Bundesfamilien berichten     -    Juni 2008

            

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Wer spielte wann, wo, womit und warum? (8. und 12.Kurs)

"Maß nahmen" oder "Maßnahmen" - was sagt Duden?

40 Jahre Humanae Vitae
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Wer spielte wann, wo, womit und warum?

Wer spielte?    -    Zwei seriöse ältere Herrn, deren Namen mit "Gr" beginnen; beim Linken der Nachname, beim Rechten der Vorname.

Wann?    -   Am 5.Juni, während der Kurstagung der beiden Kurse 8 und 12 auf dem Josef-Kentenich-Hof.

Wo?   -   Im Kinderzimmer vom Haus der Familie im 2.UG.

Womit spielten die beiden Herren?    -    Mit einer faszinierenden Kugelbahn. Frauen können solch ein Spielzeug anschauen und dann weiter gehen. Männer nicht; sie bleiben daran hängen. Vor allem solche, die dem schönstättischen Mannesideal "puer et pater" schon recht nahe gekommen sind.
Warum spielten die Herren?    -   Ganz einfach: Weil sie Gelegenheit dazu hatten. Der 8. und 12. Bundeskurs, die gemeinsam auf dem JK-Hof ihre Jahrestagung hatten, machten an einem Nachmittag - wie jedes Jahr - ihre Wallfahrt zum Heiligtum der Familien, wo sie in einer Statio das Solidaritätsbündnis der drei Schönstatt-Familiengemeinschaften erneuerten (siehe auch den Bericht von der Oktoberwoche 2002 ("Erneuerung des Solidaritätsbündnisses"). Anschließend besuchten sie das Haus der Familie, weil sie mal wieder gerne dort sein wollten und um sich von Frau Rohrbeck die neu gestalteten Räume, den Europasaal und die Kinder- und Jugendzimmer im 2.UG zeigen zu lassen. Im Kinderzimmer sind so viele schöne Spielsachen, die die Herzen der Männer höher schlagen lassen ...

Sehenswert ist im Foyer vom Haus der Familie ein Bild, das den 8.Bundeskurs vor 42 Jahren zeigt, wie er den Gründer "in die Mitte nimmt" und von ihm Wegweisungen erhält.
Der 8.Kurs im August 1966
Der 8.Kurs im Juni 2008
Der 12.Kurs im Juni 2008

Nun könnte man in den Familienbund-Nachrichten wieder einen großen Bildbericht über die Tagung veröffentlichen. Die Redaktion möchte allerdings vermeiden, dass sie in den Verdacht kommt, den eigenen Kurs in der Berichterstattung gegenüber anderen Kursen zu bevorzugen. Deshalb sei hier nur auf die Berichte über die Tagungen 2002 ("Quizzliger Quiz"), 2004 ("Die Tagung im Mai - wir waren dabei!"), und 2006 ("Alte Knochen mit jugendlichen Herzen") hingewiesen und angemerkt, dass auch die Tagung vom 1.-8.Juni 2008 ein frohes und harmonisches Ereignis war. Einziger Wermutstropfen: Beide Kurse waren nicht vollzählig; denn sieben Mitglieder sind bereits in der Ewigkeit und fünf konnten wegen Krankheit nicht teilnehmen.
abg
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"Maß nahmen" oder "Maßnahmen" - was sagt Duden?

Duden sagt: Beide Schreibweisen sind richtig und brauchbar, wenn man die Tätigkeiten von fünf verschiedenen Gruppen am 13.-15.Juni auf dem JK-Hof beschreiben möchte.

1.) Maß nahmen ein bundeseigener Vermessungsingenieur und sein Technischer Mitarbeiter im Außendienst. Nach den vielen Umgestaltungen des Josef-Kentenich-Hofes in den vergangenen Jahren war es höchste Zeit, mal wieder genaue Pläne des gesamten Hofgeländes herzustellen.
Ein bisschen Reklame: siehe http://www.gerber-vg.de/
Messgehilfe mit
kritischem Durchblick
Auch Josef Engling
wird vermessen

2.) Maß nahmen die Kursführerfamilien am Ideal des guten Hirten! - Etwa 45 Personen (plus eine entsprechende Kinderschar) tagten vom 13.-15.Juni mit der Bundesleitung und Schwester Gertrud-Maria und tauschten sich aus über praktische Fragen der Kursführung, aber auch über die geistige Haltung, die die Grundlage für die Führungsaufgabe sein muss. Der Gute Hirt ist der Maßstab, an dem man sich orientieren sollte.
Die komplette Bundesleitung war dabei:
Neun Stühle für neun Personen!
Ein Stehkaffee im Hörder Forum trägt
zur Belebung des Denkvermögens bei.
Wertvoll waren die Gesprächskreise,
die eingeplant waren ...
... oder sich spontan
in den Pausen bildeten.

