Bundesfamilien berichten     -    Juli 2009

            

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9.Juli: Bundes-Uhus im Hochgebirge

Aktionsbündnis Familie

12.Juli: Der neue Erzbischof von Lille besucht Josef Engling

Noch einmal "Da blüht uns was"

31.Juli: Badisches Sommerfest
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9.Juli: Bundes-Uhus im Hochgebirge

"Uhus", also "Unter-hundertjährige", waren sie alle, aber niemand war unter 70 !   -  
Elf Bundesmitglieder aus den Diözesangemeinschaften Süd und Mitte trafen sich an einem schönen Julitag "zufällig" beim Schönstattzentrum in Brig (Wallis). Drei Ehepaare aus dem 11.Kurs wollten dort gemeinsam ihren 45. Hochzeitstag feiern; bis kurz davor war es allerdings fraglich, ob dies wegen verschiedener Krankheiten überhaupt möglich wäre. Als sie nun doch alle kamen, empfing sie ein weiterer Kursbruder, der bereits seit einigen Tagen im Haus Schönstatt Ferien machte. Zwei Ehepaare aus dem 8. Kurs, die zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten des Oberwallis ihre Ferien verbrachten, stellten fest, dass es einen Tag gäbe, an dem sie gemeinsam die MTA im Walliser Heiligtum und ihren (Bundes)bruder im Haus Schönstatt besuchen könnten, ohne zu wissen, dass dort auch dreifacher Hochzeitstag gefeiert würde.
Niemand wusste recht, welche Bundesgeschwister wann da sein würden. Nur der Eine wusste alles! Er erklärte, am 9.Juli keine Tagestour zu machen, und ließ elf Gedecke fürs Mittagessen herrichten.
Groß war das Erstaunen und die Freude, als die Bundesgeschwister nacheinander in den Speisesaal kamen. Die übrigen Gäste und das Personal freuten sich an der herzlichen Begrüßung, und waren wohl auch beeindruckt, wie diese alten Bundesgeschwister ihre gegenseitige Liebe und Zuneigung äußerten.

Am Nachmittag machten die noch Lauffähigen eine Wanderung auf dem Simplonpass.
Mittagessen
im Haus Schönstatt
    
Die Uhu-Wandergruppe
und ihr Fotograf

Ist ja eine ganz nette Geschichte; aber ist das Grund genug, sie in den Familienbundsnachrichten zu erzählen?   -   Pater Tick, der von Pater Kentenich mit der Gründung des Schönstatt-Familienbundes beauftragt war, sagte vor mehr als vierzig Jahren den Kandidatenfamilien des 8.Kurses ein prophetisches Wort: "Sie werden es erleben: Die Bindungen unter den Kursgeschwistern werden im Laufe der Jahre stärker werden als die meisten verwandtschaftlichen Bindungen."   -   Ehrlich gesagt: Wir glaubten ihm das nicht, aber die Geschichte hat gezeigt, dass es wirklich so ist. Das spontane Familienfest der Bundes-Uhus in Brig ist ein kleiner Beweis dafür.

Und die Moral von der Geschichte: Ihr lieben jungen Bundesfamilien, freut Euch aufs Älter-werden! Wenn Euere Kinder aus dem Haus sind und Ihr vom Berufsstress befreit seid, dann braucht Ihr Euch nicht einsam ins Altenteil zurückziehen, sondern Ihr habt lebenslang eine Familie mit Kursgeschwistern, die mit Euch gehen, und Bundesgeschwistern, die zu Euch stehen. Unser Gründer hat dem Familienbund mit der Doppelstruktur von Kurs- und Diözesangemeinschaft wirklich eine geniale Gemeinschaftsform geschenkt, die wir in Freiheit und Hochherzigkeit mit Stolz und Freude pflegen dürfen.

PS.: Den Bund kennen, den Bund lieben! Wer kennt die Namen der 11 beteiligten Personen? Die Redaktion würde sich freuen, wenn Sie ihr die Namen nennen.
abg
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Aktionsbündnis Familie

Wir möchten auf das "Aktionsbündnis Familie" hinweisen und empfehlen die Kampagne zur Rentengerechtigkeit für Familien Ihrer Aufmerksamkeit.. __________________________________________________

12.Juli: Der neue Erzbischof von Lille besucht Josef Engling

Was vielen Schönstättern, die 2007 bei der Einweihung des neu renovierten Memorials von Josef Engling in Merville dabei waren, noch frisch in Erinnerung blieb, waren die launigen Ansprachen des Bürgermeisters von Merville, Herrn Rapaille, und des Erzbischofs von Lille, Monseigneur Defois. Beide wiesen durch das offene Fenster des Rathauses auf die gegenüberliegende Kirche, die schon von Baugerüsten umgeben war.

