Bundesfamilien berichten     -    November 2008

            

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1.November: Priesterjubiläum unseres Geistlichen Assistenten

2.November: Papst Benedikt über Humanae Vitae

4.November: Familienakademie in Memhölz

15./16.November: 26.Kurs in Memhölz
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1.November

P.Chrysostomus Grill

Allerheiligen: Priesterjubiläum unseres Geistlichen Assistenten

Heute vor 40 Jahren wurde Herr Pater Chrysostomus Grill durch Bischof Tenhumberg zum Priester geweiht. Es war wohl die erste Weihe eines Schönstattpriesters nach dem Tod des Gründers.

Pater Grill lud seine "Großfamilie" ein, das 40-jährige Priesterjubiläum mitzufeiern. Seine Großfamilie: Das sind seine zahlreichen Geschwister mit ihren Familien; das sind aber auch die geistlichen Familien, die mit Pater Grill besonders verbunden sind, denn "Grillen" befinden sich bei den Patres, Schwestern, Marienbrüdern, beim Männerbund und beim Familienverband. Auch viele Menschen aus dem In- und Ausland, die P.Grill in den vergangenen 40 Jahren priesterlich begleitet hat, gehören zu dieser geistlichen Familie. Und da ist ganz besonders der Familienbund zu nennen, dem P.Grill nun bereits über 8 Jahre als Geistlicher Assistent zu Seite steht.
Festliche Konzelebration in der Anbetungskirche
Die festliche Eucharistiefeier in der Anbetungskirche war die Danksagung der ganze Großfamilie für das Wirken des Jubilars, der in seiner sympatisch bescheidenen Art jeglichen Dank sofort weiter leitete an den Dreifaltigen Gott. Der Chor der Anbetungsschwestern ließ u.a. einen liturgischen Text nach der Melodie des Hymnos Akathistos erklingen; das mit Glöckchen besetzte Weihrauchfass der Ostkirche, das Pater Grill schon oft bei besonderen Anlässen des Familienbundes im Familia-Libertate-in-Patre-Heiligtum eingesetzt hat, schickte reichlich Weihrauch nach oben als Symbol für Anbetung, Sühne, Dank und Bitte. Das Grußwort des Provinzials Pater Brügger und die Predigt von Pater Schmiedl erklärten, woher die Liebe des Jubilars zur Ostkirche stammt: P. Grill ließ sich im Oktober 1967 in Schönstatt im römischen Ritus zum Diakon weihen und erhielt danach in Rom von der Orientalischen Kongregation sofort die Erlaubnis als Diakon im byzantinischen Ritus die Gottesdienste mitzufeiern. Sein Studium in Rom (Russicum) beendete er im Juni 1968 mit dem Lizentiat. Das Weiterstudium erfolgte 1991 in Rom mit dem Abschluß Doktorat. Vom Gründer erhielt den Auftrag, sich besonders für die Ostsendung Schönstatts einzusetzen. Pallotti ist für ihn Vorbild für die gegenseitige Befruchtung von Abendland und Morgenland, von Aktion und Kontemplation.
Pater Schmiedl dankte in der Predigt P.Grill für seine Liebe zum "nahen, mittleren und fernen Osten": Der "nahe Osten" sind Hillscheid mit dem Josef-Kentenich-Hof und Montabaur mit dem Brüderkrankenhaus. Auch noch relativ naher Osten ist seine Heimat: die seiner Jugend im östlichen Württemberg und die seiner Kindheit in Böhmen, wo er später als Schönstattpater zwei Wochen in einem kommunistischen Gefängnis inhaftiert war. Zum "mittleren Osten" gehören die Länder des Balkans, vor allem Slowenien und Kroatien, in denen er den Samen für Schönstatt ausgestreut hat, der dort heute als hoffnungsvolles Pflänzchen ergrünt. Der "ferne Osten" ist das Heilige Land, wo er Kontakte zu Priestern und Familien geknüpft, Hausheiligtümer eingeweiht und die Pilgerheiligtumsströmung in Gang gesetzt hat. Drei Frauen aus Israel und auch "Familienangehörige" aus dem "mittleren Osten" waren zur Mitfeier des 40-jährigen Jubiläums nach Schönstatt gekommen und wurden freudig begrüßt.
P. Brügger verlas und überreichte eine Gratulationsurkunde vom Heiligen Vater, die der Jubilar beim Auszug aus der Kirche strahlend vor sich her trug.
Am späten Nachmittag war die ganze Familie zum Festtagskaffee ins Pilgerheim eingeladen. Während seine Gäste sich längst an Kaffee und Kuchen erfreuten, musste P.Grill am Saaleingang stehen und Gratulationen entgegen nehmen, denn die Schlange der Gratulanten schien nicht enden zu wollen. Dazu gehörten auch viele Bundesfamilien zwischen 2. und 29.Kurs.
Überraschend verteilte die Bundesleitung an die anwesenden Bundesfamilien Textblätter eines Gratulationsliedes "Du bist Du", dessen Melodie völlig unbekannt war; Noten waren nicht dabei. In echt bündischer Freiheit entschlossen sich alle, trotzdem mutig der Bundesleitung ihre Solidarität zu zeigen und sie bei der Gesangseinlage nach Kräften zu unterstützen.   
Erste Ansprache mit der Stola
Danach überreichte Josef Wieland das offizielle Geschenk des Familienbundes: eine Wendestola.
Rosa-Maria Wieland ergänzte dieses Geschenk durch ein uns unbekanntes Buch, das alle überraschte: Beim Öffnen erkannte man, dass es sich um eine als Buch getarnte Kasse handelt. Darin lagen einige Geldscheine; sie waren übrig, weil der von den Kursen gestiftete Betrag den Preis der Stola überstieg.
Das "Kassenbuch"
abg, 04.11.08
PS.: Siehe auch den Bericht des Press-Office vom 04.11.08
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2.November: Großes Ja zur Schönheit der Liebe

Papst Benedikt XVI. sendet eine Botschaft über Humanae vitae, die wir den Bundesfamilien zur Lektüre empfehlen möchten.
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4.November: Es ist etwas in Bewegung gekommen ...

... in Memhölz bei der Familienakademie. Der Kenner wird auf den Bildern im Bericht des Press-Office einige Bundesfamilien aus Deutschland und Österreich erkennen.
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30.000 km und noch mehr ...

15./16.November: Kurstreffen in Memhölz ganz im Sinne des Hl. Paulus.

Aus dem Vortragssaal kamen ganz ungewöhnliche Laute, nicht etwa ein monotoner Vortrag, sondern ein fröhliches Sägen, Lachen, Schleifen.    Der 26. Kurs war mit Herz und Hand dabei Pilgerstäbe ganz im Sinne von Paulus herzustellen. Die Kinder gestalteten Holzscheiben, die ebenso ihren Platz am Pilgerstab hatten wie die Symbole der Eltern.

Überhaupt half uns Paulus sehr, mit seiner radikalen, überzeugenden, ansteckenden Art unsere Familie/unseren Kurs in neuem Licht (und schon wieder schwang unser Ideal mit!!) zu sehen.
  • Radikal - weil er über 30.000 km zu Fuß für Christus ging.
  • Überzeugend - weil er Christus lebendig verkündet.
  • Ansteckend - weil er Menschen für Christus begeistert.
  • Am Sonntag wurden wir von Pfr. Erhard mit unseren Pilgerstäben gesegnet und ausgesandt. Jede Familie ganz persönlich. Ergreifend - für alle, ein Auftrag der unter die Haut geht…
    Ulrike und Wolfgang Branz, 23.11.08
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