3.) Maß nahmen die Leute von der Baukommission an den Kräften und Möglichkeiten, die die Bundesfamilien zur Verfügung stellen können, um einige anstehende Baumaßnahmen durchzuführen. (Diese Veranstaltung war schon im Januar als "Frühjahrskonvent der Freimaurer" angekündigt!). Das besondere an dieser Kommissionssitzung: Sie verwendete nur kurze Zeit für Beratungen und legte dann am Samstag selbst Hand an - zum Teil in strömendem Regen! - bis es dunkel wurde. (Man beachte: in diesen Tagen ist es um 21.00 Uhr noch hell!)

4.) und 5.) Maß nahmen zwei erlauchte Gremien an den Finanzen und Bilanzen des Familienbundes.
Der eV überlegte sehr genau, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, insbesopndere ob wir es wagen können, nun auch den Innenausbau des Dachstocks von Bauteil A zu starten. Zu welchem Ergebnis er gekommen ist, entzieht sich der Kenntnis der Nachrichtenredaktion.
Der Stiftungsrat hielt seine Jahresversammlung ab. Deshalb soll an dieser Stelle wieder mal unsere Stiftung in Erinnerung gebracht werden. Ihr Grundstock ist noch auf sehr mäßiger Höhe, so dass der Zinsertrag noch lange nicht die Zwecke erfüllen kann, die man sich von einer Stiftung erhofft.
Da beide Gremien intern unter Ausschluss der Presse tagten, gelang es der Redaktion der Familienbundsnachrichten nur, ein undeutliches aber hochinteressantes Bild von der Terrasse durch das Fenster in den Sitzungssaal zu schießen (Bild rechts). Wenn die fröhlichen Gesichter Ausdruck der finanziellen Lage sind, dann soll es auch uns freuen!
Schlussbemerkung - Es ist klar, dass bei so vielen zeitlich parallel laufenden Aktivitäten das Haus voll besetzt war. Alle Zimmer waren belegt, einige temporär zölibatäre Herren mussten sogar im Asketenzimmer Nr. 22 in doppelstöckigen Betten schlafen. Der Speisesaal reichte gerade noch aus, um 70 hungrige Mägen zu stopfen. Aber alle fünf Gruppierungen bildeten eine einzige große Familie, die miteinander betete und feierte, was die beiden linken Bilder dokumentieren.
Aber auch während der Veranstaltungen waren wir uns nahe. Beachtenswert ist das rechte Bild, das die Einheit von körperlicher und geistiger Arbeit symbolisiert: Die aufmerksamen Zuhörer mit Schreibzeug und Computer im großen Saal sind nur durch das Fenster getrennt von den kraftvollen Bauleuten, die jenseits des Fensters den Asphalt aufhacken, um ehemaliges Hofgelände zu renaturieren. Man hat sie innen gehört, aber das hat nicht gestört. Unruhig wurden wir nur, als der Regen prasselte, und unsere fleißigen Männer trotzdem weiterarbeiteten, denn sie hatten sich ein Ziel gesetzt, an dem sie Maß nahmen und das nur durch anstrengende Maßnahmen erreichbar war. Die "Innenleute" sagen den "Außenleuten" ein herzliches Vergelt´s Gott.
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abg
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40 Jahre "Humanae Vitae"

Am 14.Juni fand in Florencio Varela, Argentinien, der 10. Bioethik-Kongress statt mit ca. 400 Teilnehmern. Ehepaar Martin, die Leitungsfamilie des Internationalen Apostolischen Schönstatt-Familienbundes, nutzte die Gelegenheit, vor einer hochinteressierten Zuhörerschaft die katholische Ehelehre zu künden.
Pünktlich zum 40. Jahrestag des Erscheinens der Enzyklika "Humanae vitae" stellten die Autoren Norbert und Renate Martin ein kleines Bändchen in spanischer Übersetzung vor. Sein Titel "Construyendo el nosotros (La regulación natural de la fertilidad)" könnte man etwa mit "Unser gemeinsames WIR aufbauend" übersetzen. Allerdings handelt es sich nicht, wie der Untertitel nahelegen könnte, um eine Darlegung der Methode der Natürlichen Epfängnisregelung, sondern um die theologisch-anthropologische Grundlage und die pädagogische Begründung dieser Lebensweise, mit der eine verantwortliche Elternschaft nach der Lehre der Kirche verwirklicht werden kann. Zugrunde liegt das Büchlein "Aus gutem Grund - Natürliche Empfängnis-Regelung", das im Schönstatt-Verlag erschienen ist. Für die spanische Übersetzung schrieb der Direktor der "Couple to couple Liga" Erick Carrero einen Methoden-Anhang.
Die Vorstellung stieß auf lebhaftes Interesse; ein Radio-Sender wollte sofort ein Interview und anschließend mussten die Autoren sogleich vielen Käufern das druckfrische Büchlein mit einer persönlichen Widmung signieren.

In diesem Zusammenhang sei empfehlend auf die (in den Zenit-Nachrichten veröffentlichte) Ansprache von Papst Benedikt XVI. hingewiesen, die er am 10. Mai, beim internationalen Kongress zum 40. Jahrestag der Enzyklika Humanae vitae gehalten hat.
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