baden-Württemberg.

Harald M. Knes wird nach Möglichkeit schon 2010 von Unterfranken in das schöne Allgäu ziehen und steht 2011 als erster Lehrer und Schulleiter zur Verfügung.
Renate Immler
Kontakt: Kentenich-Pädagogik e.V.,    Christian und Renate Immler,    Feuerschwenden 57,    87471 Durach
Tel. 0831/63255    -   Fax: 0831/5124632   -    Email: kentenich-schule@online.de

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