Bundesfamilien berichten     -    April 2008

            

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Weniger babbeln - mehr tun!

15.April:   60 Jahre Brief aus Sta.Maria

18.-20.April:   Dance & Pray

Und was sonst noch geschah
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Weniger babbeln - mehr tun!

Ein löblicher Grundsatz, den sich alle Gremien in Kirche und Welt zu Herzen nehmen sollten. Auch Einzelpersonen! Sogar Mitglieder des Familienbundes!
Weil wir symbolisches Denken gewohnt sind, brauchen wir ein sichtbares Zeichen für diesen Grundsatz. Ein Gremium des Familienbundes setzte durch sein Tun auf dem Josef-Kentenich-Hof ein solches Zeichen für "weniger babbeln" (pardon: "Pappeln"), wie folgender Bericht zeigt:

Vielen wird bekannt sein, dass die Pappeln auf dem Hof, die im Zufahrtsbereich standen, immer wieder dicke Äste fallen ließen. Nach vielen Überlegungen und Besichtigungen von Baumfällern sind fünf Pappeln am 2. April und weitere fünf am 4. April gefällt worden.
Alles ging sehr schnell so dass auch wir im Bund eine SEG, eine schnelle Einsatzgruppe brauchten. Von der Alarmierung bis zum Einsatz vergingen nur 4 Tage und eine überaus stark motivierte Gruppe von 11 Männern traf sich am Samstag den 8. April um Baumstämme zu sägen, Äste zu häckseln und ein besonderes Stück Bundeserfahrung zu sammeln. Ob nun Philosoph oder Ingenieur, ob Psychologe oder Mechaniker, ob Schüler oder Rentner alle gaben ihr Bestes, und das Gnadenkapital wurde so stark gefüllt, dass es den ganzen Tag am Überlaufen war und wir uns zeitweise vor dem Segen zu schützen suchten. Wir wurden von der Küche im separaten Raum versorgt; nachdem die Garage allerdings zu kalt wurde wechselten wir in den Bolzraum.
Nach des Tages Müh´ und Last lagen für unsere "Grünen" rund 20-25 cbm Rindenmulch an den verschieden Stellen zur weiteren Verarbeitung bereit.
Die vorletzte Pappel fällt
Einige Gespräche konnten trotz der Mickymäuse auf den Ohren so nebenbei geführt werden. Wir dürfen mit ruhigem Gewissen sagen, dass es beim Verlassen des Hofes sehr aufgeräumt aussah. Morgens haben wir ein Trümmerfeld vorgefunden und kaum einer hatte gedacht, das wir so viel schaffen könnten. Einige Aussagen möchte ich gerne kund geben:
"Ruft mich beim nächsten Arbeitseinsatz bloß wieder an; es war einfach super mit euch auch körperlich zu arbeiten"
"Ich habe Kontakte quer durch die Kurse geknüpft - einfach gut"
"Ich wusste gar nicht, dass ein Theologe, hier ist der Philosoph gemeint, den ganzen Tag so zupacken kann"
"Das ist ein Bundesleben, das mir gefällt"
Es tut richtig gut solche Aussagen zu hören. Es gibt mir die Zuversicht, dass alle Familien, auch unsere Jüngeren, in unserem Hof Heimat finden und sich gerne für ihn und alle Familien einsetzen.
Für den Arbeitseinsatz: Ansgar Balkenhohl
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15.April      -     60 Jahre Brief aus Sta.Maria

Die "Gründungsurkunde des Familienwerkes"
künstlerisch gestaltet von Maria Kiess
"Nehmen sie das Bild der Gottesmutter mit und räumen sie ihm einen Ehrenplatz in ihren Wohnungen ein. So werden diese selber zu kleinen Heiligtümern, in denen das Gnadenbild gnadenwirkend sich erweist, ein heiliges Familienland schafft und heilige Familienglieder formt."

So lautet einer der Kernsätze der sog. "Gründungsurkunde des Familienwerkes", des Briefes, den heute vor 60 Jahren Pater Kentenich aus Sta.Maria an die in Schönstatt versammelten Familien schrieb. Aus dem Kreis dieser Familien formierte sich danach der 1.Bundeskurs.
Erinnern dürfen wir uns auch an die Romfahrt des Familienbundes in der Osterwoche 1998 - vor genau 10 Jahren beim "Goldenen Jubiläum" des Briefes aus Sta.Maria - als wir dem Hl.Vater einige Kernsätze unserer "Gründungsurkunde" in einer von Maria Kiess (14.K.) künstlerisch gestalteten Ausgabe überreichten und ihm versprachen, in unserem Ehe- und Familienleben diesen Anregungen des Gründers zu folgen.