Inzwischen ist sie ein Juwel des flandrischen Kirchenbaus geworden, die Renovation innen und außen ist abgeschlossen. Der neue Erzbischof von Lille, Monseigneur Laurent Ulrich, war am 12. Juli an Ort und Stelle und hat mit den Pfarrgemeinden und den offiziellen Vertretern des Staates die Heilige Messe in dem strahlenden Bauwerk gehalten. Familie Zier und Schwester Michéla aus Cambrai waren eingeladen, nahmen als Vertretung für die Schönstattfamilie teil und wurden offiziell im Gottesdienst begrüßt. Familie Zier war von einem Besuch einige Wochen zuvor zusammen mit dem Pfarrer von Merville, Père Nicolas, dem neuen Erzbischof bekannt. Er interessierte sich dafür, was von Deutschen in seiner Diözese in Merville getan wurde.
Die renovierte Pfarrkirche St.Peter in Merville

Der aktive Kern von Familien der Pfarrei, der mit Père Nicolas Tiberghien uns schon in Schönstatt besucht hat, war auch hier wieder das Rückgrat der ganzen Festlichkeiten. In herzlicher Atmosphäre fand ein Festmahl im Hause Mulliez zusammen mit dem Erzbischof statt. Es entwickelten sich sehr interessante Gespräche: europäische Politik, Grundwertediskussionen in Deutschland und Frankreich, Familienpastoral, Schönstatt, Josef Engling und sein Memorial in Merville. Nach dem Mittagessen wurde mit den Söhnen eines Diakons, den Priestern, den Angehörigen der Pfarrei und dem Erzbischof noch ein wenig Fußball im Garten gespielt, was dieser sehr genoss.
Dann kam für die Ziers der spannende Moment: die Verabschiedung rückte näher, es waren ja noch sechs Stunden Fahrt zu berücksichtigen. Monseigneur äußerte von sich aus den Wunsch, den allgemeinen Abschied von Merville und seinem "harten Kern" der Pfarreiarbeit am Memorial zu machen. So fuhren alle, Erzbischof, Klerus des Dekanats, die Familien und Jugendlichen zur "Chapelle". Monseigneur stimmte das Salve Regina an, ließ sich die Örtlichkeiten und Geschichte des Memorials in aller Kürze erklären und stand noch einige Minuten ganz versunken vor der Tafel mit der erklärenden Inschrift. Mit fröhlichem Hupen fuhren wir alle dann in verschiedenen Richtungen nach Hause. Für Familie Zier war klar: Josef will Fuß fassen beim französischen Episkopat und die Sendung unseres Vaters verkünden.
Im Garten von Familie Mulliez
    
Erzbischof Ulrich bei Josef Engling
Der "harte Kern" der Pfarrei am Memorial

Gertrud und Hans Zier

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Noch einmal "Da blüht uns was"

In den Juni-Nachrichten wurde bereits auf den Familienkalender 2010 "Da blüht uns was" hingewiesen. Inzwischen hat auch die Tagespost eine Rezension über den Familienkalender veröffentlicht, auf die wir empfehlend hinweisen möchten. Sie erschien in der Ausgabe vom 14.Juli 2009.
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31.Juli: Badisches Sommerfest

Die entsprechende Veranstaltung der vier mittelbadischen Bundesgruppen anno 2008 trug die Überschrift "Wasserschlacht in Ringelbach".
Die Kaffeerunde in Vollmers Garten in Ringelbach
Diese Überschrift passt dieses Jahr nicht, denn das Wasser trat nicht in Erscheinung (eher der Oberkircher Rivaner!). Ein Knabe, der in Erinnerung ans Sommerfest 2008 eine Spritzpistole füllte,  -   was wäre auch eine Spritzpistole für so viele!   -   wurde von seinem Vater rechtzeitig in die Schranken gewiesen, denn Wasser war nicht erwünscht: Das Wetter war nicht so heiß, wie letztes Jahr, wir alle waren ein Jahr älter und reifer geworden, und die Gastgeber Ursel und Herbert Vollmer (20.Kurs) hatten nur Spiele vorbereitet, die jeglichen Umgang mit Wasser vermieden. Vielleicht wollten sie auch den vier kleinen Kätzchen - Baujahr Juli 2009 - die Erfahrung unangenehmer Nässe ersparen. (Die Katzenmutter dankte diese Rücksichtnahme abends beim abschließenden Grillen durch Raub eines Steaks, der so schnell erfolgte, dass er nicht bilddokumentarisch festgehalten werden konnte.)
Die Herrin des Hauses an der Kaffeemaschine

Beim Spiele-Parcours zwischen Kaffee und Grillabend mussten sechs Gruppen ihre Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen beweisen: Omas, Opas, Mamas, Papas, Mädchen, Buben. Es ist klar, welche Gruppe Sieger wurde, denn schließlich entspricht es der Seinsordnung, dass die Buben den 1.Preis und die Omas den 6.Preis erreichen.

Kätzchen: Baujahr Juli 2009
    
Unterschiedliche Techniken beim Einfädeln
von Spaghetti in Makkaroni
    
Damenfussball: Omas gegen Mamas

Werner Zanger (11.Kurs, + 04.05.09) wird wohl vom Himmel aus zugeschaut und mit Freuden festgestellt haben, dass wir seinen beim letztjährigen Sommerfest engagiert vorgetragenen Wunsch erfüllt haben: Das Fest begann nicht in Vollmers Garten, sondern mit einer Statio im Diözesanheiligtum Marienfried, das nach der Renovation im Jubiläumsjahr nun wieder ganz neu erstrahlt. (Vgl. "und alles wird neu" in den Nachrichten des Schoenstatt-Press-Office.)
abg
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