Heute, um 18.00 Uhr feiern die Schönstattfamilien aller drei Gemeinschaften gemeinsam einen Festgottesdienst im "Heiligtum der Familien", um sich neu entzünden zu lassen für die Sendung unseres Gründers für Ehe und Familie.
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18.-20.April: Dance & Pray

"Es war einfach ein rundum tolles Wochenende für uns und unsere Ehe!" solche Aussagen kamen am laufenden Band bei der Abschlussrunde des Dance & Pray-Wochenendes. Und in der Tat war es eine überaus gelungene Mischung aus Dance & Pray (Tanz und Gebet) für die insgesamt 12 Paare, die sich auf dem Josef-Kentenich-Hof eingefunden hatten. Das Wochenende war ein Angebot auch für Ehepaare, die Schönstatt und den Bund noch nicht kennen und sollte vor allem der Stärkung der Ehebeziehung (und somit der Familien!) dienen.
Die gesamte Organisation und Durchführung lag in den Händen von den beiden Ehepaaren Dörrer (senior und junior) und dem Tanzturnierpaar Harmann, die selbst in Ehe- und Familienarbeit tätig sind, und profitierte von deren Vorerfahrungen von 2007, wo Dance & Pray zum ersten Mal angeboten wurde und sich großen Zuspruchs erfreute! Ein tolles Team mit einem "wunderbaren Händchen"!
Die Impulse über die "Nähe und Distanz", die Spiritualität und das Paargespräch in der Ehe teilten sich Pater Busse, Schwester Gertrud-Maria und Ehepaar Regina und Winfried Dörrer (11.Kurs). Morgen- und Abendgebet, Anbetung im Kapellchen und Gottesdienst waren die Vertiefung dessen, was dieses ganzheitliche Tanzseminar zu bieten hatte.
Für die Kinderbetreuung konnte Pia Schlosser (25. Kurs) gewonnen werden, die mit ihren eigenen vier Kindern gekommen war. Kinder und Eltern waren rundum zufrieden und begeistert!
Dance
Ehepaar Harmann ...
... und das Ergebnis
ihres
fröhlichen
Unterrichts

&
   Pray
Pater Elmar Busse beim Vortrag
Interessierte Zuhörer
Segen durch Msgre.P.Wolf

Galaabend im Hörder Forum
Singeinlage beim Galaabend
Einer der Höhepunkte des Wochenendes war unbestritten der Galaabend, der in diesem familiären Rahmen dennoch überaus stilvoll und etwas ganz Besonderes war. Er ermöglichte Ehepaaren mit Kindern nach vielleicht langer Zeit endlich einmal wieder miteinander "auszugehen" und doch in greifbarer Nähe zu bleiben!
Für das italienische Büfett und die festlich gedeckte Tafel zeichneten sich Balkenhohls aus und sie machten das mit professionellem Know How, mit allem Herzblut und großer Liebe zum Detail! Das gab dem ganzen Galaabend den besonderen Glanz, das Flair und das Ambiente, um den Partner wieder mit frisch verliebten Augen zu sehen!
Lebensfreude Tanz!

Ich lobe den Tanz
denn er befreit den Menschen
von der Schwere der Dinge
bindet den Vereinzelten zu Gemeinschaft.

Ich lobe den Tanz
der alles fordert und fördert
Gesundheit und klaren Geist
und eine beschwingte Seele.

Tanz ist Verwandlung
des Raumes, der Zeit, des Menschen
der dauernd in Gefahr ist zu zerfallen
ganz Hirn, Wille oder Gefühl zu werden.
Der Tanz dagegen fördert den ganzen Menschen
der in seiner Mitte verankert ist
der nicht besessen ist von der Begehrlichkeit
von Menschen und Dingen
und von der Dämonie der Verlassenheit im eigenen Ich.

Der Tanz fördert den befreiten, den schwingenden Menschen
im Gleichgewicht aller Kräfte.

Ich lobe den Tanz.

Oh Mensch lerne Tanzen, sonst wissen die Engel
im Himmel nichts mit dir anzufangen!

         Augustinus (Kirchenlehrer)
Susanne und Georg Häffner
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Und was sonst noch geschah

Frühlingstagung des 13.Kurses
In der Osternacht legte der 26.Kurs die Bundesweihe ab. Wir heißen die 14 Familien des Kurses mit ihren 58 Kindern herzlich willkommen als unsere "jüngsten Geschwister" im Familienbund. Sie gehören zu den Diözesangemeinschaften Süd und Südost.

Die Kurstagungen 1-5, 6-7, 9-10, 13, 26 und 28 fanden in den Wochen vor und nach Ostern statt. Wie man hört waren alle Tagungen von warmem, familienhaften Klima geprägt, auch wenn das Klima außerhalb des Josef-Kentenich-Hofes meist gar nicht frühlingshaft war. Am stärksten erwischte es den 13.Kurs, wie nebenstehendes Bild zeigt.

An einem Wochenende tagte die internationale Kommission und sorgte dafür, dass das Merville-Kreuz wieder auf Reisen geht.
Der "Parteitag der Grünen" begann zwar mit Regen, aber danach war es doch möglich, einige Kubikmeter Mulch an den kritischen Stellen unserer Gartenanlage zu deponieren. Empfehlung an alle Gartenbesitzer: Kommt zum Bundesfest am 18.Mai , bringt große Wannen mit und füllt sie mit Mulch für den eigenen Garten. Es ist von der "Babbelaktion" (s.Anfang April) noch genug davon übrig. Die Grünen freuen sich, wenn der große Mulchhaufen durch den Eigengebrauch entsorgt wird.
Der Parteivorsitzende
Seine Getreuen
Der Mulchhaufen
Zünseln macht Spaß
Vor dem Kinderzimmer

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